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Sonntag, 29. Dezember 2013

die Krippe & ein hoffungsspendender Abend

Glauben und Kirche sind - meiner bescheidenen Meinung nach - zwei paar Schuhe. Doch dieses Jahr zog es mich, nach mehr als 20 Jahren, an Heiligabend in den Gottesdienst der Bergkirche. Wunderschön anzuschauen war die niedliche Krippe, die seitlich zwischen Kirche und Pfarrhaus aufgebaut war. Die Gesichter der Figuren waren erleuchtet, und somit bekam das ganze Bild Tiefgang: die Erleuchtung in Freude und Strahlen, nicht nur durch das Licht allein, sondern durch die Geburt Jesu Christi.


Die Messe war schön. Wir waren knapp eine halbe Stunde vor Beginn schon dort, und bekamen gerade noch so ein Plätzchen seitlich an der Mauer, allerdings dafür mit Blick auf den Pfarrer und die Pfarrerin. Anfänglich ging mir der Gottestdienst fast zu zügig voran: kaum waren einige wenige Sätze gepredigt, wurde schon wieder zum Singen angestimmt. Leider hatten Ralfi und meinereiner kein Programmheftchen mit den Liedertexten, in meiner Stimmung nämlich hätte ich bestimmt auch mal mein Krächzen zum Besten gegeben. ;) Doch nachdem die Pfarrerin dann die Weihnachtsgeschichte vortrug - und das mit ihrem amerikanischen Dialekt, der dem Ganzen erst die Würze verlieh, wie ich fand - änderte sich der Wechselrythmus zwischen Gesang und Predigt. Der Pfarrer trug - und dazu stieg er auf die Kanzel hinauf - eine wundervolle Predigt vor, über sechs Türen. Die sechs Türen Jesu Christis nämlich, durch die wir nicht nur eine dunkle Welt sehen konnten, sondern seine Geburt miterleben durften und schließlich, am Ende der Türen, durch die wir gegangen waren, an Jesus Herzenstür stießen... Diese Predigt wärmte mir das Herz, und sie spendete mir Hoffnung darauf, das sich nun alles endlich gesundheitlich zum Besseren wenden würde.

Überhaupt gab der Abend mir ein wenig Kraft, lenkte mich nach innen zwar, in mich hinein, aber zeigte mir auch, das trotz all der körperlichen und seelischen Unsicherheit, die momentan noch so stark in mir lebt, immer noch etwas Kraft vorhanden ist, die mich aufrecht hält. 
Es war ein sehr schönes Erlebnis, und ich bin froh, das ich mich dann doch noch dazu entschieden habe, an Heiligabend in den Gottesdienst zu gehen - und ich danke Ralfi, der ja mit alledem so gar nüscht am Hut hat, das er mich begleitet hat! :O)

Dienstag, 24. Dezember 2013

Hark! the Herold Angels sing - Frank Sinatra // Frohe Weihnacht!





mistelzweige-0043.gif von 123gif.de Download & Grußkartenversand


Als wir letzte Woche vom Arzt kamen (Blutabnahme wegen meiner Schilddrüsen-Werte... mal wieder), liefen wir über die Innenstadt nach Hause zurück. Dort steht, wie jedes Jahr zur weihnachtlichen Zeit, das Riesenrad. Aus den Lautsprechern ertönte ein wundervolles Lied, nämlich "Hark! the Herold Angels sing". Meiner Meinung nach eines des schönsten Weihnachtslieder aller Zeiten; nostalgische Klänge, die an meine Ohren drangen und mich im Inneren rührten. Für einen kleinen Moment hatte ich nicht nur ein warmes Gefühl im Herzen, sondern auch Hoffnung, das sich vielleicht nun - nach mehr als dreieinhalb Monaten - endlich gesundheitlich bei mir alles zum Guten wendet.

Aus diesem Grunde möchte ich Euch dieses Lied mitgeben, und wünsche Euch von Herzen eine frohe und wundervolle Weihnachtszeit! :O)




Samstag, 17. August 2013

der Katzen-Transport

Wie ich euch bereits in meinem vorherigen Post versprochen hatte, erzähle ich euch heute vom Transport der Miezekatzen in die - neuen - heimischen Gefilde.

