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Gesundheitlich...

... geht es auf diesem Blog weiter! Alles was ich zuvor über die Schilddrüse verfaßt habe, hat mich genau dorthin gebracht. Und damit sich das nicht alles häuft und hier zu Verwirrung führt, trenne ich die beiden Blogs, auch wenn das eine ebenso ich bin wie dieses hier. :)

Eure Soda.







Samstag, 26. Januar 2013

Sinnspruch des Tages / Jesse Stone

Obwohl dies die 3. Wiederholung ist - ich schaue es mir noch genauso gerne an wie an dem Tag, als ich zum ersten Mal was von "Jesse Stone" sah. Es ist wohl nicht allein der reif gewordene Tom Sellek (den ich übrigens in meiner Kindheit/Jugend als "Magnum" total schrecklich fand *hust Hawaiihemd hust*), vermutlich tut die Ruhe, die der Rolle dieses in sich gekehrten Mannes obliegt, ihren Teil dazu bei, das ich jedesmal diese eineinhalb Stunden - tja, wie nennt man das nun? - Wasauchimmer genieße, die ich diese Krimi-Serie anschaue. Die Kälte der Umgebung, die fast schon abschreckend auf mich wirkt, die Stille und Einsamkeit des Ortes, an dem das Häuschen des Protagonisten gelegen ist, und wohl auch die Augen des Hundes (es gibt ja zwei von ihnen in der Serie), die die Weisheit eines Wolfes noch in sich tragen... die Kargheit der minimalistisch aufs Westentliche reduzierte emotionellen Landschaft,  alles ganz sporadisch nur, alles so intensiv obwohl nur grob umrissen, geht diese Figur mitten ins Herz - nein, in die Seele...

Manchmal werde ich geradezu in einen Sog der Gefühle gerissen, in einen Strudel aus Nachdenklichkeit. Der "Kleinstadtbulle, der nur Strafzettel verteilt" hat viel gemein mit so vielen Menschen, die eine traurig gescheiterte Beziehung hinter sich haben. Das ist nicht der feuchte Dackelblick eines Mannes, den eine Frau anziehend findet, und das ist auch nicht der runzlig werdende Kerl, der mit den Jahren immer attraktiver wird, was an dem Schauspieler selber so fasziniert. Nein. Der fasziniert mich (wie damals zu seinen Bermudashorts-Zeiten) genauso viel wie eine leere Flasche Wasser. Faszinierend ist die Rolle, allein das. Die Geschichte, so spannend und dramatisch sie auch meist sein mag, rückt immer in den Hintergrund. Es ist tatsächlich die Figur allein, die mich hier in den Bann schlägt. Wie soll ich es ausdrücken? Je weniger dieser Mann zu sagen hat, desto mehr höre ich zu. Der spricht zwischen den Zeilen, ohne ein Wort zu verlieren. Und genau das verkörpert der Hawaiihemd-Bermudashort-Sellek so hervorragend, das ich mir keinen anderen Darsteller vorstellen kann, bei dem mir in dieser Rolle so das Herz aufgehen würde... und bei dem ich mit einigem hadere, was mal war.

Wie dem auch sei, hier nun der Sinnspruch des Tages:

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