Herzlich Willkommen bei Soda.s Wor(l)d! :O)

Gesundheitlich...

... geht es auf diesem Blog weiter! Alles was ich zuvor über die Schilddrüse verfaßt habe, hat mich genau dorthin gebracht. Und damit sich das nicht alles häuft und hier zu Verwirrung führt, trenne ich die beiden Blogs, auch wenn das eine ebenso ich bin wie dieses hier. :)

Eure Soda.







Freitag, 27. September 2013

!_OS: Besuch beim Doktor


Dienstag morgen, ich hatte lediglich zwei Stunden, und das gehackstückelt, geschlafen, schob ich einen Bärenhunger. Ich ging meiner morgendlichen Tätigkeit nach, um wachzuwerden (daddeln), und dann wollte ich gemütlich was essen. Doch was war? Richtig! Der Kreislauf ging sofort runter, kaum das ich den ersten Bissen geschluckt hatte. Und ich schlinge nicht, ich kaue sorgfältig, das kann es nicht gewesen sein. Also wieder ab ins Bett.
Derweilen rief Ralfi beim Arzt an. Er schilderte in Kurzform, was vorgefallen war, sagte, das ich zwar Freitags einen Termin habe, aber es bressiere jetzt eben. Okay, dann also mal aufi, ab zum Doktor. Das ging alles nicht so, wie ich gern gehabt hätte, mein Kreislauf brauchte um die zwei Stunden, bis ich "gefahrlos" aufstehen konnte. Mir war schummrig, klaro, und ich fühlte mich ganz komisch. Kopf voll Watte, als hätte ich eine dicke Erkältung (habsch aber net).
Die Busfahrt - insgesamt sind es, mit Umsteigen etc. um die 40 Minuten - war eine Tortur, alles wackelte in mir drin, ich fühlte mich schon im Sitzen unsicher.

Der Arzt sagte mir, anhand des Befundes aus dem Krankenhaus, sei noch ein kleiner Rest der Schilddrüse stehengelassen worden. Die Blutwerte (die ja da nun auch bereits 2 Wochen als waren!) seien ganz gut, alles soweit in Butter. Er meßte Blutdruck - auch okay (120/90).
"Hm, ja," sagte der Doc dann, "das kann schon mal passieren mit dem Kreislauf. Warum beim Essen? Keine Ahnung."
Ich dachte: "Spitze, du Dödel!"
Er schrieb mir L-Tyhroxin auf, die 100er Einheit.
"Eine morgens, vor dem Frühstück."
Ich dachte: "Witzbold, wenn ich essen könnte!"
Das Einzige, bei dem ich ihm heute beipflichten konnte, war die Aussage:
"Warum sind Sie nicht schon eine Woche nach der OP gekommen? Haben Sie denn Tabletten vom Krankenhaus bekommen?"
Antwort auf die erste Frage: "Weil der Chirurg meinte, das habe auch 3-4 Wochen Zeit, das ich den Hausarzt aufsuche."
Antwort auf die zweite Frage: "Nein, nur Schmerztabletten gegen die Schluckbeschwerden."
"Tja, Chirurgen, die leben in ihrer eigenen Welt," sagte der Arzt.
Gut, dann wäre das auch geklärt.
"Nehmen Sie heute direkt noch eine Tablette, wenn Sie zu Hause sind."
"Okay."
"In ungefähr 2-4 Wochen pendelt sich das ein mit den Tabletten. Wenn es nicht geht oder es Ihnen weiterhin schlecht geht, dann schauen wir mal weiter."
Aha. Gut das wir drüber gesprochen haben. :P

Es ging nicht, auch nicht als wir daheim waren. Ich warf, kaum zur Tür drinnen, eine Tablette ein. Insgeheim hoffte ich, es möge ein Wunderpillchen sein. Naiv, ich weiß. :( Ich konnte nicht richtig essen, auch nicht langsam, ohne das mein Kreislauf runter ging. Jedesmal das selbe Spielchen: schwupps, ich muß weg, sagte der Kreislauf, und ich legte mich ins Bett. Dort verbrachte ich dann ab spätem Nachmittag bis zum Morgen meine wackelige Zeit, während sich mein Kopf vor Sorge und Angst drehte.

Bis zum nächsten Mal! Arme hoch! ;)


Tipp: wackelig auf den Beinen oder schummeriges Gefühl, direkt hinlegen, mal die Ärmchen über den Kopf und durchatmen. Nichts überstürzen, liegen bleiben, auch wenn man meint, es gehe schon wieder! Langsam gehen, um den Kreislauf nicht direkt wieder hoch zu pushen. Auch beim Aufsetzen drauf achten: immer halblang machen, egal wie fit ihr euch im Liegen auch fühlen mögt!

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