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Freitag, 14. September 2012

männliche Drehbücher

Da war sie wieder, die Szene im Film, die allen chauvinistischen Männern das Vorurteil bestätigt, das Frauen doof sind:

Frau hat Verdacht, das ihr Mann ein Mörder ist. Sie findet Beweise im eigenen Badezimmer. Ruft Freundin an, sie solle die Tochter abholen. Freundin sagt, sie gehe ins Autokino. Frau fleht Freundin an, wenigstens nach dem Autokino die Tochter holen zu kommen. - Eine Weile später klingelt das Telefon. Freundin sagt, sie käme jetzt noch Tochter abholen. Mann sagt am Telefon, das hätte sich erledigt. Freundin zwitschert vergnügt: "Gut, dann bestell deiner Frau schöne Grüße."

Selbst mich würde das am Geisteszustand der Freundin zweifeln lassen. Mal ehrlich, was kann denn das für eine Freundin sein, wenn die sich lieber wie ein Flittchen pimpt um nach dem Autokino noch einen Kerl fürs "Parken" abzuschleppen, anstatt der ängstlich klingenden Frau die Bitte zu erfüllen, ihr Kind holen zu kommen?
 Sowas Doofes kann nur aus der Feder eines schlechten Drehbuchautoren stammen. Und zwar eines männlichen. Und ich bin mir sicher, es gibt auch noch Männer die behaupten, sowas wäre realistisch!

Donnerstag, 30. August 2012

Gepriesen sind die Topfpflanzen!

Ungefähr in der 90. Minute des legendären Westerns "Rio Bravo" raucht sich der Sheriff (John Wayne) vor dem "Hotel Alamo" eine Selbstgedrehte und lehnt lässig am Terassenbalken. Die Banditen (derer drei Stück) reiten auf ihn zu und quatschen ihn von hohem Ross aus an. An der Tür des Hotels, versteckelt hinter dieser, steht ein junger Bursche, der sie belauscht. Er sagt der Hoteldame, sie solle ihm mit einem Trick helfen, die Banditen abzulenken, um dem Sheriff zu seinem von diesen entwendeten Gewehres zurückzuverhelfen. Die Lady solle, sobald der Bursche auf die Terasse hinaustritt, die Topfplanze durchs Fenster schmettern... Der Trick klappt, ein genialer Schachzug im Kampf gegen das Übel!

Was wäre diese Szene nur gewesen, wenn es damals noch keine Topfpflanzen gegeben hätte? Die Dame hätte vermutlich einen Stuhl oder gar ganzen Tisch durchs Fenster schleudern müssen, wäre völlig ko zusammengebrochen und der ganze Trick wär den Bach runter gegangen, weil die Banditen alle hätten abknallen können.

Gepriesen seien die Topfpflanzen!

blume-0097.gif von 123gif.de



Mittwoch, 29. August 2012

der klassische Grusel

Angeregt zu dieser kleinen Zeitreise wurde ich von Battle Rear Solid's Post. Einen kleinen Moment mußte ich wirklich scharf nachdenken, doch dann fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren: mein erster Horrorfilm! Was war das wohl? Ratet. Ehe ich es euch verrate, reisen wir zurück ins Jahr 1981.

Mittwoch, 25. Juli 2012

Tatsache!: Filmmusik

Tatsache ist, das Filmmusik der Auslöser ist, warum wir etwas gruselig, beklemmend, angsteinflößend, fröhlich, rührend, schön oder sonstwie stimmungsvoll empfinden. Wenn man das erstmal weiß und bewußt in Filmen darauf achtet und bei gewissen Szenen einfach mal den Ton ausschaltet, wird man im Endeffekt anders über die gezeigte Szene denken - bzw. fühlen.

Eine Frau im Schlafzimmer. Wacht mitten in der Nacht auf weil sie Durst hat. Geht in die Küche. Verharrt an der Spüle, um Wasser zu trinken. Geht langsam zum Bett. Das Telefon klingelt.

Klingt echt langweilig, was? Ist es auch. Aber die passende Musik im Hintergrund kann so einiges vermitteln:
schrille Töne, stetiger Bass, der wie Herzklopfen klingt, Pfeife eingesetzt - das vermittelt einem schon, das es um einen Thriller geht. (Außer natürlich, Helge Schneider hätte die Filmmusik komponiert.)
Wie stehts aber dann mit Dudelsackmusik? Oder einer einzelnen, leise erklingenden Panflöte? Na? Das passt sowohl zu einer Komödie als auch zu einem Drama...(denn diese Szene gibt es mit Sicherheit tausendfach). Mal drauf achten! :) Ist stellenweise schon wirklich witzig, wie einem dann die Spannung genommen werden kann.

Schreibt mal weiter! Sagt doch mal, um was es sich bei der Szene handelt! Wer ruft an? Und was will derjenige mitten in der Nacht? Und kann die Frau dann nochmal einschlafen oder macht sie etwas ganz anderes? Aufi, ich freu mich auf eure Ideen!

Samstag, 16. Juni 2012

und nochmal der fiese Zahnarzt & 'ne singende Pflanze

Wow, wie geil war denn das? Ich hab den Film seit mindestens 15 Jahren nicht mehr gesehen - und obwohl ich keine Musicals mag hat mich das Gesinge hier nicht gestört, im Gegenteil!

Diese zwei Clips lasse ich euch mal hier, dann habt ihr was zu lachen. Beim Song von Steve Martin mußte ich so stark lachen, das ich mir danach erstmal einen kalten Waschlappen auf meine Backe gelegt habe. Aber das war's wert! :D

Dann mal viel Spaß! :)

Steve Martin als Dr. Orin Scrivello

Audrey II wird gespielt von Levi Stubbs († 2008), 
dem ehemaligen Leadsänger der Soulband "Four Tops"

menschenverspeisende Pflanze, sadistischer Zahnarzt & allerlei Gesinge

Witzig das Hemd diesen Kommentar gepostet hat:

Hemdchen13. Juni 2012, 16:58
"[...] 
Hoffentlich is des nedd wieder so ein Schlachter alà Dr.Orin Scrivello (der Zahnart aus "der kleine Horrorladen)! 
[...]"

denn was hab ich eben beim Durchzappen in der Programmvorschau entdeckt? Richtig! Heute um 14:40 Uhr auf TNT Film kommt "Der kleine Horrorladen" (Remake von 1986)! Jippi! Diesen "Leckerbissen" laß' ich mir net entgehen!



Und wer sich's noch anschaut, dem wünsch ich köstliche Unterhaltung! :o)

Samstag, 9. Juni 2012

die Sache mit den Tapes

Eben kam ich - endlich endlich nach langer Zeit! - in den Genuss, mir "High Fidelity" anzusehen. Die kongeniale Romanverfilmung von Stephen Frears nach Nick Hornby (dessen Geschichten u.a. auch mit "About a Boy" & "Fever Pitch" aufgegriffen wurden) ist einfach grandios! Ich will mich über den Film an sich auch gar net auslassen... ;) Einfach genial, den muss man gesehen haben!^^

Die Einleitung macht an sich schon klar, worum es geht:

Montag, 28. Mai 2012

What the f*** ist ein Hoschi?

Den Cineasten brauche ich es wohl nicht erklären: Der Ursprung dieses Wortes liegt im Film "Bill & Teds verrückte Reise durch die Zeit" ("Bill & Ted's excellent adventure", USA 1988 - Ted gespielt von Keanu Reeves & Bill gespielt von Alex Winter):

Im Film geht es um

Sonntag, 1. Januar 2012

Dinner for two


In altbewährter Tradition haben wir unser eigenes kleines Menü zusammengestellt, das wir synchron zu "Dinner for one" eingenommen haben. Ich gebe zu, beim 1. Mal ist es zeitlich noch recht gut gelungen. :D Die Schnäpschen zwischendrin waren schärfer, als wir angenommen hatten, aber alles in allem war es rundum gelungen! :)
Einige Stunden später, bei der 2. Runde "Dinner for one" hat es dann zeitlich schon nicht mehr so gepasst - waren wir wohl noch zu satt von der ersten Runde... :D Auch haben wir dann keine Kurzen mehr getrunken, sondern einfach Colabier.
In der 3. Runde, die unmittelbar darauf folgte, haben wir dann aufs Menü ganz verzichtet, die Gläser in der Hand behalten und einfach nur bei James' Trinkgelage mitgemacht... Bis bei mir der unvermeidliche Schluckauf einsetzte, da die Cola zu kalt war...

Schön war's und ich freue mich auf's nächste "Dinner for two"! :)

Sonntag, 13. November 2011

Ohne Werbung

Ja, das waren noch Zeiten! Manch einer kennt es gar nicht anders: Tivi ohne Werbeunterbrechung. Was war das Geschrei Ende der 80er Jahre groß, als angekündigt wurde, das es zwischen den Sendungen Werbung im öffentlich Rechtlichen geben sollte. Damals gab es sowieso nur 2-3 private Sender (rtl, sat.1, bei einigen sogar schon vox). Doch Otto Normalbürger guckte das öffentlich Rechtliche, denn „was der Bauer net kennt, frisst er net!“ ;) Das Privatfernsehen war zwar