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Freitag, 4. Oktober 2013

2 x in die Notaufnahme...



... und das ist 'ne Story, liebe Leute! Jetzt ist mal Schluss mit lieb Kind sein, ich hab den Rand voll!
 Es ist Donnerstag Nachmittag, 26.09. Gegen 13 Uhr mittags setzt der erste Krampf ein. Meine linke Hand kribbelt, das Kribbeln zieht sich den Arm hoch, bis in die Schulter, die sich zusammenzieht, völlig verkrampft, die linke Seite des Gesichts tut weh, bizzelt, kribbelt, wird heiß. Nacken und Hinterkopf krampfen. Das "Stahlhelm"-Gefühl umfaßt den

Mittwoch, 11. September 2013

ab ins Krankenhaus - Teil VI: ab nach Hause?

Gegen sechs Uhr - boah, voll meine Uhrzeit! - wurde ich wach. Es war nicht so, das ich komplett von zwölf nachts bis jetzt durchgepennt hätte, nein. Ich war zwei Mal nachts aufgewacht, hatte mich unter einigem Kraftaufwand (wegen steifem Nacken-/Schulterbereich) auf die andere Seite gehievt, und dann doch recht ruhig, fest und tief geschlafen. Wen wundert's? Um besagte Uhrzeit fühlte ich die Lebensgeister in mir erwachen. Ich ging duschen. Das Duschgel, wenn auch ein wenig penetrant zwar, roch herrlich nach den chemischen Ingredenzien von Honig und Milch. Wohltuender Duft, angesichts des sonst eher sterilen Aromas, das in der Luft hing. Nun wollte ich nur noch eines: lesen! Während ich vertieft und völlig verzückt weiter der Geschichte um den

Dienstag, 10. September 2013

ab ins Krankenhaus - Teil V: der Tag danach

Ich war morgens nicht wirklich fit, klaro, wenn man jede Stunde wach wird. Oft wurde ich wach, weil ich meine Hand, die selbstverfreilich aus dem Bett hinaushing - und das ist eine unangenehme Sache, denn von so einem abgeknickten Handgelenk ist es meistens am anderen Tag immer steif (Athrose läßt grüßen) - und sobald ich die Hand ins Bett ziehen und unter das Kissen stecken wollte, blieb ich an der Kanüle hängen, die mein linkes Handgelenk schmückte. Aber auch das Umdrehen im Bett bereitete mir große Probleme, ich stöhnte jedesmal vor Schmerz. Der Nacken-/Schulterbereich war steif und starr, und schmerzte mit einer kaum gekannten Intensität. Zu gerne hätte ich mit dem Nacken geknackt, ihn gerollt - wie ich es gewohnterweise immer mache -, aber die Narbe unterhalb des Halses war mir nicht geheuer. Noch befand sich ein Verband darüber. Dieser sollte weichen, kaum das mir gegen kurz nach acht der Chirurg persönlich auf meinem Zimmer Besuch abstattete.
"Na, wie geht es Ihnen? Der Verband kommt jetzt ab -"

Montag, 9. September 2013

ab ins Krankenhaus - Teil IV: nach der OP/die Nacht

Es muß gegen halb eins/eins rum gewesen sein, als mir die Lichter ausgegangen sind. Als sich das nächste Mal eine Uhr in mein Blickfeld schob, war es bereits 17 Uhr. Und das einzige, an das ich beim Aufwachen denken konnte, war: ich muß auf's Klo! Ich sah mich ein wenig verwirrt um, lag ich doch auf dem Rücken in meinem Bett, hatte schreckliche Schmerzen im Nacken-/Schulterbereich (viel schlimmer natürlich noch, als sonst die Schmerzen, die ich in diesem Bereich leidlicher Weise zu haben pflege) und fragte mich, wieso ich, wenn ich tatsächlich seit sechs Uhr in der Früh nichts mehr zu trinken bekommen hatte, so dringend pieseln mußte. Ich versuchte matt und schwach ein Zeichen von mir zu geben. Die Schwester, die links zu meiner Seite am Schreibtisch saß, bemerkte das krächzende Geräusch meiner Kehle augenblicklich und trat an mein Bett heran, sanft lächelnd, als sehe sie auf ihr in der Wiege liegendes Kindlein hinab.
"Kann ich etwas für Sie tun?" fragte sie behutsam und leise.

Sonntag, 8. September 2013

ab ins Krankhaus - Teil lll: der Tag der OP

Wir kamen gegen zwanzig nach acht im Krankenhaus an. Die Station, auf die ich mich umgehend begeben sollte, konnte selbst ich mir in dem katakombischen Wirrwarr der Gänge dieses Hospitals merken: ab in den Aufzug im Hauptgebäude (wie sie hier zu sagen pflegten), hoch in den 6. Stock, zur Anmeldung, da. Die schwäbische Stationsmutter erwartete mich bereits, schon wieder mit diesem warmen Lächeln auf den Lippen, der strahlenden Freundlichkeit in den Augen und einem rundum entspannten Gesichtsausdruck. Sie sagte einem von den beiden am Tresen lehnenden Pflegern, wer ich bin, wies mir ein Zimmer zu, und der Pfleger begleitete uns. Wortkarg war er, und sah gar nicht so freundlich aus, wie ich es gerne gehabt hätte. Er überreichte mir mit einer eher zackigen, militärischen Geste die Thrombose-Strümpfe, einen schicken Kittel, den man hinten zubinden kann, und ein Netz-Dingens, das er als Unterhose bezeichnete:

Samstag, 7. September 2013

ab ins Krankenhaus - Teil ll: seelische und moralische Vorbereitungen

Ab 0:00 Uhr am Tag der OP, so hatte man mir bei der "Voruntersuchung" im Krankenhaus mitgeteilt, dürfte ich nicht mehr essen, nix mehr trinken und auch gar net mehr rauchen. Bis 6:00 Uhr an besagtem Tag dürfe ich allerdings stilles Mineralwasser trinken, danach wirklich gar nix mehr zu mir nehmen. "Auch kei' Kaugummi!" hatte die Stationsglucke mit dem schwäbischen Akzent und der liebevollen, mütterlichen Art lächelnd gesagt, als sie mich meinen Kaugummi nervös hatte malträtieren sehen.
Und was hab ich geraucht!

Freitag, 6. September 2013

ab ins Krankenhaus - Teil I: die "Voruntersuchung"

Wenn man's an der Schilddrüse hat, dann muß man sich ja zwangsläufig an den Gedanken gewöhnen, das das Teil irgendwann mal über den Jordan gegangen wird. Meine letzte Untersuchung, die bereits weit über ein Jahr her ist, sah net so prickelnd aus, aber kontraproduktiv, wie der Kopf eben manchmal arbeitet, wollte ich mich vor dem letztendlichen Ergebnis drücken, und habe die Besprechung des Untersuchungsergebnisses bei meinem Hausarzt schööön in die Länge gezogen. Doch dann wurde ich hibbelig und bin schweren Herzens doch zum Onkel Doc, der mir dann sagte: