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Freitag, 20. Januar 2012

Keine Worte

Im Moment finde ich schwer Worte. Viel geht mir im Kopf herum, die Gedanken stehen nie still. Ich finde kaum Ruhe, kann schlecht schlafen, schlecht einschlafen vor allem. Es ist wieder da: das Tief. Die letzten Tage waren besonders schwer, besonders bitter. Die Stimmung - naja, gar nicht da. Weder gut noch schlecht. Einfach nur müde und ausgelaugt.


Im Moment fällt mir nichts ein, das ich schreiben möchte. Könnte schon. Ich könnte Seiten füllen mit all dem, was mir im Kopf rumgeht. Aber ich möchte nicht. Mir scheint es, jedes Wort ist zu viel, alles in den hohlen Raum gesprochen (bzw. geschrieben). Auch wenn es ankommt, so kommt es doch nur von meinem Körper, fließt aus meinen Händen, den Fingerspitzen. Ich selber, mein Geist, meine Seele, die spuken irgendwo in einer Sphäre rum, die nicht greifbar ist für mich.

Da ist nur die Leere in mir, die mich einnimmt. Nichts füllt mich aus, nichts macht mich glücklich, nichts wärmt mich im Moment. Ich fühle keinen Frieden in mir, aber ich bin auch zu müde und abgeschlagen, um unruhig zu sein. Nicht einmal mehr die Nervosität ist noch da. Nur - nichts. Ich bin zur Zeit nicht ich selbst. Und doch bin ich genau so, wie ich mich schon sehr lange kenne. Immer dann nämlich, wenn ich wieder in diesem tiefen Loch sitze. -.-

Nichts mehr zu sagen. Außer, das ich mir wünsche, das die Hoffnung bald wieder in mein Herz einzieht und ich wieder etwas empfinden kann. Ich möchte nicht nur eine leere Hülle sein, die dahinwandelt in dieser Welt... Keine Worte. Und das, obwohl ich doch dem geschriebenen Wort meine ganze Liebe und Leidenschaft geschenkt hatte...

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