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Freitag, 15. November 2013

ab heute?? (wieder?)

Gestern Abend war es schon bescheiden. Gegen 20 Uhr, als der Alf-Weihnachts-2-Teiler lief (eine meiner absoluten Lieblingsepisoden), fühlte ich mich wieder, als würde mir der Kreislauf wecksacken. Der Schwindel überkam mich heftig, auch trinken half da nix. Also erstmal aufs Bett.

Zuvor:  ich hatte furchtbare Magenschmerzen. Klaro, immer in Verbindung mit Schwindel, Magendruck, Kreislaufproblemen (entweder zu niedriger oder zu hoher Blutdruck, und sei es nur kurzzeitig), einhergehend mit dem Gefühl, das mein Mageneingang zu ist (entzündet zum Beispiel oder sonstwas) und auch die Gallenblase irgendwie schmerzt. Internet durchforsten - ach, komm, vergiss es! Entweder man stößt auf die wildesten Storys und macht sich selber nur kirre,

Mittwoch, 13. November 2013

auf ein Neues...

Ich hatte ja letzte Woche Freitag Tabletten bekommen, die gegen den starken Schwankschwindel helfen sollten. Hmm, ob sie das getan haben, kann ich nicht wirklich beantworten, denn nachdem ich die Dosis - laut ärztlicher Anweisung - nach und nach erhöht habe (Freitag eine Tablette, Samstag & Sonntag je zwei, Montag dann drei), ging nix mehr mit diesen Tabletten. Sulpirid soll ja auch gegen Schizophrenie verabreicht

Sonntag, 10. November 2013

Sportmediziner hat doch nix mit Schwindel zu tun... ?!

So, Freitag ist es. Ich habe Mittwoch zwar nicht viel, aber doch ein klein wenig mehr gegessen, als in den vergangenen acht Wochen. Und Donnerstag habe ich dann fast einen Rekord aufgestellt - obwohl es, wenn man es zusammen zählt, nicht wirklich viel war. Doch Freitag Morgen ging dann wieder nix. Beim Frühstück - zack, wie immer. Und

Aufhören jetzt! Anfangen jetzt!

Nach unserem (letzten) fruchtlosen Besuch im Krankenhaus bin ich Mittwochs mit einem komischen Gefühl aufgestanden. Ich konnte - natürlich - wieder schlecht schlafen. Mittlerweile penne ich gegen 0:30 Uhr ein, werde um 4 Uhr wach, und kann dann gegen halb/viertel vor sieben nochmal eine halbe Stunde leicht schlafen,

Freitag, 8. November 2013

... dafür hätte ich auch net Medizin studieren müssen...

... was bei der Magen-Darm-Spiegelung rauskam. Aber ich fange von vorne an:

Montags war das Essperiment, und was soll ich sagen? Ich war ja fast euphorisch, als ich dann auch am Dienstag und Mittwoch ein klitzeklein wenig essen konnte. Sicher, nicht ganz ohne diesen grauenhaften Schwindel und auch nicht ohne diese sekundenschnellen Kreislauf-Blackouts. Aber ich habe einen kleinen grünen Salat gegessen bekommen, und auch ein bißchen Brot mit Käse. Ist nix dolles, an sich, aber für jemanden der jetzt seit dem 15.09. nicht mehr essen kann... Himmel auf Erden!

Leider mußte ich dann ja Donnerstag Nachmittags, nach dem Besuch bei der Neurologin, mit der Abfühflüssigkeit beginnen. Ich weiß nicht, wie ich es sagen soll: widerlich ist kein Ausdruck, ich hatte nicht nur den furchtbaren Geruch von Holzkohle in der Nase, sondern nun auch im Mund. Das Zeug schmeckte mir so ekelerregend, das ich nur einen kleinen Schluck trinken konnte, Pause machen mußte, und dann erst weitertrinken konnte.
Wie dem auch sei, alles lief wie es geplant war (jedenfalls von den Ärzten, nicht von mir, das will ich hier mal festhalten!), und Freitags gings dann zur Koloskopie. Ich hatte schreckliche Angst vor der Narkose. Wie wir ja alle mittlerweile wissen, das vertrage ich gar nicht gut. Die Tussi, die mir den Wattedingens in die Nase schob, um mich an den Sauerstoff anzuschließen, war recht unsanft, kannte sich auch keinesfalls mit Angstpatienten aus und war tatsächlich verwundert, als ich Panik bekam. Dieses Watteteil war aufeinmal richtig heiß - sie meinte nur, das käme mir nur so vor, sie könne sich das nicht vorstellen... wechselte einfach die Nasenseite... selbe Spielchen... boah, Horror. Dann kam der Arzt "guten Tag, dann bis nachher" so nach dem Motto... zack Spritze und weg war ich.
Nach der Narkose ging es mir - ha, wen wundert es jetzt? - nicht so prickelnd. Als wir dann nach knapp 2 Stunden beim Arzt drin saßen, sah er uns (Ralfi ist ja jedesmal an meiner Seite) herablassend an.
"Alles in Ordnung mit dem Magen. Aber Sie haben Sodbrennen." In echt jetzt?! Also dafür muß ich nicht erst Medizin studieren, um das zu wissen!
"Das Sie über 20 kg abgenommen haben, glaube ich Ihnen nicht. Dann würde bei Ihnen die Haut runterhängen und Sie wären richtig abgemagert. Von mir aus könnten Sie ruhig noch mehr abnehmen."
Bamm! Das hat gesessen! Das hat mich dermaßen runtergezogen... ich will nix sagen, aber ich bin mittlerweile bei 27 kg in 8 Wochen. Und DAS, lieber Dr. Löhr, ist nicht normal! Und dann sollte man als Arzt auch fähig sein, seine Molligen-Phobie (und das kam ja bei mir von der Schilddrüse, wie wir jetzt ja auch alle wissen, ist also nix Neues mehr) beiseite zu legen und kompetente Ratschläge zum Essverhalten abzugeben. Arschloch!

Kam also nix raus bei dem Mist. Und wie sagte mein Hausarzt dann gegen Montag Nachmittag, als Ralfi ihn anrief und sagte, das sich das Essverhalten wieder sehr verschlimmert habe seit der Magenspiegelung?: "Ach je, das war der falsche Zeitpunkt dafür, wir hätten waren sollen bis sie wieder richtig essen kann."
Ach nee, echt? Also auch dafür hätte ich nicht als Arzt promovieren müssen...

So. Das ist bis dahin dann Stand der Dinge. Alles weitere dann ein andermal, denn ich falle gleich um vor lauter Schwindel. Ich ertrage es bald nicht mehr, soviel kann ich noch sagen.

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Das Ess-periment & lauter Flashbacks

1. Die Flashbacks

Für sowas zahlen manche Leut viel Kohle: Rausch im Kopp. Ich hatte den Spaß für lediglich 5 Oppen - und das auch noch auf Rezept. Freitag war ich - ach, wo auch anders als dort, ich hab ja scheint's keine anderen Hobbys mehr - beim Doc. Essen war noch immer nix, das ging dann schon in die 6. Woche. Mein Magen hatte auch mittlerweile keinen großen Hunger mehr - und Appetit schon gar nicht - zudem die Gastritis-Tabletten auch noch wie Appetitzügler wirken, da sie die Magensäure binden und somit auch den Hunger unterdrücken können. Der Schwindel beim Essen wollte einfach nicht mehr aufhören, und wir wußten uns nun gar nicht mehr zu helfen.
Gut und schön, der Doc meinte, das führe ja alles zu nichts, jetzt müsse ich eben mal Angstlöser (Antidepressiva auch bekannt unter Psychopharmaka, und vor solchen Pillen habe ich einen Graus, nein, Ekel, nein, eine wahre Abneigung!) schlucken. Okay, ich ließ mich darauf ein, denn wie erwähnt wußten wir einfach nicht mehr weiter, Ralfi und ich. Und mein liebster Schatz ist nun mittlerweile nicht nur am Ende seiner Geduld, sondern auch seiner Nerven, denn es geht ja seit 6 Wochen nicht voran.
So, ich also gegen 13:30 Uhr eine Happy-Pille geschluckt, und schon binnen der ersten fünf Minuten haute es mich richtig um. Ich ging ins Bett, wo ich erstmal zwei Stunden blieb, dann setzte wohl die richtige Wirkung der Antidepressiva ein - ja, Watte im Kopf ist gar nix dagegen, ich bekam einen richtiggehenden Rauschzustand. Essen ging nur leidlich, weil ich kaum grade sitzen konnte, nur im Liegen fühlte ich mich "normal" (abgesehen davon, das meine Augenlider schwer wie Blei waren).

Mittwoch, 23. Oktober 2013

20 kg weg und es tut sich nix...

