Herzlich Willkommen bei Soda.s Wor(l)d! :O)

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Donnerstag, 1. November 2012

bye bye Kürbiskopf & Co! ;)

Nun ist es vorbei, das Fest der Geister & Dämonen, 
nun hat sie sich geschlossen, die Pforte zum Reich der Toten.
Mein diesjähriges Fazit: schön war's - und vor allem kreativ überaus erklecklich! :O) 
Mal schauen, was es hier so gab:

- wir hatten einige Tote (einen Erhängten, einen Ertrunkenen, eine Erwürgte, einen Erstochenen)
- wir hatten etliche Monster: einen Werwolf, einen sprechenden Kürbis, eine Hexe (und den dazugehörigen unartigen Besen ;)) und einen blutrünstigen Gartenzwerg.

Na, wenn das nichts ist! :D

Ich hoffe sehr, das ihr euch gut unterhalten habt bei meiner kleinen Grusellektüre & 
euch das Lesen ebensolchen Spaß bereitet hat wie mir das Schreiben! :)

Bis nächstes Jahr, Kürbiskopf & Co.!



Mittwoch, 31. Oktober 2012

Die Gaststätte (2/2)



















 Wie lange er in der düsteren Ecke gesessen hatte, wußte Albert nicht zu sagen. Nach dem dritten Glas Whisky überlegte er, den Heimweg anzutreten. Doch da er nicht wußte, in welcher Gegend er sich befand und wie er zurück auf seinen eigentlichen Weg kommen könnte, wollte er den Wirt befragen.

schauriges doodle

Natürlich hat google es sich net nehmen lassen, ein Halloween doodle zu kreieren. Wie schon das Star Trek doodle ist auch dieses wieder interaktiv: also, Ton an, und einfach wild drauf los klicken! Es ist einfach zuhuhuu herrlich! :O)



P.S.: über den Suchbegriff "doodles" könnt ihr auch nachträglich alle doodles nochmal anschauen bzw. interaktiv mit ihnen spielen! :O)

Fröhliches Halloween! :O)


... wünscht euch eure Soda.! :)



Info: habe ein echtes Foto von dem wunderschönen Osterfeuer benutzt, um den milden Feuereffekt zu erzeugen. Ich hoffe, es gefällt euch genauso gut wie mir!^^

Dienstag, 30. Oktober 2012

Die Gaststätte (1/2)




















 Diesen Weg hatte er schon oft eingeschlagen. Manchmal nahm er einen anderen Weg, wenn er von der Arbeit nach Hause ging, doch dieser war der kürzeste. Heute war es kühl, die Luft feucht und dünn, und trug einen herbstlichen Duft mit sich. Der Abend war hereingebrochen, und seichte Dunkelheit begann die Gassen zu umschlingen. Bodennebel kam auf, und ein Frösteln lief durch Alberts Glieder. Er schlang den Schal fester um den Hals und steckte die Hände noch tiefer in die Taschen seines kurzen Mantels.

Montag, 29. Oktober 2012

Ode an den Kürbis


Dicker, runder Kürbis, Du
raubst mir noch die letzte Ruh
so lecker gute Sachen
könnt' ich aus Dir machen!

Der Gartenzwerg


Tagsüber steht er unscheinbar im Vorgarten,
doch des Nachts entwickelt er ein unheimliches Eigenleben.
Ein zipfelmütziger Gartenzwerg sitzt mit einer Angel am Gartenteich,
das ist sein Metier.
Doch wenn er lebendig wird im satten Mondenschein,
dann macht er sich gierig an den Kois zu schaffen,
und nebendran wartet schon der Grill-Zwerg.
Diese Nacht werden hier nicht Muttis Nippes-Kühe
auf den Rost geschmissen!
Welche Aufgabe wohl demjenigen unter ihnen zufällt,
der das Beil in Händen hält?
Also seid gewarnt! Achtet lieber genau darauf,
welche dieser scheinbar liebenswerten Kreaturen
ihr euch in den Garten holt!



nur ne kleine Bastelei =)


... hihi...

