Herzlich Willkommen bei Soda.s Wor(l)d! :O)

Gesundheitlich...

... geht es auf diesem Blog weiter! Alles was ich zuvor über die Schilddrüse verfaßt habe, hat mich genau dorthin gebracht. Und damit sich das nicht alles häuft und hier zu Verwirrung führt, trenne ich die beiden Blogs, auch wenn das eine ebenso ich bin wie dieses hier. :)

Eure Soda.







Samstag, 28. September 2013

!_OS: 15 Tage nach der OP



Mittwoch, der 15. Tag nach der Operation, nach dem Aufstehen - um 10 Uhr erhob ich mich aus den Federn, gerädert, um die 2-3 Stunden nur gepennt (klaro, auch wieder nur scheibchenweise) - nahm ich direkt die mir verordnete Tablette. Das wäre dann, zählte ich mit, ja schon die 2. Bestimmt geht es mir dann (viiiel) besser.
Der Tag schleppte sich so dahin, ich aß zwar mal ein Häppchen, aber der Kreislauf verabschiedete sich nach jedem Bissen. Es war eine Qual. Die Panik nistete sich in meinem Kopf ein und ich dachte noch, das kann alles einfach net wahr sein! Was hat dieser doofe Chirurg mir da nur für einen Müll verklickert, von wegen "alles wunderbar, superduper, easy peasy". Pfft!

Gegen Nachmittag rief ich meine Mutter an. Teils, weil wir uns lange nicht gesprochen hatten, teils weil auch sie vor 15 Jahren die SD entfernt bekommen hat. Und sie ist Kreislauf-Patient, wenn man's so nennen will. Ich wollte mal fragen, was sie so macht.
Naja, hinsichtlich Info hat's net so viel gebracht, aber ich gestehe, das in der Stunde, die wir gebabbelt haben, der Kopf sich ein wenig beruhigt hat.

Heißt doch: Ablenkung ist alles!

Spaßeshalber meinte Muddi: "Bis Weihnachten hast du das alles überstanden!"
Mir stockte der Atem, und ich in meinem Kopf schrie es nach Homer Simpson-Manier "neeeeiiiiiin"!
"Nein," sagte sie dann und lachte ebenso trocken, wie ihr Humor ist, "das hast du in ein paar Wochen überstanden, bis dahin pendelt sich die Dosis ein, die muß nur dann nochmal angeglichen werden."
Gut, das hiflt mir weiter. Klingt net so gut, aber auch net soo schlecht.

Des Abends kam dann die super Serie (gääähn), durch die ich mich eher schlecht als recht schleppte. Immer wieder legte ich mich in den Werbepausen (die ja reichlich gesät sind) auf die Seite, Äuglein zu, und ruhig atmen. Alles palettig, Kreislauf war okay, wenn auch nicht wirklich das, was man stabil nennen kann. Wackelig, tatterig, flatterig alles.
Nach der Serie riss es mich dann förmlich um und ich ging ins Bett. Der Tag war geschafft, wie auch immer, ich habe kaum Erinnerung daran. Ich weiß nur: ich hatte Hunger wie'd Sau, und konnte nix fressen! Zum Haareraufen, das!

Bis zum nächsten Abenteuer! ;)

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