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Dienstag, 24. Dezember 2013

Hark! the Herold Angels sing - Frank Sinatra // Frohe Weihnacht!





mistelzweige-0043.gif von 123gif.de Download & Grußkartenversand


Als wir letzte Woche vom Arzt kamen (Blutabnahme wegen meiner Schilddrüsen-Werte... mal wieder), liefen wir über die Innenstadt nach Hause zurück. Dort steht, wie jedes Jahr zur weihnachtlichen Zeit, das Riesenrad. Aus den Lautsprechern ertönte ein wundervolles Lied, nämlich "Hark! the Herold Angels sing". Meiner Meinung nach eines des schönsten Weihnachtslieder aller Zeiten; nostalgische Klänge, die an meine Ohren drangen und mich im Inneren rührten. Für einen kleinen Moment hatte ich nicht nur ein warmes Gefühl im Herzen, sondern auch Hoffnung, das sich vielleicht nun - nach mehr als dreieinhalb Monaten - endlich gesundheitlich bei mir alles zum Guten wendet.

Aus diesem Grunde möchte ich Euch dieses Lied mitgeben, und wünsche Euch von Herzen eine frohe und wundervolle Weihnachtszeit! :O)




Donnerstag, 15. August 2013

wie die Katzen zu uns fanden

Vor knapp zweieinhalb Jahren verstarb mein geliebtes Kaninchen Bienchen. Bis dato war sie eines von - fast - unzähligen Haustieren, die mich in meinem Leben bereits begleitet haben. Seien es Ratten (die ich über alles liebe, aufgrund ihres liebevollen, freundlichen, neugierigen Wesens, ihrer süßen Nasen und ihrer bedingungslosen Treue), Chinchillas, Meerschweinchen, Kaninchen, Rennmäuse, Farbmäuse, Hamster... sie alle haben für eine Weile mein Leben bunt und abwechslungsreich gestaltet, haben mir Freude geschenkt, Liebe und Vertrauen gegeben, mich genommen wie ich bin, meine Tränen getrocknet und mir Hoffnung gespendet, wenn alles um mich herum einzustürzen drohte. Jedem einzelnen dieser Tierchen bin ich auf ewig verbunden, und auch wenn einige von ihnen schon sehr lange nicht mehr auf dieser Erde wandeln, so behalten sie dennoch ihren Platz in meinem Herzen und meine Dankbarkeit für jede einzelne erhellende Sekunde ihres Lebens, die sie mir geschenkt haben.

Nach Bienchens Tod - ein sehr schmerzhafter und überaus plötzlicher Abschied - war ich nicht bereit, mich wieder auf eine Bindung zu einem Tier einzulassen... vorerst nicht jedenfalls. Denn das ich früher oder später von der Sehnsucht nach einem Haustier

Sonntag, 28. April 2013

Geschichten, die zu einem finden...

... sind selten? ... kommen immer wieder? - Wie auch immer der Satz enden mag, wie auch immer man ihn weiterführen mag, eines ist sicher: es gibt Geschichten, die man ein Mal nur hört, die einen nie mehr loslassen. Um zum Punkt zu kommen, hole ich ein wenig aus, sonst macht nämlich meine kleine Anekdote nicht wirklich Sinn.

Mitte der 90er Jahre habe ich im Programmkino den Film "Smoke - Raucher unter sich" gesehen. Ich war begeistert! Vornehmlich handelt die in Brooklyn, New York, spielende Story von Auggie und seinem kleinen Tabakwarenladen, in dem die unterschiedlichsten Leute und Charaktere ein- und ausgehen. Harvey Keitel mimt Auggie, und das wirklich ganz brilliant. Ich war angetan von diesem Streifen von Wayne Wang, und natürlich interessierte mich, wer denn die Idee zu dieser Story hatte. Nun, Wang selber, und er bat Paul Auster, den Schriftsteller, ihm das Drehbuch dazu zu liefern. Paul Auster, dachte ich damals, witzig irgendwie, denn ich hatte erst kurz zuvor den Roman "Mond über Manhattan" von ihm gelesen - und war begeistert! Kein Wunder also, das mich der Film gleich so vom Hocker gerissen hatte! :O)
 Ganz besonders gefiel mir die zum Abschluss des Filmes gezeigte Geschichte, wie der Tabakladen-Besitzer Auggie zum Fotografieren an sich und ebenso zu seiner ersten Kamera gekommen war. Verpackt war die Anekdote in ein weihnachtsliches Gewand, und obwohl rührend an sich, so wirkte sie gerade mit der (ich glaube von) Tom Waits unterlegten jazzig-bluesigen Musik nostalgisch und warmherzig.

Und eben diese Anekdote am Filmende wollte mir einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen, so viele Jahre nicht.

Vor einigen Tagen dann zappte ich spontan durch's Fernsehprogramm und stieß auf eine äußerst interessante Inhaltsangabe zu einem Film, von dem ich nie zuvor gehört hatte. Darsteller sollten sein James Spader (hei jo, den kenne ich ja vornehmlich noch aus Filmen aus den 80ern) und Mandy Patinkin, und da war klar: der Film muß geguckt werden! Und so entwickelte sich "Musik des Zufalls" zu einem äußerst interessanten Film-Erlebnis, umso verblüffter war ich, als ich dann erfuhr, das der Film nach einem Roman von - genau! - Paul Auster entstanden war.
 Augenblicklich fiel mir ein, das in dem Buch, das Ralfi mal gefunden hatte "Wo liegt Amerika?", eine Kurzgeschichte von Auster zu finden ist. Ich griff also nach dem Buch und suchte die Inhaltsangabe ab, bis ich auf folgenden Titel stieß: "Auggie Wrens Weihnachtsgeschichte". Ihr könnte euch vielleicht meine Überraschung und vor allem riesengroße Freude vorstellen, als mir bewußt wurde, das die Geschichte, die mich vor mehr als 15 Jahren so fasziniert hatte und mir nicht mehr aus dem Sinn gehen wollte, sich nun hier in meinen Händen befindet!

Und so ist es nicht das erste Mal, das eine Geschichte zu mir zurückgekehrt ist! Glück auf ganzer Linie. Schicksal...  :O)

Mittwoch, 20. März 2013

verabscheuungswürdig


Gestern Abend in den Nachrichten dachte ich, ich traue meinen Ohren nicht: Bitte was? Wurde da gerade eben erwähnt, das die Frau, die vor ein paar wenigen Tagen in Indien vergewaltigt wurde, selber dran schuld sei? WAAAAS? Das Hinterland sei gefährlich... ausgerechnet dort zu campen... die Männer würden dort seltener Frauen zu Gesicht bekommen... selbst dran schuld! Kneif mich einer, das kann doch wohl nicht wahr sein, geschweige denn denen ihr Ernst! Diese widerwärtigen Triebkrüppel haben ihren Sch**** nicht unter Kontrolle, fallen gleich im Rudel über das Ehepaar her, und die Frau ist... ! Nicht wahr. Mit eben dieser Denkweise und solchen verabscheuungswürdigenden, unüberlegten Äußerungen wurde es ja nun mehr als lange genug geduldet, das männliche Drangsalierer und Gewalttäter Frauen quälen und schikanieren! Da könnte man ebenso den Spruch wieder einführen: "naja, das ist eben ein Mann" wenn es um einen Kerl geht, der, weil zum Beispiel gerade arbeitslos geworden oder sein Fußballverein im letzten Heimspiel verloren hat, sich trinkenderweise regelmäßig an seiner Frau abreagiert und sie grün und blau schlägt. Genau diese Äußerungen sind es, die Gewalttätern immer wieder einen Freibrief erteilen, ihren Trieben ungebremst nachzugehen. Diese Äußerungen sind es, die vermitteln, das eine Frau, die sich sexy kleidet doch selber schuld ist, wenn ihr etwas zustößt. Solche Aussagen teilen doch der Bevölkerung und allen Opfern von Straftaten nur eines mit: jammer nicht und nimm es einfach als blödes Mißgeschick hin. Diese Worte implizieren, das eine Frau doch besser künftig wieder den Mund zu halten hat, wenn es darum geht selbstbewußt ihre Meinung zu vertreten, weil der Mann aggressive Anleihen hat. Statt sich aufzulehnen und dagegen zu gehen, sich zu wehren und stark zu werden, müssen wir uns dann doch letztendlich wieder in die Rolle der machtlosen, hilflosen und gebrochenen Opfer fügen und stumm das ertragen, was uns fälschlicher- und unmoralischerweise angetan wird?!
 Und was für ein Licht wirft das auf die ländliche Bevölkerung, gleich wo auf der Welt? Heißt ja auch nur, das der stätdische Mensch dem ländlichen Bürger überlegen ist und eine Straftat auf dem Land also deswegen minder schwer ist, weil die Leute dort alle dumm sind? Wie bitte? Man darf also nicht erwarten, das die menschliche Entwicklung bis ins Hinterland vorgedrungen ist... Und dieses Rudel von Drecksäcken erhält nach diesen Aussagen mehr Verständnis als das Opfer, dessen Leben sie zerstört haben, denn das ist natürlich eine Entschuldigung, weil sie nicht so oft die Möglichkeit haben, sich in ihrem hinterwäldlerischen Kaff triebgemäße Befriedigung zu verschaffen.

Das Strafen für sexuelle Gewalttäter sowieso viel zu niedrig sind, steht außer Frage, und bei solchen Meinungen wundert es mich nicht, das die Reformierung dieser Gesetze so lange auf sich warten läßt. Das macht mich fassungslos vor Wut - und vor Mitgefühl für das Opfer.

Freitag, 8. Februar 2013

gegen die Stille...


... schreiben. Das neue Jahr geht in die 6. Woche, und viel geschrieben habe ich bisher nicht. Meine Geschichten ruhen, wie auch meine Ideen. Die freudige, fast schon kribbelige Erwartung in das neue Jahr, das unheimlich starke, postitive Gefühl hat sich bisher nicht bestätigt. Alles beim Alten? Nicht so ganz. Auch ein gewisser Stillstand beinhaltet nicht unbedingt eine Nicht-Entwicklung. Keine Neuigkeiten bezüglich gewisser, existentieller Probleme sind ja schon Neuigkeiten: das alles weiter läuft nämlich, das das Ende erst noch kommen wird, das sich alles - weiterhin - in die Länge ziehen wird.
 Auch schlechte Nachrichten gab es schon, die mich tief ergriffen haben. Und auch wenn davon am Telefon in Gesprächen mit der betreffenden Person, meiner Mutter, nichts großartig zu hören ist, so schwingt doch

Dienstag, 8. Januar 2013

die meisten sind nicht so...

... oder:
eine kleine Geschichte über die Angst

Na, wer hat's noch nie gemacht? Fremde anlächeln?! Was passiert, wenn wir jemanden einfach so anlächeln? Rischtisch! Die meisten lächeln einfach so zurück. Sei es, weil es sie freut, das man freundlich ist, sei es, weil sie freudig überrascht sind, sei es, weil sie selber gut gelaunt sind... die wenigsten, so stellen wir also fest, lächeln nicht zurück. Kaum ein Mensch, der auf ein Lächeln mit einem grimmigen Blick antwortet. Die meisten sind nicht so.

Und so ist es mit allem, was uns Angst einflößt, vor dem wir zurückschrecken, Scheu empfinden. Meistens

Sonntag, 11. November 2012

... und nichts hat sich geändert

Vor knapp zweieinhalb Jahren habe ich - nach einer Auseinandersetzung - den Kontakt zu meinem Vater abgebrochen. Sowas fällt mir nicht leicht, aber mittlerweile bin ich reif genug um einfach der Vernunft zu folgen: das hätte mich wieder völlig kaputt gemacht und so mußte eine Kontaktsperre her.

 Wie soll ich sagen? Ich habe es so oft schon versucht mit ihm! So viele Jahre hatte ich unendliche Geduld, habe immer gedacht "ach was soll's, er ist ja mein Vater" und bin dabei mehr als oft über meinen eigenen Schatten gesprungen. Bin immer wieder auf's Neue auf ihn eingegangen, weil ich einfach nur Ruhe und

Sonntag, 23. September 2012

ein wenig getäuscht oder nur eingebildet?


Da muß ich doch unweigerlich an diesen Song denken, wenn ich mich an diesen (äußerst kurzen) Lebensabschnitt erinnere:

Freitag, 14. September 2012

der aus der Schublade kam...


... und zwar aus der emotionalen wie auch geistigen.
(dieser Post enthält unschöne Kraftausdrücke, ich bitte vorab um Verzeihung für die verbalen Aussetzer aufgrund emotionaler Aufgewühltheit)

In einem lustigen Film kam plötzlich, unvermittelt, unerwartet und völlig übermannend ein Song, den ich hasse, seitdem ich ein unschönes Erlebnis mit einer Person hatte, die ich niemals wieder beim Namen nennen möchte

Donnerstag, 13. September 2012

zeigen!

Dieser Spruch "keine Zeit für die Liebe", der immer mal wieder so lapidar oder spaßeshalber angewandt wird, hat mich schon immer gestört. Denn wie könnte man eben dafür keine Zeit haben, für das größte, das stärkste, das mächtigste aller Gefühle von der ganzen buten und unbunten Palette der menschlichen Emotionen? Die Leute, die ich persönlich es bisher sagen hörte, haben entweder nie selber wirklich geliebt, oder nie darüber nachgedacht, was sie für einen Stuss reden - oder beides. Oder aber: sie wollten sich keine Zeit dafür nehmen, weil a oder b oder beides zutrifft... Wie dem auch sei.

Hier an dieser Stelle lege ich einen kleinen Stopp ein, ein Päuschen, und huldige der Liebe meines Lebens. Nun ja, huldigen... Wenn ich so darüber nachdenke, was ich früher unter Liebe verstanden habe und wie sich im Laufe meines Lebens das Verständnis für den (In-)Begriff 'Liebe' doch verändert hat... Liebe muß man zeigen, man darf sie nicht für sich behalten. Jedesmal, wenn man sich von dem anderen verabschiedet - und sei es nur weil man einkaufen geht (oder der andere ;)) - sollte man sich gewiss sein, ihm seiner Liebe zu versichern. Wer weiß schon, was im Leben so alles geschieht? Wenn man "jeden Tag leben soll, als sei es der letzte", so sollte man auch der Liebe ihren Platz und Raum zugestehen als wäre es das erste (oder letzte) Mal, das man den anderen sieht. Denke ich. Und wenn ich meinen Liebling dann wiedersehe, und sei es weil er nach ein paar Minuten aus der Küche zurück ins Wohnzimmer kommt, dann freue ich mich ebenso über seine Gegenwart, als wäre er acht Stunden unterwegs gewesen. Das will die Liebe, das fordert sie, und das soll sie - unbedingt! - auch bekommen! :O)

Und nun, fast völlig wortlos, verlasse ich diesen Ort des Geschehens und lasse ein Bild da, das ich nun hiermit offiziell in die Internetwelt hinauskatapultiere und das meine Gefühle ausdrücken soll. Sicher gibt es achtzigmillionentrillionentrilliarden weisere Sprüche von sehr weisen Menschen - aber die bin eben nicht ich und diese Sprüche sind alle net von mir! ;)


Mittwoch, 12. September 2012

Bäh-Knutscherei


Anhand meines damaligen Tagebuchs habe ich rekonstruiert, das ich ungefähr 3 oder 4 Tage, ehe ich nach Wiesbaden gezogen (worden) bin, einen Typen kennengelernt hatte (T.J.). Laut meiner eigenen Aussage haben wir damals kaum etwas anderes gemacht als Knutschen. Boah, mit Zunge! Wie alt war ich? Mal rechnen... laut Adam Ries müßte ich im Juni '89 noch 16 Jahre jung gewesen sein. Und das waren meine ersten Zungenküsse.
Ich erinnere mich an T.J.: Er hatte rote Haare und war nicht besonders groß. Erdbeerblondinen fand ich ja schon immer schnugglisch. Doch die Knutscherei - also meins war das net! Das geht auch aus meinem

Mittwoch, 5. September 2012

Kindererziehung früher: Der Hort


 Hort & Kindergarten in einem. Rechts der Hort, links der Kindergarten, alles unter einem Dach. Für Alleinerziehende. In der Mitte der Weg, hellbraun, kieselig. Linkerseits der Spielplatz und Hof. Spielplatz mit Rutsche, Sandkasten, Kletterholzbalken... Spielgerätschaften waren alle gut verstaut in einer Art Garage, die man vom Hof aus erreichen konnte.
 Nach der Schule war es Pflicht, unverzüglich dort zu erscheinen. Mein Fußweg betrug kaum 5 Minuten. Aber ich bummelte immer gern mal. Im Hort war ich nicht allzu gern. Außer einem einzigen Jungen aus meiner Klasse (mit dem ich nicht wirklich was zu tun hatte) war sonst niemand von meiner Schule im Hort. Bis André kam. Spanier. Temperamentvoll weniger, aber echt lieb. Aß unheimlich gern seine Popel. Er war auf der katholischen Seite unserer Schule. Insgesamt gab es da 3 Schulen in einer: die "normale", die katholische und die Vorschule. André wohnte einige Häuser weiter als ich, also fast ein direkter Nachbar. Ich mochte ihn sehr gern. Wir "hingen" viel zusammen rum, auch wenn ich mehr als ein Jahr älter war. Aber älter war ich eh als alle anderen Kinder im Hort. Im Schnitt zwischen 1-2 Jahre. Vielleicht auch mit ein Grund, warum angeblich immer ich den "Kleinen" Flausen in den Kopf setzte.

Seit ich fünf bin esse ich keine Tiere mehr. Donnerstags - ich weiß es, als wäre es gestern erst gewesen, so hat es sich in mein Gedächtnis gebrannt - gab es Leberkäs. Und als Nachtisch rote Beete. Bäh. Ich hasse rote Beete. Noch heute wird mir von roter Beete, und wenn ich sie nur rieche, ganz übel. Ich weiß, das rote

Dienstag, 7. August 2012

Nicht nachtrauern...

... den vergangenen "Freunden".

Ich habe schon viele nette/liebe Menschen in meinem Leben getroffen. Einige davon habe ich näher kennen gelernt, andere waren so schnell aus meinem Leben wieder verschwunden, das ich mir wünschte, sie näher hätte kennenlernen zu dürfen. Aber so ist das eben: dann und wann ergreift man die Chance, manchmal eben net.

Freitag, 3. August 2012

das Besondere sehen

Ich war nicht immer so bescheiden. Ich war zwar immer anspruchslos, aber ich habe viele Fehler gemacht. Oft wußte ich etwas nicht zu würdigen, sah Dinge als selbstverständlich an. Die Zeit und die Erfahrung haben mich gelehrt, das in jedem noch so kleinen Ding, jeder kleinen Geste, jedem Wort, jedem Blick mehr steckt,

Sonntag, 8. Juli 2012

... nichts ist vergessen...

Die Gegenwart ist alles, was zählt... ja, naja... Oft denke ich ebenso. Oft wünsche ich mir, das ich einfach alles vergessen könnte. Manchmal bin ich sogar kurz davor, einfach all das Vergangene hinter mir zu lassen. Doch dann denke ich, ob das nicht einfach nur feige ist? Meine Vergangenheit zu leugnen.... einfach zu verdrängen, was geschehen ist? Oder bin ich nur undankbar für das, was ich habe? Ich glaube nicht das ich undankbar bin. Nicht immer zufrieden, aber meist schon nach kurzer Zeit überdenke ich das Positive, das in jeder noch so kleinen Sache steckt, und bin dann letztendlich glücklich, das ich alles so hinnehmen kann, wie es ist. Nicht alles, nein. Weltliche Angelegenheiten nehme ich nicht als gegeben hin. Auch macht mich der Zustand der Welt nicht glücklich... Aber sehr wohl doch die Dinge des Alltags, die für viele Menschen einfach selbstverständlich sind, unsichtbar.

Donnerstag, 21. Juni 2012

Toleranz!

Einmal fragte jemand sie danach,
wie sie so verschieden sein 
und sich doch so gut verstehen könnten.
Da sahen sich die beiden an und Nis sagte:
"Weißt du, das kommt davon,
weil jeder den anderen bleiben läßt,
wie er ist:
ich ein Troll
und Nolle ein Rabe."


aus "Nis und Nolle", Horst Henning, ca. 1973, erschienen im Leuchtturm Albenverlag



Dienstag, 15. Mai 2012

♥ Michael Caine ♥ / Das Geheimnis der Herzchen

Seltsam? Unheimlich? Nein, für mich mehr als erfreulich, das ich in den letzten 3 Wochen erstaunlich viele Filme mit ♥ Michael Caine ♥  zu sehen bekomme! Wieso die Herzchen? Na, das erzähle ich euch jetzt mal! ;)

Montag, 16. April 2012

4 Jahre :o)

Zeitsprung

2007:

Endlich wieder eine eigene Wohnung! Nach fünf qualvollen Jahren habe ich den Absprung - trotz völliger Erschöpfung - geschafft und mich aus der WG mit meinem krankhaft gewalttätigen und rückgratlosem Cousin befreit und meine Kisten gepackt. Geschafft!

Samstag, 18. Februar 2012

endlose Müdigkeit

Manchmal frage ich mich, woher diese endlose Müdigkeit kommen mag. Ist es allein von der Schilddrüse? Ich weiß, das man sich immerzu vorkommt, als hätte man Watte im Kopf, als läge ein nebliger Schleier vor den Augen. Ja, ich weiß das diese Symptomatik bei allen Schilddrüsenkranken gleich ist. Bei einem mehr, bei einem weniger. Bei mir wohl mehr... Aber das allein kann es nicht sein. Ich bin mein Leben lang schon immer müde.

Freitag, 10. Februar 2012

Erwartungen?

Bei der telefonischen Aufnahme meines Amnanesebogens im Therapiezentrum wurde ich als letzten Punkt gefragt, welche Erwartungen ich in eine Therapie lege.