In einem Moment, in dem ich schon kurz davor war, doch noch abzusagen, da ich kaum Hoffnung hatte, einen Fahrer zu finden, der die 100 km - und das ohne sofortigen finanziellen Ausgleich für's Benzin - auf sich nehmen würde, meldete sich mein guter Bekannter Wolfi. Unser Kontakt in den letzten Jahren beschränkt sich mehr oder minder auf 3-5 Telefonate und ein- bis zweimalige Treffen im Jahr. Die Zeit ist eben ein knappes Gut... wie dem auch sei, er rief an, nachdem ich ihm auf den AB gebabbelt hatte, und fragte an, was denn Sache sei. Ich redete nicht lang um den heißen Brei herum und sagte direkt, das ich einen Katzen-Transporteur benötige, der mich nach Koblenz schipperen müsse, sich das Auto mit Katzenzeugs - wie z. B. dem

Donnerstag, 15. August 2013

wie die Katzen zu uns fanden

Vor knapp zweieinhalb Jahren verstarb mein geliebtes Kaninchen Bienchen. Bis dato war sie eines von - fast - unzähligen Haustieren, die mich in meinem Leben bereits begleitet haben. Seien es Ratten (die ich über alles liebe, aufgrund ihres liebevollen, freundlichen, neugierigen Wesens, ihrer süßen Nasen und ihrer bedingungslosen Treue), Chinchillas, Meerschweinchen, Kaninchen, Rennmäuse, Farbmäuse, Hamster... sie alle haben für eine Weile mein Leben bunt und abwechslungsreich gestaltet, haben mir Freude geschenkt, Liebe und Vertrauen gegeben, mich genommen wie ich bin, meine Tränen getrocknet und mir Hoffnung gespendet, wenn alles um mich herum einzustürzen drohte. Jedem einzelnen dieser Tierchen bin ich auf ewig verbunden, und auch wenn einige von ihnen schon sehr lange nicht mehr auf dieser Erde wandeln, so behalten sie dennoch ihren Platz in meinem Herzen und meine Dankbarkeit für jede einzelne erhellende Sekunde ihres Lebens, die sie mir geschenkt haben.

Nach Bienchens Tod - ein sehr schmerzhafter und überaus plötzlicher Abschied - war ich nicht bereit, mich wieder auf eine Bindung zu einem Tier einzulassen... vorerst nicht jedenfalls. Denn das ich früher oder später von der Sehnsucht nach einem Haustier

Freitag, 8. Februar 2013

wunderschön


:O) Umso schöner, weil es drinnen so warm und gemütlich ist ;)

Dienstag, 4. Dezember 2012

let it snow ;)

Die paar Flocken mußten einfach auf Kamera gebannt werden :D

Donnerstag, 29. November 2012

Knobi einlegen/ Knoblauch-Öl


Zutaten:

Olivenöl (anderes Öl taugt nicht!)
3-4 Knoblauchknollen
Salz
getrocknete Kräuter
Einmachglas

Badezimmer - Tag 4

... und ich werd so langsam unleidlich. Nachdem der Fliesenmensch heute dann wie zugesagt um 8 Uhr morgens mit der Schaffe begonnen hatte, spürte ich so richtig deutlich, wie sehr mir mein Lokus fehlt! Und meine Dusche! Und überhaupt... ! Das war ein harter Tag für meine Blase, liebe Leut, und ich bin froh, wenn das alles morgen - hoffentlich - hinter mir liegt! Wie dem auch sei, heute ging es an das Einfliesen der Wanne, das Verfugen und Bodenplatten legen. Und siehe da:

Mittwoch, 28. November 2012

Badezimmer - Tag 3

Nach knapp zwei Stunden (net ganz) lugte der Fliesenmensch zum Wohnzimmer rein und sagte: "Ich bin mal kurz weg. Das muß jetzt erst trocknen." Sprach's und ward eineinhalb Stunden (!) net mehr gesehen. Gemacht war zu diesem Zeitpunkt die Hälfte der rechten Wand. Immerhin. Nachdem er wieder zurück kam war er wohl guter Dinge, erzählte, er habe bei einer seiner Aufträge hier im Haus jemanden kennengelernt

Kopfstand

Vom Küchenfenster aus geknipst (Ralfi, weil er da in der Tür rumsteht um dem Fliesenmenschen bei der Arbeit zuzugucken ;)):

Ich hoffe, der Kleine kommt gut durch den Winter :O)

Dienstag, 27. November 2012

Badezimmer - Tag 2

Pünktlich um 8 Uhr morgens waren die zwei Herren da, die sich um den Teil des Badezimmers kümmern, der die Badewanne beinhaltet. Deren Arbeit hat - naja, ungefähr in etwa - eine Stunde gedauert. Nachdem die beiden gegangen waren (und ich war komischerweise einigermaßen fit, obwohl ich seit zwei Nächten nicht geschlafen habe und noch immer angeschlagen von letzter Woche bin) habe ich es mir über meinem Spielebuch gemütlich gemacht und kaum (räusper, wirklich nur kaum) mitbekommen, wie die Zeit verging. Aus neun wurde zehn, dann elf, dann... ja, genau, und um viertel vor zwölf trudelte dann endlich -

Montag, 26. November 2012

Badezimmer - Tag 1

Im März (in echt jetzt) diesen Jahres hatten wir dem Hausmeister bescheid gegeben, das die Abdichtung der Badewanne zur Wand hin porös und undicht ist. Verbunden damit eine Fleck im Schlafzimmer, sobald ein Vollbad eingelassen wurde. Naja, wer nu' auf's Datum guckt wird feststellen, das sich fast ein Dreivierteljahr nix getan hat - obwohl wir der Vermietergesellschaft immer wieder gesagt haben, das sich der Hausmeister hier um nichts schert. Vor zwei Wochen dann kamen ein paar Handwerker - drei im Ganzen - und haben sich das angeschaut. Das Ende vom Lied: nicht nur die Wanne wird ausgetauscht, nein nein, "wir machen grad das ganze Bad". Eideweil der Fliesenleger uns mitteilte, er habe noch für höchstens 1 m² Fliesen in der selben - räusper - beigebraunen Farbe... "da könnte mer dann auch gleich des ganze Bad neu fliesen". Und nen neuen Lokus könnte man auch rein machen, weil der... !
 Alla gudd, sag ich da nur. Abgesehen davon, das auch der Heizkörper weichen mußte und jetzt der Flur herrlich auskühlt, ist alles net so schlimm. Man beachte den roten Eimer, das ist jetzt die nächsten Tage unsere Spülvorrichtung. Dann hoff ich mal, das Thema hat sich bis Mitte der Woche erledigt (inklusive Donnerstag).


Mittwoch, 21. November 2012

Die Farben des Herbstes

Letzte Woche hat Ralfi mich mit einigen wunderschönen Fotos überrascht:
zum einen weiß er, wie sehr ich Bäume liebe. Zum anderen ist es kein Geheimnis, das ich ein Herbstkind bin - eine prickelnde Kombination ;) Lieb wie er ist, hat er extra eine seiner Touren unterbrochen, um nochmal heim zu kommen und den Fotoknips zu holen. Er murmelte irgendwas mit "... Licht..." und war flugs wieder zur Tür raus.

Wenn auch der Fotoappadingens echt mies ist (das Thema hatten wir ja schon, und irgendwann gibt's bestimmt mal 'ne gescheite Kamera^^), sind die Farben dennoch unwiderstehlich schön! Aber seht selbst:

Montag, 5. November 2012

bestrickt

Nu' isses wieder so weiter: es wird kalt, diesig und feucht. Und wie jedes Jahr - seit einigen Jahren jedenfalls ;) - werden in der Stadt Bäume, Fahrräder, Geländer, Stühle, Bänke und was sich sonst noch wehrlos einkleiden läßt, immer wieder bestrickt.

Montag, 29. Oktober 2012

Ode an den Kürbis


Dicker, runder Kürbis, Du
raubst mir noch die letzte Ruh
so lecker gute Sachen
könnt' ich aus Dir machen!

Freitag, 19. Oktober 2012

Ruhe in Frieden

Heute habe ich erfahren, das am 17.10.2012 meine Großtante gestorben ist. Meine Mutter hatte mir vor ca. 2 Wochen am Telefon gesagt, das sie unter zunehmender Altersdemenz leide und zudem ein Magengeschwür bei ihr entdeckt worden sei. Im März diesen Jahres kam sie in ein Pflegeheim. Da sie sich schon lange weigerte, Nahrung zu sich zu nehmen, wog sie zuletzt nur noch 35 kg. 

Viel gibt es nicht zu sagen. Ich bin zwar traurig, doch andererseits ist es gut, das sie nicht zu lange hat leiden müssen. Sie hat der Vergangenheit nachgetrauert, sich nie von der Trennung ihres Mannes loslösen können (das mehr als 20 Jahre her ist), und fand das Leben an sich - naja, nervig. Sie war stur und beharrte auf ihrer Meinung, war völlig unflexibel und haßte es, alleine zu sein. Und doch - gerade das war es, was ihren Charme ausmachte. Ich habe nicht viel Kontakt zu ihr gehabt. Ich kannte sie kaum. Meine Erinnerungen an die Kindheit, als wir sie dann und wann mal in Berlin besucht hatten, sind verschwommen. Ich glaube, das letzte Mal, als ich sie sah, war ich fünf Jahre jung. Doch wenn ich mit ihr telefonierte - nur sehr selten - dann kam mir ihre Stimme so vertraut vor. Ihr Lachen klang wie ein Zwitschern und ich konnte kaum glauben, das sie schon "so alt" war. Sie klang jung und frisch, hatte alle Sinne beisammen und lachte mit Leib und Seele.

Ruhe in Frieden, liebe Uschi.


Samstag, 6. Oktober 2012

Donnerstag, 13. September 2012

zeigen!

Dieser Spruch "keine Zeit für die Liebe", der immer mal wieder so lapidar oder spaßeshalber angewandt wird, hat mich schon immer gestört. Denn wie könnte man eben dafür keine Zeit haben, für das größte, das stärkste, das mächtigste aller Gefühle von der ganzen buten und unbunten Palette der menschlichen Emotionen? Die Leute, die ich persönlich es bisher sagen hörte, haben entweder nie selber wirklich geliebt, oder nie darüber nachgedacht, was sie für einen Stuss reden - oder beides. Oder aber: sie wollten sich keine Zeit dafür nehmen, weil a oder b oder beides zutrifft... Wie dem auch sei.

Hier an dieser Stelle lege ich einen kleinen Stopp ein, ein Päuschen, und huldige der Liebe meines Lebens. Nun ja, huldigen... Wenn ich so darüber nachdenke, was ich früher unter Liebe verstanden habe und wie sich im Laufe meines Lebens das Verständnis für den (In-)Begriff 'Liebe' doch verändert hat... Liebe muß man zeigen, man darf sie nicht für sich behalten. Jedesmal, wenn man sich von dem anderen verabschiedet - und sei es nur weil man einkaufen geht (oder der andere ;)) - sollte man sich gewiss sein, ihm seiner Liebe zu versichern. Wer weiß schon, was im Leben so alles geschieht? Wenn man "jeden Tag leben soll, als sei es der letzte", so sollte man auch der Liebe ihren Platz und Raum zugestehen als wäre es das erste (oder letzte) Mal, das man den anderen sieht. Denke ich. Und wenn ich meinen Liebling dann wiedersehe, und sei es weil er nach ein paar Minuten aus der Küche zurück ins Wohnzimmer kommt, dann freue ich mich ebenso über seine Gegenwart, als wäre er acht Stunden unterwegs gewesen. Das will die Liebe, das fordert sie, und das soll sie - unbedingt! - auch bekommen! :O)

Und nun, fast völlig wortlos, verlasse ich diesen Ort des Geschehens und lasse ein Bild da, das ich nun hiermit offiziell in die Internetwelt hinauskatapultiere und das meine Gefühle ausdrücken soll. Sicher gibt es achtzigmillionentrillionentrilliarden weisere Sprüche von sehr weisen Menschen - aber die bin eben nicht ich und diese Sprüche sind alle net von mir! ;)


Sonntag, 9. September 2012

E.T. - ich war/bin Elliott!

Angeregt von den wunderbaren Beiträgen von Balubaer "Perry", der im Teenager-Alter einen ökonomisch-ökologischen Helden erdachte und Eddi "E.T." Brent, der seine Alien-Fußstapfen-Technik auf's höchste optimierte, schließe auch ich mich nun der Sci-Fi-Outings an:
Ich war (und bin immer noch) Elliott!

Was genau soll sich geneigter Leser darunter vorstellen?

Sonntag, 12. August 2012

Ironman 70.3 - Sportlichkeit im Sonnenschein

... nicht das ich mitgemacht hätte :D Aber Respekt allen, die teilgenommen und auch durchgehalten haben! Und das bei der Hitze... Die Sonne stach vom strahlenden Himmel, und da mußte ich eben einfach mal gucken gehen.

Die Tour begann mit dem Schwimmen im Raunheimer Waldsee. Die Radstrecke über 90 km führte durch den Taunus, u. a. von Raunheim über Igstadt, Engenhahn und Heftrich, bis zum Kurhaus/Wilhelmstraße in Wiesbaden. Und die Laufstrecke führte die Athleten zu beiden Seiten vier Runden lang um den Kurpark herum.

Und hier habe ich ein paar Schnappschüsschen vom Ironman 
direkt vor meiner Haustür für euch: