Herzlich Willkommen bei Soda.s Wor(l)d! :O)

Posts mit dem Label rundum gesund?! werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label rundum gesund?! werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 15. November 2013

ab heute?? (wieder?)

Gestern Abend war es schon bescheiden. Gegen 20 Uhr, als der Alf-Weihnachts-2-Teiler lief (eine meiner absoluten Lieblingsepisoden), fühlte ich mich wieder, als würde mir der Kreislauf wecksacken. Der Schwindel überkam mich heftig, auch trinken half da nix. Also erstmal aufs Bett.

Zuvor:  ich hatte furchtbare Magenschmerzen. Klaro, immer in Verbindung mit Schwindel, Magendruck, Kreislaufproblemen (entweder zu niedriger oder zu hoher Blutdruck, und sei es nur kurzzeitig), einhergehend mit dem Gefühl, das mein Mageneingang zu ist (entzündet zum Beispiel oder sonstwas) und auch die Gallenblase irgendwie schmerzt. Internet durchforsten - ach, komm, vergiss es! Entweder man stößt auf die wildesten Storys und macht sich selber nur kirre,

Donnerstag, 14. November 2013

nur ein Ring...

Heute mittag ging es in "den Kringel": CT war angesagt. Wir waren kaum fünf Minuten im Wartezimmer, da wurde ich schon aufgerufen. Eben noch an der eisig kalten Luft gefroren und noch kaum aklimatisiert, schon gehts in die Untersuchung. Naja, für mich besser, denn je länger ich da nun gesessen hätte, desto mehr Zeit hätte ja die Angst gehabt, sich wieder breit zu machen. In der Umkleidekabine

Mittwoch, 13. November 2013

auf ein Neues...

Ich hatte ja letzte Woche Freitag Tabletten bekommen, die gegen den starken Schwankschwindel helfen sollten. Hmm, ob sie das getan haben, kann ich nicht wirklich beantworten, denn nachdem ich die Dosis - laut ärztlicher Anweisung - nach und nach erhöht habe (Freitag eine Tablette, Samstag & Sonntag je zwei, Montag dann drei), ging nix mehr mit diesen Tabletten. Sulpirid soll ja auch gegen Schizophrenie verabreicht

Sonntag, 10. November 2013

Aufhören jetzt! Anfangen jetzt!

Nach unserem (letzten) fruchtlosen Besuch im Krankenhaus bin ich Mittwochs mit einem komischen Gefühl aufgestanden. Ich konnte - natürlich - wieder schlecht schlafen. Mittlerweile penne ich gegen 0:30 Uhr ein, werde um 4 Uhr wach, und kann dann gegen halb/viertel vor sieben nochmal eine halbe Stunde leicht schlafen,

Freitag, 8. November 2013

... dafür hätte ich auch net Medizin studieren müssen...

... was bei der Magen-Darm-Spiegelung rauskam. Aber ich fange von vorne an:

Montags war das Essperiment, und was soll ich sagen? Ich war ja fast euphorisch, als ich dann auch am Dienstag und Mittwoch ein klitzeklein wenig essen konnte. Sicher, nicht ganz ohne diesen grauenhaften Schwindel und auch nicht ohne diese sekundenschnellen Kreislauf-Blackouts. Aber ich habe einen kleinen grünen Salat gegessen bekommen, und auch ein bißchen Brot mit Käse. Ist nix dolles, an sich, aber für jemanden der jetzt seit dem 15.09. nicht mehr essen kann... Himmel auf Erden!

Leider mußte ich dann ja Donnerstag Nachmittags, nach dem Besuch bei der Neurologin, mit der Abfühflüssigkeit beginnen. Ich weiß nicht, wie ich es sagen soll: widerlich ist kein Ausdruck, ich hatte nicht nur den furchtbaren Geruch von Holzkohle in der Nase, sondern nun auch im Mund. Das Zeug schmeckte mir so ekelerregend, das ich nur einen kleinen Schluck trinken konnte, Pause machen mußte, und dann erst weitertrinken konnte.
Wie dem auch sei, alles lief wie es geplant war (jedenfalls von den Ärzten, nicht von mir, das will ich hier mal festhalten!), und Freitags gings dann zur Koloskopie. Ich hatte schreckliche Angst vor der Narkose. Wie wir ja alle mittlerweile wissen, das vertrage ich gar nicht gut. Die Tussi, die mir den Wattedingens in die Nase schob, um mich an den Sauerstoff anzuschließen, war recht unsanft, kannte sich auch keinesfalls mit Angstpatienten aus und war tatsächlich verwundert, als ich Panik bekam. Dieses Watteteil war aufeinmal richtig heiß - sie meinte nur, das käme mir nur so vor, sie könne sich das nicht vorstellen... wechselte einfach die Nasenseite... selbe Spielchen... boah, Horror. Dann kam der Arzt "guten Tag, dann bis nachher" so nach dem Motto... zack Spritze und weg war ich.
Nach der Narkose ging es mir - ha, wen wundert es jetzt? - nicht so prickelnd. Als wir dann nach knapp 2 Stunden beim Arzt drin saßen, sah er uns (Ralfi ist ja jedesmal an meiner Seite) herablassend an.
"Alles in Ordnung mit dem Magen. Aber Sie haben Sodbrennen." In echt jetzt?! Also dafür muß ich nicht erst Medizin studieren, um das zu wissen!
"Das Sie über 20 kg abgenommen haben, glaube ich Ihnen nicht. Dann würde bei Ihnen die Haut runterhängen und Sie wären richtig abgemagert. Von mir aus könnten Sie ruhig noch mehr abnehmen."
Bamm! Das hat gesessen! Das hat mich dermaßen runtergezogen... ich will nix sagen, aber ich bin mittlerweile bei 27 kg in 8 Wochen. Und DAS, lieber Dr. Löhr, ist nicht normal! Und dann sollte man als Arzt auch fähig sein, seine Molligen-Phobie (und das kam ja bei mir von der Schilddrüse, wie wir jetzt ja auch alle wissen, ist also nix Neues mehr) beiseite zu legen und kompetente Ratschläge zum Essverhalten abzugeben. Arschloch!

Kam also nix raus bei dem Mist. Und wie sagte mein Hausarzt dann gegen Montag Nachmittag, als Ralfi ihn anrief und sagte, das sich das Essverhalten wieder sehr verschlimmert habe seit der Magenspiegelung?: "Ach je, das war der falsche Zeitpunkt dafür, wir hätten waren sollen bis sie wieder richtig essen kann."
Ach nee, echt? Also auch dafür hätte ich nicht als Arzt promovieren müssen...

So. Das ist bis dahin dann Stand der Dinge. Alles weitere dann ein andermal, denn ich falle gleich um vor lauter Schwindel. Ich ertrage es bald nicht mehr, soviel kann ich noch sagen.

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Interessante Sitzung

Heute war ich endlich beim Neurologen. Endlich deshalb, weil mir ja diverse Ärzte einreden woll(t)en, das meine Eßstörung rein psychischer Natur ist (psychosomatisch also). Und das glaube ich ja nicht, und zwar schon seit Wochen nicht. Und genau seit 5 Wochen bat ich darum, doch endlich mal einen Neurologen hinzuziehen zu können. Warum ich da die Ärzte drum gebeten habe? Och Leuts, ich war doch zwischenzeitlich im Krankenhaus, und dort kam ja nix groß raus, außer das meine Symptome angeblich allein von den Nebenwirkungen der SD-Tabletten herrühren. Soweit also dazu.
Heute dann eine interessante Sitzung. Es war nicht die erste Wahl an Neurologen, aber es gibt nur eine Handvoll in dieser Stadt, und einige wollten mich auf Ende November/Anfang Dezember vertrösten. Nein, nein und nochmals nein, aber nicht bei einer eventuellen neurologischen Ess-Störung. Nein, sowas eilt, da kann man schon mal auf den Putz hauen. Gut, also hat Ralfi die Neurologin angerufen, bei der ich 2007 schon mal war - und zu der ich nie wieder gehen wollte. Sie ist eine fähige Ärztin, das kann ich nicht abstreiten, aber man wird eben nicht mit jedem grün. Anfangs war sie mir ein wenig abgeneigt, denn ich hatte vor mehr als 6 Jahren einen Termin bei ihr nicht eingehalten. Wie dem auch sei, sie tippte mit dem bewährten 2-Finger-Suchsystem alles auf, was ich ihr so erzählte. Schließlich laß sie noch in einem Fachbuch nach, was denn so alles bei einer SD-OP passieren könne - das die Stimmbänder beansprucht werden können, das weiß ein jeder mittlerweile. Sollte. Naja, dann kam sie letztendlich auf eine interessante Theorie: der Nervus Vagus, der 10. Hirnnerv, sitzt in der Region um die SD. Ein kleines Hämatom, eine winzige Beanspruchung würde schon reichen, diesen Nerv zu reizen, der u.a. auch für die Speiseröhre und die Kehle verantwortlich ist. Das würde dann erklären, warum mir beim Essen (nach dem Schlucken also) schwindelig wird und sich mein Kopf wie im Krampf zusammenzieht und schmerzt.
Somit also: ab zum MRT! Termin ist eben gemacht, und zwar für den 20.11. Na, bin gespannt. Obwohl ich sagen muß, das ich hoffe... naja, wie auch immer. Das es eben nix Schlimmes ist.

Aha! Jetzt bin ich groggy. Muß heute noch die 2 Liter Zeugs trinken, damit mein Magen und Darm morgen ratzesauber sind. Japp, Magen- und Darmspiegelung. Hach wie freu ich mich drauf... :( Sollte dann dort kein Ergebnis vorliegen, dann dürfte klar sein, das es sich bei dem ganzen Drama nicht nur um die SD-Hormone, sondern um eine neurologische Störung handelt. So, und bis dahin... Kopf hoch, so gut es eben geht.

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Das Ess-periment & lauter Flashbacks

1. Die Flashbacks

Für sowas zahlen manche Leut viel Kohle: Rausch im Kopp. Ich hatte den Spaß für lediglich 5 Oppen - und das auch noch auf Rezept. Freitag war ich - ach, wo auch anders als dort, ich hab ja scheint's keine anderen Hobbys mehr - beim Doc. Essen war noch immer nix, das ging dann schon in die 6. Woche. Mein Magen hatte auch mittlerweile keinen großen Hunger mehr - und Appetit schon gar nicht - zudem die Gastritis-Tabletten auch noch wie Appetitzügler wirken, da sie die Magensäure binden und somit auch den Hunger unterdrücken können. Der Schwindel beim Essen wollte einfach nicht mehr aufhören, und wir wußten uns nun gar nicht mehr zu helfen.
Gut und schön, der Doc meinte, das führe ja alles zu nichts, jetzt müsse ich eben mal Angstlöser (Antidepressiva auch bekannt unter Psychopharmaka, und vor solchen Pillen habe ich einen Graus, nein, Ekel, nein, eine wahre Abneigung!) schlucken. Okay, ich ließ mich darauf ein, denn wie erwähnt wußten wir einfach nicht mehr weiter, Ralfi und ich. Und mein liebster Schatz ist nun mittlerweile nicht nur am Ende seiner Geduld, sondern auch seiner Nerven, denn es geht ja seit 6 Wochen nicht voran.
So, ich also gegen 13:30 Uhr eine Happy-Pille geschluckt, und schon binnen der ersten fünf Minuten haute es mich richtig um. Ich ging ins Bett, wo ich erstmal zwei Stunden blieb, dann setzte wohl die richtige Wirkung der Antidepressiva ein - ja, Watte im Kopf ist gar nix dagegen, ich bekam einen richtiggehenden Rauschzustand. Essen ging nur leidlich, weil ich kaum grade sitzen konnte, nur im Liegen fühlte ich mich "normal" (abgesehen davon, das meine Augenlider schwer wie Blei waren).

Mittwoch, 23. Oktober 2013

20 kg weg und es tut sich nix...

In 5 Wochen habe ich mehr als 20 kg verloren. Ich fühle mich schwach, schlapp und hänge nur noch auf dem Sofa/im Bett rum. Ich kann kaum laufen, morgens geht's noch grad so, auch duschen klappt. Möglicherweise, weil ich dann noch "ausgeruht" vom vielen Liegen bin - denn unter 11 Stunden am Stück im Bett geht nix mehr. Gegen 22 Uhr hauts mich um, allerspätestens, oft geh ich schon gegen 21 Uhr in die Federn. Schlafen ist nicht wirklich, meist nur von 0:30-2:30 Uhr, dann nur noch so pö a pö. Wie dem auch sei, ich bin fertig mit der Welt, auf gut Deutsch gesagt, bin durch.
 Ich kann einfach nicht essen. Samstag Abend ging es einigermaßen, da habe ich mir eine Tasse Nudelbrühe in gut eineinhalb Stunden einverleibt. Na also, geht doch! dachte ich da noch. War schon fast euphorisch, denn ich dachte, die Gastritis-Pillen schlagen endlich richtig an. Aufi gehts, dachte ich, der Aufwind kommt. Pustekuchen, denn Sonntag Morgen das Frühstück war schon wieder ein Drama. Zwei winzig kleine "Bissen" (die man so nicht wirklich nennen kann), und schon lag ich wieder auf dem Sofa, Kreislauf adé, Schwindel, Rauschen und Pfeifen im Kopf (das werde ich seit 7 Wochen schon nicht los), und eben all die sonst so geschilderten Symptome.
 Sonntag Mittag das selbe Spielchen, aber es ging ein klein wenig besser: habe tatsächlich in 20 min 4-5 halbe Löffel Nudelbrühe geschafft. Wowi! Fühlte ich mich gestärkt...
 Montag ging spurlos an mir vorbei. Wir waren morgens beim Doc, haben sage und schreibe 3 Stunden gewartet, um dann in fünf Minuten fertig aus dem Sprechzimmer zu marschieren. Außer, das nun eine Magenspiegelung anberaumt wird, ist nix bei rausgekommen. Der Arzt scheint es nicht für nötig zu erachten, mich endlich zum Neurologen zu schicken. Abends habe ich dann allerdings ein ganzes Brot mit light-Camenbert weggeputzt - in 5 Stunden. Hui, das ging ab! Das war ein solch großer Erfolg für mich, das ich dachte (wieder, ich Depp): es geht voran!

 Ich habe recht viel geschlafen Montag auf Dienstag Nacht. Ich fühlte mich gestern einigermaßen frisch, nicht fit, aber auch nicht so gerädert wie sonst. Frühstück - tja, war wieder Essig! Nach zwei kleinen Häppchen lag ich wieder. Und die Tränen liefen mir wieder in Strömen übers Gesicht. Währenddessen googelte sich Ralfi durchs Internet - was er sowieso ständig macht, vor allem in den letzten zwei Tagen, seit wir auf eine interessante Sache gestoßen sind: Vitamin B 12-Mangel. Man soll gar nicht meinen, wie wichtig dieses Vitamin, das in der Leber gespeichert wird, tatsächlich ist, und was alles für Mangelerscheinungen auftreten können, wenn es sich abgebaut hat. Und das, liebe Leute, glaube ich, wird der Knackpunkt sei! Ich beiße mich daran nicht fest, denn alles zusammen wird diese Symptome auslösen (sprich Schilddrüsen-Hormone, Gastritis & die dazugehörigen Pillen, Esstörung, psychosomatische Beschwerden, Schlafmangel...), aber der B12-Mangel ist doch weitgehend unterschätzt, und zu mehr als 90% (wenn ich das richtig mitgerechnet habe) leide ich eben unter genau diesen Symptomen. Was also tun? Ganz einfach: habe in der Praxis vom Hausarzt angerufen, um Rückruf gebeten - und mich abgelegt. Ich selber habe keinen Biss mehr - so oder so nicht. Und so ging dann Nachmittags gegen viertel nach drei Ralfi ans Telefon, als der Doc anrief, und hat ihn darauf mal hingewiesen. Er war überrascht, aber sagte direkt, das er das sogleich anberaumt. Das Labor habe sowieso eine Blut-Kultur angelegt, um Vergleichswerte von mir zu haben, und so könnten sie dort gleich einen B-12-Test durchführen. Und nein, das ist im Großen Blutbild nicht zu sehen, man muß einen gesonderten MMS-Test durchführen, um den B12-Wert bestimmen zu können. Das dauert 2 Tage - ich hibbel, ihr Lieben, ich hibbel dem entgegen. Wenn es das wäre, dann wäre die Behandlung ein Klacks! Und dann ginge es endlich, endlich, endlich aufwärts!

Nun ja, ich werde nicht euphorisch, nicht mehr. Nicht nach all den vielen Tiefschlägen, die ich immerzu erleben muß. Täglich, an sich. Morgen Nachmittag gehts erstmal zum Vorgespräch beim Magen-Darm-Arzt. Ich werde eine Stunde vor Terminbeginn losgehen, auch wenn der Weg an sich nur 15 Minuten beträgt (wenn man sehr langsam geht).

Wer mag, kann mir die Daumen drücken, das beim Test was rauskommt, das endlich mal weiterhilft. Bis dahin dann...

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Leider darf ich mich nicht aufregen oder...

... was sich so ergeben hat bezüglich meiner Gesundheit

Ich war ja 5 Tage im Krankenhaus (die 2.), ihr erinnert euch sicher noch?! Dort hatte ich immer wieder auf die Problematik angesprochen, das ich nicht essen kann. Ist nicht so, klaro, das ich so überhaupt gar keinen Bissen runterbekommen hätte. Ihr könnt euch denken, dann säße ich jetzt nicht hier. Aber richtig essen geht ja auch jetzt noch immer nicht. Ich habe alle möglichen Ärzte - sei es in der Notaufnahme, sei es die ständig wechselnden Ärzte und PfegerInnen, die mir täglich untergekommen sind - darauf angesprochen, das es eine Zumutung ist, mir der Magen schmerzt und ich mein Essen lutschen muß - was beinhaltet, das ich an einem halben Brot oder Brötchen knapp über eine Stunde "gegessen" habe. Doch anscheinend nahm man mich nicht ernst. Sicher, es wurde ein Ultraschall vom Magen gemacht. Das war nach gefühlten 2 Minuten (in Echtzeit vermutlich dennoch kaum mehr als 5) rum. Da wäre nichts, mein Magen wäre vollkommen gesund, also könne ich auch essen, sagte der Arzt da zu mir.

Okay, super, die Problematik ist also - auch nach ebbes mehr als 2 Wochen, die ich nun wieder daheim bin - kaum verändert. Im Gegenteil, kaum war ich 3-4 Tage wieder zu Hause, begann es meinem Magen wieder schlechter zu gehen. Also habe ich, nachdem ich mich vergangenes Wochenende wirklich gequält habe, am Montag morgen zum Doc geschleppt. Auf dem Hinweg hielt mein Magen schon keine Ruhe, und ich dachte, ich müsse zusammenklappen - hätte Ralfi mich nicht festgehalten.

Um's kurz zu machen: der Doc meinte, ich solle Nachmittags zum Ultraschall vorbei kommen, dann sei schön Zeit, und er gucke sich das mal richtig an - denn, so sagte er, nun könne man nicht mehr davon ausgehen, das das allein von der Schilddrüse käme, und wir sollten den Magen gesondert behandeln. Meine Rede - und das seit mehr als 4 Wochen!!

Nachmittags dann Ultraschall vom Magen. Knapp 15 Minuten (!!) guckte der Doc, ganz in Ruhe und gründlich. Und was soll ich sagen? Der erste Kommentar:
"Oh, der Mageneingang sieht aber sehr verändert aus..."
Nach einigen Minuten dann:
"... und der ganze Magenraum ist schwer entzündet. Das ist eine ausgewachsene Magenschleimhautentzündung (=Gastritis)."
Meine Rede!! Aber nein, im Krankenhaus wurde nichts festgestellt. Ha, ha, ha, ein bitteres Lachen entringt sich meiner Kehle. Denn diese schwere Entzündung, so auch mein Arzt, hätte dort schon festgestellt werden müssen!

Aber: ich darf mich nicht aufregen, sonst brodelt meine Magensäure wieder hoch, und das kann ich - gelinde ausgedrückt - jetzt so gar nicht brauchen!

Wie sich das weiter entwickelt - später mehr!

Sonntag, 13. Oktober 2013

Selbstbeobachtung / Donnerstag, 10.10.13

- habe von ca. 23-23:30 h geschlafen; dann wach bis ca. 1:00 h; mehr geschlafen jedenfalls als die letzten Wochen; ab ca. 4:30 h kaum noch; Hals war enger als sonst; hatte mehr Durst diese Nacht;
- 8:15 h: 125 µg // 8:50 h: Temp. 35,65°C (Temperatur war vor 2 Wochen ähnlich niedrig, kurz bevor ich ins Krankenhaus gekommen bin);
- bin flaterig (wie immer morgens), Hals ist sehr eng, scheint sich zwischendurch zusammenzuziehen;
- 9:20 h: 4 kleine Bissen, linke Hand kribbelt, Magen drückt, Herzrasengefühl; muß plötzlich dringend auf die Toi, Tinnitus ist sehr laut;
- 9:40 h: (am PC auf Stuhl) rechter Fuß sticht, rechter Oberarm zieht;
- 10:10 h: bißchen flatterig, ca. 8-10x schon aufgestanden heute;
- 10:40 h: hab heute mehr Durst als die letzten Tage;
- 11:05 h: total überanstrengt? war die ganze Zeit am PC, es muß irgendwie weitergehen! Tinnitus leicht verstärkt, fühle mich jetzt schwach und fiebrig; kalte Füße, sonst warm, rechter Arm tut weh (zu viel getippt?);

-> Was ist nach all den Wochen gleich geblieben?

-> kann nicht richtig essen;
-> einen Tag geht's fast ohne "Anfall", am nächsten Tag ist es schlimmer (+ öfter);
-> kann nur Wasser trinken;
-> kann nichts Warmes essen/trinken;
-> morgendliche Flatterigkeit; am 10:30-11:00 Uhr geht nichts mehr (ausgepowert);
-> Schlaflosigkeit (obwohl müde);
-> Symptome vor den "Anfällen": Stimme "kommt von woanders her", Kribbeln linke Hand, Kopfdrücken, Magendrücken, wackelige Beine;
-> schriller Tinnitus / enger Hals

- 12:15 h: kalte Füße (eiskalt heute, zum ersten Mal wieder seit 4/5 Tagen); kalte, trockene Hände; hab Hunger und bin groggy; fühlt sich im Kopf (und von den Augen her) so an, als würde ich gleich einschlafen und mir die Sinne schwinden;
- 12:20 h: Gang ins Bad ging, leicht wackelig; friere ein wenig (fängt gerade an, mir kalt zu werden); Tinnitus links lauter und schriller Piepston;

-> mir kommt es so vor, als sammelten sich wieder alle Symptome, wie sie schon vor 3 Wochen waren (als die Unterfunktion festgestellt worden war)   :(

- 12:33 h: Versuch Mittagessen 1: (gef. Paprika m. Reis u. Gemüse in Tomatensoße m. Käse überbacken);
- 12:40 h: fühle mich flatterig, Muskeln oder was auch immer am Rücken/Nacken/Schulterbereich zucken nervös; 4 "Bissen": Kribbeln linke Hand, feuchte Hände, ""Tuckern/Klopfen" im Magen; schwerer Kopf, Gefühl v. Herzrasen; Magen drückt; Kopf fühlt sich wackelig an (innen);
- 12:47 h: liege jetzt, linkes Bein kribbelt;
- 13:08 h: Heulflash; Talf nach Tablettenname & Essen gegoogelt, eine Frau beschrieb ähnliche Symptome wie bei mir + schrieb, das "am 3. Tag nach Absetzen der Tabletten alles wieder normal bei ihr gewesen sei". Ralf sagte, wir gehen heute noch zum Doc;
-> diesmal lasse ich mir nix erzählen von Hormonen und das die Tabletten erst wirken müssen und sowas!

- 13:12 h: seit ca. 30 min schwindelig, habe Hunger, Augen brennen, linkes Bein tut weg; Temp. 36,32°C;
- 13:15-15:00 h: gelegen;
- 15:05 h: Sprechstundendame vom Doc ruft an, ich solle Dosierung senken! (Hammer, die rufen sogar daheim an!) Ralfi sagte, das wir um 16:00 h zu ihnen kommen, da es eit einigen Tagen wieder schlechter geht.

ca. 16:15 h: Wartezimmer; der Weg hierher ging, fühle mich schwach auf den Beinen + mir war tuddelig im Kopf; jetzt bin ich einfach müde. Die Sonne scheint mir durch's Fenster auf den Rücken, der ganz warm, fast heiß, ist. Endlich sind jetzt auch meine Füße wieder warm. Das Laufen an der frischen Luft hat sehr gut getan, auch wenn ich große Angst vorm Herzrasen/Überanstrengung habe. Ich hoffe, ich bleibe weiterhin so ruhig... Mein Magen hat auf dem Weg hierher (wie schon daheim im Bett) einige Male gekrampft, aber aufgrund der Symptomatik zu Mittag konnte ich nichts essen. Ich habe keine Ahnung, wie ich das jetzt wieder machen, geschweige denn durchstehen soll... wieder (!) so gar nichts essen zu können... dafür reicht mein letzter mir verbliebener Rest Kraft nicht aus. :(
Ich kenne mich ja zu gut: auf dem Weg hierher war ich (fast) guter Dinge, sozusagen in "freudiger Erwartung des Guten", doch was kann es schon bedeuten, das ich die Dosis herabsetzen soll? Gute Werte, kann das nur bedeuten; das ist zwar schon mal ein Anfang...

-> 17:25 h: wieder daheim. Habe L-Thyroxin von Henning verschrieben bekommen. Habe Doc gesagt, das ich denke, das ich das L-T. von zentiva einfach nicht vertrage. Ich soll ab morgen früh erstmal für eine Woche (oder so) 100 Mg nehmen, also 25 µg weniger. Arzt meint, mein TSH-Wert wäre diesmal bei 0 gewesen, auch schlecht, er könne gut verstelen, das ich mich ähnlich fühlen müsse wie vor 3,5 Wochen. Naja, okay, der Wert soll auf 1, darauf arbeiten wir hin, ich solle mir um die Werte aber keinen Kopf machen. Ich solle sehen, wie es mit den L-T. von Henning läuft + ihn nächste Woche unbedingt anrufen (dann müsse ich mich nicht in die Praxis schleppen). Wahrscheinlich ist, das bei mir öfter als bei anderen SD-Patis Blut abgenommen werden müsse, vor allem im ersten 1/4 Jahr. Der Doc meinte weiterhin, meine Hormone spielen verrückt, deshalb auch die Schlaflosigkeit (auf die Ralfi ihn ansprach). Also nix Neues in dem Sinne. Zum Abschluß sagte er, er sei gespannt, wie meine Werte zum Jahresende hin lägen. Nun denn...

- 18:05 h: linksseitige Schwere, Kopfziehen/-Kribbeln, Gefühl v. Herzrasen, Hitze linkes Bein + linker Arm (Schulter schwer + schmerzt); Augenflimmern; <- Essen geht nicht, habe es jetzt am Sandwichbrot (trocken, ohne alles) gemerkt...
- 18:35 h: und ich hab solchen Hunger... :(
-> Mein Magen knurrt + grummelt, aber essen klappt nicht; :(  Ich bin total groggy, die Augen sind schwer + müde, und ich möchte einfach nur was essen! Ralfi brutzelt was in der Küche, es zischt und - egal was er kocht - ich würd's am liebsten wegspachteln! Doch schon beim kleinsten Bröckchen Brot geht das Drama mit dem Kreislauf wieder von vorne los! Tja - was also jetzt tun? Da wußte bisher noch keiner Ralt, der was geholfen hätte.
- 20:05 h: Frosch im Hals (hoffentlich nicht noch 'nen Blubber geholt heute an der Luft!); groggy, Enge im Hals; Schwindel;
- 21:25 h: Bett

Mittwoch, 11. September 2013

ab ins Krankenhaus - Teil VI: ab nach Hause?

Gegen sechs Uhr - boah, voll meine Uhrzeit! - wurde ich wach. Es war nicht so, das ich komplett von zwölf nachts bis jetzt durchgepennt hätte, nein. Ich war zwei Mal nachts aufgewacht, hatte mich unter einigem Kraftaufwand (wegen steifem Nacken-/Schulterbereich) auf die andere Seite gehievt, und dann doch recht ruhig, fest und tief geschlafen. Wen wundert's? Um besagte Uhrzeit fühlte ich die Lebensgeister in mir erwachen. Ich ging duschen. Das Duschgel, wenn auch ein wenig penetrant zwar, roch herrlich nach den chemischen Ingredenzien von Honig und Milch. Wohltuender Duft, angesichts des sonst eher sterilen Aromas, das in der Luft hing. Nun wollte ich nur noch eines: lesen! Während ich vertieft und völlig verzückt weiter der Geschichte um den

Dienstag, 10. September 2013

ab ins Krankenhaus - Teil V: der Tag danach

Ich war morgens nicht wirklich fit, klaro, wenn man jede Stunde wach wird. Oft wurde ich wach, weil ich meine Hand, die selbstverfreilich aus dem Bett hinaushing - und das ist eine unangenehme Sache, denn von so einem abgeknickten Handgelenk ist es meistens am anderen Tag immer steif (Athrose läßt grüßen) - und sobald ich die Hand ins Bett ziehen und unter das Kissen stecken wollte, blieb ich an der Kanüle hängen, die mein linkes Handgelenk schmückte. Aber auch das Umdrehen im Bett bereitete mir große Probleme, ich stöhnte jedesmal vor Schmerz. Der Nacken-/Schulterbereich war steif und starr, und schmerzte mit einer kaum gekannten Intensität. Zu gerne hätte ich mit dem Nacken geknackt, ihn gerollt - wie ich es gewohnterweise immer mache -, aber die Narbe unterhalb des Halses war mir nicht geheuer. Noch befand sich ein Verband darüber. Dieser sollte weichen, kaum das mir gegen kurz nach acht der Chirurg persönlich auf meinem Zimmer Besuch abstattete.
"Na, wie geht es Ihnen? Der Verband kommt jetzt ab -"