Sonntag, 28. Oktober 2012

Das Lied des Ertrunkenen

Im nassen Grabe ruht er
der Ertrunkene
getragen von seichten Wogen,
starr der Blick 

Samstag, 27. Oktober 2012

Die Ballade vom einsamen Jungen


Nebel zog am Fenster vor,
kroch übers Moor und übers Land,
vorbei an Gräbern und Gebeinen
hinauf zum Haus am Hügel

Freitag, 26. Oktober 2012

Der Stuhl (3/3)

 Zwei Tage hatte Frank sich nicht bei Emelie gemeldet. Sie war nicht nur nervös, nein, ihre Nerven waren zum Zerreißen gespannt. Hatte er vielleicht doch endlich mit seiner Frau gesprochen? War er möglicherweise schon dabei, seine Sachen zu packen und zu ihr zu kommen? Oder war er in ein Hotel gezogen? Sie hielt es kaum noch aus vor Anspannung. Ständig schlawenzelte sie ums Telefon herum, stets in der Hoffnung es möge klingeln und Frank möge sich melden. Mit guten Neuigkeiten. Doch nichts tat sich.

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Die Geschichte vom Erhängten


Der Verdacht drängte sich auf
das etwas nicht stimmte,
das alles nicht so war,
wie es erschien.

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Der Stuhl (2/3)

Gredi fühlte sich unausgeruht, unausgeschlafen, obwohl sie länger als sonst im Bett liegen blieb. Es war auch das erste Mal seit - ja, sie konnte sich nicht mal mehr daran erinnern - sehr langem wohl, das sie mit schlechter Laune aufstand. Antriebslos brühte sie sich einen Tee auf und saß lange reglos am Küchentisch. Der Stuhl zog ihren Blick auf sich.
Nachdem sie eine Scheibe Brot, mit nichts weiter als ein wenig Butter bestrichen, lustlos gekaut hatte, ließ sie sich kurzentschlossen auf dem alten Stuhl nieder. Der tiefe Schlaf ließ nicht lange auf sich warten.

Montag, 22. Oktober 2012

Der Stuhl (1/3)


Einer ihrer Bekannten hatte sie beim letzten gemeinschaftlichen Frühstück darauf hingewiesen: sie benötigte unbedingt einen weiteren Stuhl für ihren Küchentisch. 
"Drei Stühle sind irgendwie... naja, es fehlt einer," hatte George gesagt und dabei gelacht.
Und sie stimmte ihm zu. Es fehlte was. Wenn sie so in der Küche saß - und sie hielt sich so gerne in der Küche auf - ertappte sie sich doch recht häufig dabei, wie sie auf den leeren Platz starrte, an dem eigentlich ein weiteres Sitzmöbel hätte stehen können. Es fiel auch jedem, der sie besuchte, direkt ins Auge, wenn sie in die Küche traten: der Tisch stand in der Mitte des Raumes, an drei Seiten je ein Stuhl. Nur zum Durchbruch hin, über den man ins Wohnzimmer gelangen konnte, war ein leerer Platz. 
So entschloss Gredi sich am Sonntag Morgen den monatlichen Trödelmarkt aufzusuchen. Hier würde sich doch bestimmt was Passendes finden, dachte sie.

 Wie es Trödelmärkte so an sich haben hält man sich meist länger auf ihnen auf, als man es eingeplant hat. So erging es auch Gredi, die sich nach fast zwei Stunden Bummelei mit einem gefüllten Korb voller Nippes und Kleinkram über den Markt schlendern sah. Doch wonach sie suchte, hatte sie noch nicht ausfindig machen können.

Sonntag, 21. Oktober 2012

Der Besen

In der Eck' ruht der Besen,
vor ihm nur der Hex' Gebein,
und tut, als wär nix gewesen,
das gefiel ihm, hach wie fein!
Gezetert hat sie und auch geschrien.
Doch wie kam es nur dazu?
War gerutscht auf Händen und Knien.
Ich erzähl's euch mal im Nu'!

Dienstag, 16. Oktober 2012

es wird schaurig ;)


Noch zwei Wochen ist es hin bis Halloween, dem keltischen Fest der Geister und Toten (=Samhain). Der keltische Kalender endete am 31. Oktober, und an diesem Tag, so sagt(e) man, seien die Tore zwischen dem Reich der Lebenden und dem der Toten geöffnet. Da die letzte Ernte eingebracht war und die kalte Jahreszeit nun Einzug ins Land erhielt, wurden Opfer in Form von Gemüse und Tieren dargebracht um die Geister zu besänftigen, und große Feuer wurden entzündet. Aus diesem Brauch entstand auch das Entzünden der Kürbisse, eine bis heute bewährter Brauch.

Ohne Frage ist Halloween (Abkürzung für 'All Hallows' Eve' = der Abend vor Allerheiligen) eines der

Samstag, 29. Oktober 2011

- Magie steckt in jeder Karte -



Er betrachtete den Mann im Schaukelstuhl einen Moment verstohlen von der Tür aus. Der Mann wippte immerzu vor und zurück, vor und zurück, die Hände fest auf die Armlehnen gepreßt, die Finger in das alte Holz gekrallt. Stur starrte er vor sich auf den Boden, mit fahlem Gesicht und starren, glasigen Augen.
"Sind Sie Tom Broon?" fragte der Mann von der Tür aus schließlich.
Der Mann im Schaukelstuhl zeigte erst keine Reaktion, doch dann hielt er abrupt mit dem Schaukeln inne und betrachtete seinen Besucher abweisend. Endlich nickte er. Der Mann, ein Detektiv, der von Broons Familie engagiert worden war, um die Umstände, die ihn in diese Einrichtung gebracht hatten, aufzuklären, trat an

Freitag, 28. Oktober 2011

- Spiegelverkehrt -

Er saß auf seiner Pritsche und hatte das Gesicht, tränenüberflutet, in die Hände gestützt. Er konnte es nicht fassen. Zu dem Schock, den er noch lange nicht hatte verarbeiten können, kam die Erkenntnis, das er hier sehr lange Zeit würde verbringen müssen. Ein angstvoller Schauer durchlief ihn und er schüttelte sich, als wolle er etwas von der Last, die auf seinen Schultern lag, abwerfen.
Er sah immer wieder die schrecklichen Bilder vor seinem inneren Auge, und so konnte er keine Ruhe finden. Geschlafen hatte er, seit er hier war, wohl nicht mehr als zwei Stunden. Und das lag nun fast drei Wochen zurück.

- Die Schere -

  Begonnen aus Geldmangel hatte sie ein Hobby in der Näherei gefunden. Mittlerweile war es ihre Passion, und sie liebte es, sich die Schnittvorlagen so abzuändern, wie sie es haben wollte. Ihre Kreationen waren nicht nur modern, sondern ausgeflippt, exzentrisch und etwas Besonderes. Viele Leute hatten sie schon darauf hin angesprochen, woher sie denn ein bestimmtes Kleidungsstück habe, und wenn sie sagte, das sie es selber entworfen und genäht habe, leuchteten ihre Augen voller Freude und Stolz. Aus der Nachbarschaft kamen oft Bekannte, die sich von ihr ihre Kleidung umändern, abändern oder aufpeppen ließen.

Montag, 24. Oktober 2011

- 7:21 Uhr -

Mobil sein, immer on the top, überall und jederzeit erreichbar, das wollten doch alle heutzutage. Aber nicht Shaun. Bei all der Technik, die ihn am Arbeitsplatz umgab, beschränkte er sich privat doch eher auf das, was er für seine Bedüfnisse als wichtig erachtete - minimalistisch mußte alles sein, und je weniger Technik, umso besser. So sagte er sich sein Leben lang. Das Neue, das war vergänglich, das war heute schon von gestern. Doch auf die alten Dinge war Verlass. Und so war es nicht erstaunlich, das er eine alte Taschenuhr besaß, die