In 5 Wochen habe ich mehr als 20 kg verloren. Ich fühle mich schwach, schlapp und hänge nur noch auf dem Sofa/im Bett rum. Ich kann kaum laufen, morgens geht's noch grad so, auch duschen klappt. Möglicherweise, weil ich dann noch "ausgeruht" vom vielen Liegen bin - denn unter 11 Stunden am Stück im Bett geht nix mehr. Gegen 22 Uhr hauts mich um, allerspätestens, oft geh ich schon gegen 21 Uhr in die Federn. Schlafen ist nicht wirklich, meist nur von 0:30-2:30 Uhr, dann nur noch so pö a pö. Wie dem auch sei, ich bin fertig mit der Welt, auf gut Deutsch gesagt, bin durch.
 Ich kann einfach nicht essen. Samstag Abend ging es einigermaßen, da habe ich mir eine Tasse Nudelbrühe in gut eineinhalb Stunden einverleibt. Na also, geht doch! dachte ich da noch. War schon fast euphorisch, denn ich dachte, die Gastritis-Pillen schlagen endlich richtig an. Aufi gehts, dachte ich, der Aufwind kommt. Pustekuchen, denn Sonntag Morgen das Frühstück war schon wieder ein Drama. Zwei winzig kleine "Bissen" (die man so nicht wirklich nennen kann), und schon lag ich wieder auf dem Sofa, Kreislauf adé, Schwindel, Rauschen und Pfeifen im Kopf (das werde ich seit 7 Wochen schon nicht los), und eben all die sonst so geschilderten Symptome.
 Sonntag Mittag das selbe Spielchen, aber es ging ein klein wenig besser: habe tatsächlich in 20 min 4-5 halbe Löffel Nudelbrühe geschafft. Wowi! Fühlte ich mich gestärkt...
 Montag ging spurlos an mir vorbei. Wir waren morgens beim Doc, haben sage und schreibe 3 Stunden gewartet, um dann in fünf Minuten fertig aus dem Sprechzimmer zu marschieren. Außer, das nun eine Magenspiegelung anberaumt wird, ist nix bei rausgekommen. Der Arzt scheint es nicht für nötig zu erachten, mich endlich zum Neurologen zu schicken. Abends habe ich dann allerdings ein ganzes Brot mit light-Camenbert weggeputzt - in 5 Stunden. Hui, das ging ab! Das war ein solch großer Erfolg für mich, das ich dachte (wieder, ich Depp): es geht voran!

 Ich habe recht viel geschlafen Montag auf Dienstag Nacht. Ich fühlte mich gestern einigermaßen frisch, nicht fit, aber auch nicht so gerädert wie sonst. Frühstück - tja, war wieder Essig! Nach zwei kleinen Häppchen lag ich wieder. Und die Tränen liefen mir wieder in Strömen übers Gesicht. Währenddessen googelte sich Ralfi durchs Internet - was er sowieso ständig macht, vor allem in den letzten zwei Tagen, seit wir auf eine interessante Sache gestoßen sind: Vitamin B 12-Mangel. Man soll gar nicht meinen, wie wichtig dieses Vitamin, das in der Leber gespeichert wird, tatsächlich ist, und was alles für Mangelerscheinungen auftreten können, wenn es sich abgebaut hat. Und das, liebe Leute, glaube ich, wird der Knackpunkt sei! Ich beiße mich daran nicht fest, denn alles zusammen wird diese Symptome auslösen (sprich Schilddrüsen-Hormone, Gastritis & die dazugehörigen Pillen, Esstörung, psychosomatische Beschwerden, Schlafmangel...), aber der B12-Mangel ist doch weitgehend unterschätzt, und zu mehr als 90% (wenn ich das richtig mitgerechnet habe) leide ich eben unter genau diesen Symptomen. Was also tun? Ganz einfach: habe in der Praxis vom Hausarzt angerufen, um Rückruf gebeten - und mich abgelegt. Ich selber habe keinen Biss mehr - so oder so nicht. Und so ging dann Nachmittags gegen viertel nach drei Ralfi ans Telefon, als der Doc anrief, und hat ihn darauf mal hingewiesen. Er war überrascht, aber sagte direkt, das er das sogleich anberaumt. Das Labor habe sowieso eine Blut-Kultur angelegt, um Vergleichswerte von mir zu haben, und so könnten sie dort gleich einen B-12-Test durchführen. Und nein, das ist im Großen Blutbild nicht zu sehen, man muß einen gesonderten MMS-Test durchführen, um den B12-Wert bestimmen zu können. Das dauert 2 Tage - ich hibbel, ihr Lieben, ich hibbel dem entgegen. Wenn es das wäre, dann wäre die Behandlung ein Klacks! Und dann ginge es endlich, endlich, endlich aufwärts!

Nun ja, ich werde nicht euphorisch, nicht mehr. Nicht nach all den vielen Tiefschlägen, die ich immerzu erleben muß. Täglich, an sich. Morgen Nachmittag gehts erstmal zum Vorgespräch beim Magen-Darm-Arzt. Ich werde eine Stunde vor Terminbeginn losgehen, auch wenn der Weg an sich nur 15 Minuten beträgt (wenn man sehr langsam geht).

Wer mag, kann mir die Daumen drücken, das beim Test was rauskommt, das endlich mal weiterhilft. Bis dahin dann...