Herzlich Willkommen bei Soda.s Wor(l)d! :O)

Gesundheitlich...

... geht es auf diesem Blog weiter! Alles was ich zuvor über die Schilddrüse verfaßt habe, hat mich genau dorthin gebracht. Und damit sich das nicht alles häuft und hier zu Verwirrung führt, trenne ich die beiden Blogs, auch wenn das eine ebenso ich bin wie dieses hier. :)

Eure Soda.







Sonntag, 28. April 2013

Geschichten, die zu einem finden...

... sind selten? ... kommen immer wieder? - Wie auch immer der Satz enden mag, wie auch immer man ihn weiterführen mag, eines ist sicher: es gibt Geschichten, die man ein Mal nur hört, die einen nie mehr loslassen. Um zum Punkt zu kommen, hole ich ein wenig aus, sonst macht nämlich meine kleine Anekdote nicht wirklich Sinn.

Mitte der 90er Jahre habe ich im Programmkino den Film "Smoke - Raucher unter sich" gesehen. Ich war begeistert! Vornehmlich handelt die in Brooklyn, New York, spielende Story von Auggie und seinem kleinen Tabakwarenladen, in dem die unterschiedlichsten Leute und Charaktere ein- und ausgehen. Harvey Keitel mimt Auggie, und das wirklich ganz brilliant. Ich war angetan von diesem Streifen von Wayne Wang, und natürlich interessierte mich, wer denn die Idee zu dieser Story hatte. Nun, Wang selber, und er bat Paul Auster, den Schriftsteller, ihm das Drehbuch dazu zu liefern. Paul Auster, dachte ich damals, witzig irgendwie, denn ich hatte erst kurz zuvor den Roman "Mond über Manhattan" von ihm gelesen - und war begeistert! Kein Wunder also, das mich der Film gleich so vom Hocker gerissen hatte! :O)
 Ganz besonders gefiel mir die zum Abschluss des Filmes gezeigte Geschichte, wie der Tabakladen-Besitzer Auggie zum Fotografieren an sich und ebenso zu seiner ersten Kamera gekommen war. Verpackt war die Anekdote in ein weihnachtsliches Gewand, und obwohl rührend an sich, so wirkte sie gerade mit der (ich glaube von) Tom Waits unterlegten jazzig-bluesigen Musik nostalgisch und warmherzig.

Und eben diese Anekdote am Filmende wollte mir einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen, so viele Jahre nicht.

Vor einigen Tagen dann zappte ich spontan durch's Fernsehprogramm und stieß auf eine äußerst interessante Inhaltsangabe zu einem Film, von dem ich nie zuvor gehört hatte. Darsteller sollten sein James Spader (hei jo, den kenne ich ja vornehmlich noch aus Filmen aus den 80ern) und Mandy Patinkin, und da war klar: der Film muß geguckt werden! Und so entwickelte sich "Musik des Zufalls" zu einem äußerst interessanten Film-Erlebnis, umso verblüffter war ich, als ich dann erfuhr, das der Film nach einem Roman von - genau! - Paul Auster entstanden war.
 Augenblicklich fiel mir ein, das in dem Buch, das Ralfi mal gefunden hatte "Wo liegt Amerika?", eine Kurzgeschichte von Auster zu finden ist. Ich griff also nach dem Buch und suchte die Inhaltsangabe ab, bis ich auf folgenden Titel stieß: "Auggie Wrens Weihnachtsgeschichte". Ihr könnte euch vielleicht meine Überraschung und vor allem riesengroße Freude vorstellen, als mir bewußt wurde, das die Geschichte, die mich vor mehr als 15 Jahren so fasziniert hatte und mir nicht mehr aus dem Sinn gehen wollte, sich nun hier in meinen Händen befindet!

Und so ist es nicht das erste Mal, das eine Geschichte zu mir zurückgekehrt ist! Glück auf ganzer Linie. Schicksal...  :O)

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