Montag, 9. September 2013

ab ins Krankenhaus - Teil IV: nach der OP/die Nacht

Es muß gegen halb eins/eins rum gewesen sein, als mir die Lichter ausgegangen sind. Als sich das nächste Mal eine Uhr in mein Blickfeld schob, war es bereits 17 Uhr. Und das einzige, an das ich beim Aufwachen denken konnte, war: ich muß auf's Klo! Ich sah mich ein wenig verwirrt um, lag ich doch auf dem Rücken in meinem Bett, hatte schreckliche Schmerzen im Nacken-/Schulterbereich (viel schlimmer natürlich noch, als sonst die Schmerzen, die ich in diesem Bereich leidlicher Weise zu haben pflege) und fragte mich, wieso ich, wenn ich tatsächlich seit sechs Uhr in der Früh nichts mehr zu trinken bekommen hatte, so dringend pieseln mußte. Ich versuchte matt und schwach ein Zeichen von mir zu geben. Die Schwester, die links zu meiner Seite am Schreibtisch saß, bemerkte das krächzende Geräusch meiner Kehle augenblicklich und trat an mein Bett heran, sanft lächelnd, als sehe sie auf ihr in der Wiege liegendes Kindlein hinab.
"Kann ich etwas für Sie tun?" fragte sie behutsam und leise.

Sonntag, 8. September 2013

ab ins Krankhaus - Teil lll: der Tag der OP

Wir kamen gegen zwanzig nach acht im Krankenhaus an. Die Station, auf die ich mich umgehend begeben sollte, konnte selbst ich mir in dem katakombischen Wirrwarr der Gänge dieses Hospitals merken: ab in den Aufzug im Hauptgebäude (wie sie hier zu sagen pflegten), hoch in den 6. Stock, zur Anmeldung, da. Die schwäbische Stationsmutter erwartete mich bereits, schon wieder mit diesem warmen Lächeln auf den Lippen, der strahlenden Freundlichkeit in den Augen und einem rundum entspannten Gesichtsausdruck. Sie sagte einem von den beiden am Tresen lehnenden Pflegern, wer ich bin, wies mir ein Zimmer zu, und der Pfleger begleitete uns. Wortkarg war er, und sah gar nicht so freundlich aus, wie ich es gerne gehabt hätte. Er überreichte mir mit einer eher zackigen, militärischen Geste die Thrombose-Strümpfe, einen schicken Kittel, den man hinten zubinden kann, und ein Netz-Dingens, das er als Unterhose bezeichnete:

Samstag, 7. September 2013

ab ins Krankenhaus - Teil ll: seelische und moralische Vorbereitungen

Ab 0:00 Uhr am Tag der OP, so hatte man mir bei der "Voruntersuchung" im Krankenhaus mitgeteilt, dürfte ich nicht mehr essen, nix mehr trinken und auch gar net mehr rauchen. Bis 6:00 Uhr an besagtem Tag dürfe ich allerdings stilles Mineralwasser trinken, danach wirklich gar nix mehr zu mir nehmen. "Auch kei' Kaugummi!" hatte die Stationsglucke mit dem schwäbischen Akzent und der liebevollen, mütterlichen Art lächelnd gesagt, als sie mich meinen Kaugummi nervös hatte malträtieren sehen.
Und was hab ich geraucht!

Freitag, 6. September 2013

ab ins Krankenhaus - Teil I: die "Voruntersuchung"

Wenn man's an der Schilddrüse hat, dann muß man sich ja zwangsläufig an den Gedanken gewöhnen, das das Teil irgendwann mal über den Jordan gegangen wird. Meine letzte Untersuchung, die bereits weit über ein Jahr her ist, sah net so prickelnd aus, aber kontraproduktiv, wie der Kopf eben manchmal arbeitet, wollte ich mich vor dem letztendlichen Ergebnis drücken, und habe die Besprechung des Untersuchungsergebnisses bei meinem Hausarzt schööön in die Länge gezogen. Doch dann wurde ich hibbelig und bin schweren Herzens doch zum Onkel Doc, der mir dann sagte: