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Donnerstag, 9. Januar 2014

Axel Rudi Pell - Tales of the crown



Seit Tagen schon das Lied im Kopf...

...und Johnny Gioeli hat aber auch eine geile Stimme! :O)

Sonntag, 10. November 2013

Sportmediziner hat doch nix mit Schwindel zu tun... ?!

So, Freitag ist es. Ich habe Mittwoch zwar nicht viel, aber doch ein klein wenig mehr gegessen, als in den vergangenen acht Wochen. Und Donnerstag habe ich dann fast einen Rekord aufgestellt - obwohl es, wenn man es zusammen zählt, nicht wirklich viel war. Doch Freitag Morgen ging dann wieder nix. Beim Frühstück - zack, wie immer. Und

Mittwoch, 23. Oktober 2013

20 kg weg und es tut sich nix...

In 5 Wochen habe ich mehr als 20 kg verloren. Ich fühle mich schwach, schlapp und hänge nur noch auf dem Sofa/im Bett rum. Ich kann kaum laufen, morgens geht's noch grad so, auch duschen klappt. Möglicherweise, weil ich dann noch "ausgeruht" vom vielen Liegen bin - denn unter 11 Stunden am Stück im Bett geht nix mehr. Gegen 22 Uhr hauts mich um, allerspätestens, oft geh ich schon gegen 21 Uhr in die Federn. Schlafen ist nicht wirklich, meist nur von 0:30-2:30 Uhr, dann nur noch so pö a pö. Wie dem auch sei, ich bin fertig mit der Welt, auf gut Deutsch gesagt, bin durch.
 Ich kann einfach nicht essen. Samstag Abend ging es einigermaßen, da habe ich mir eine Tasse Nudelbrühe in gut eineinhalb Stunden einverleibt. Na also, geht doch! dachte ich da noch. War schon fast euphorisch, denn ich dachte, die Gastritis-Pillen schlagen endlich richtig an. Aufi gehts, dachte ich, der Aufwind kommt. Pustekuchen, denn Sonntag Morgen das Frühstück war schon wieder ein Drama. Zwei winzig kleine "Bissen" (die man so nicht wirklich nennen kann), und schon lag ich wieder auf dem Sofa, Kreislauf adé, Schwindel, Rauschen und Pfeifen im Kopf (das werde ich seit 7 Wochen schon nicht los), und eben all die sonst so geschilderten Symptome.
 Sonntag Mittag das selbe Spielchen, aber es ging ein klein wenig besser: habe tatsächlich in 20 min 4-5 halbe Löffel Nudelbrühe geschafft. Wowi! Fühlte ich mich gestärkt...
 Montag ging spurlos an mir vorbei. Wir waren morgens beim Doc, haben sage und schreibe 3 Stunden gewartet, um dann in fünf Minuten fertig aus dem Sprechzimmer zu marschieren. Außer, das nun eine Magenspiegelung anberaumt wird, ist nix bei rausgekommen. Der Arzt scheint es nicht für nötig zu erachten, mich endlich zum Neurologen zu schicken. Abends habe ich dann allerdings ein ganzes Brot mit light-Camenbert weggeputzt - in 5 Stunden. Hui, das ging ab! Das war ein solch großer Erfolg für mich, das ich dachte (wieder, ich Depp): es geht voran!

 Ich habe recht viel geschlafen Montag auf Dienstag Nacht. Ich fühlte mich gestern einigermaßen frisch, nicht fit, aber auch nicht so gerädert wie sonst. Frühstück - tja, war wieder Essig! Nach zwei kleinen Häppchen lag ich wieder. Und die Tränen liefen mir wieder in Strömen übers Gesicht. Währenddessen googelte sich Ralfi durchs Internet - was er sowieso ständig macht, vor allem in den letzten zwei Tagen, seit wir auf eine interessante Sache gestoßen sind: Vitamin B 12-Mangel. Man soll gar nicht meinen, wie wichtig dieses Vitamin, das in der Leber gespeichert wird, tatsächlich ist, und was alles für Mangelerscheinungen auftreten können, wenn es sich abgebaut hat. Und das, liebe Leute, glaube ich, wird der Knackpunkt sei! Ich beiße mich daran nicht fest, denn alles zusammen wird diese Symptome auslösen (sprich Schilddrüsen-Hormone, Gastritis & die dazugehörigen Pillen, Esstörung, psychosomatische Beschwerden, Schlafmangel...), aber der B12-Mangel ist doch weitgehend unterschätzt, und zu mehr als 90% (wenn ich das richtig mitgerechnet habe) leide ich eben unter genau diesen Symptomen. Was also tun? Ganz einfach: habe in der Praxis vom Hausarzt angerufen, um Rückruf gebeten - und mich abgelegt. Ich selber habe keinen Biss mehr - so oder so nicht. Und so ging dann Nachmittags gegen viertel nach drei Ralfi ans Telefon, als der Doc anrief, und hat ihn darauf mal hingewiesen. Er war überrascht, aber sagte direkt, das er das sogleich anberaumt. Das Labor habe sowieso eine Blut-Kultur angelegt, um Vergleichswerte von mir zu haben, und so könnten sie dort gleich einen B-12-Test durchführen. Und nein, das ist im Großen Blutbild nicht zu sehen, man muß einen gesonderten MMS-Test durchführen, um den B12-Wert bestimmen zu können. Das dauert 2 Tage - ich hibbel, ihr Lieben, ich hibbel dem entgegen. Wenn es das wäre, dann wäre die Behandlung ein Klacks! Und dann ginge es endlich, endlich, endlich aufwärts!

Nun ja, ich werde nicht euphorisch, nicht mehr. Nicht nach all den vielen Tiefschlägen, die ich immerzu erleben muß. Täglich, an sich. Morgen Nachmittag gehts erstmal zum Vorgespräch beim Magen-Darm-Arzt. Ich werde eine Stunde vor Terminbeginn losgehen, auch wenn der Weg an sich nur 15 Minuten beträgt (wenn man sehr langsam geht).

Wer mag, kann mir die Daumen drücken, das beim Test was rauskommt, das endlich mal weiterhilft. Bis dahin dann...

Sonntag, 13. Oktober 2013

Selbstbeobachtung / Donnerstag, 10.10.13

- habe von ca. 23-23:30 h geschlafen; dann wach bis ca. 1:00 h; mehr geschlafen jedenfalls als die letzten Wochen; ab ca. 4:30 h kaum noch; Hals war enger als sonst; hatte mehr Durst diese Nacht;
- 8:15 h: 125 µg // 8:50 h: Temp. 35,65°C (Temperatur war vor 2 Wochen ähnlich niedrig, kurz bevor ich ins Krankenhaus gekommen bin);
- bin flaterig (wie immer morgens), Hals ist sehr eng, scheint sich zwischendurch zusammenzuziehen;
- 9:20 h: 4 kleine Bissen, linke Hand kribbelt, Magen drückt, Herzrasengefühl; muß plötzlich dringend auf die Toi, Tinnitus ist sehr laut;
- 9:40 h: (am PC auf Stuhl) rechter Fuß sticht, rechter Oberarm zieht;
- 10:10 h: bißchen flatterig, ca. 8-10x schon aufgestanden heute;
- 10:40 h: hab heute mehr Durst als die letzten Tage;
- 11:05 h: total überanstrengt? war die ganze Zeit am PC, es muß irgendwie weitergehen! Tinnitus leicht verstärkt, fühle mich jetzt schwach und fiebrig; kalte Füße, sonst warm, rechter Arm tut weh (zu viel getippt?);

-> Was ist nach all den Wochen gleich geblieben?

-> kann nicht richtig essen;
-> einen Tag geht's fast ohne "Anfall", am nächsten Tag ist es schlimmer (+ öfter);
-> kann nur Wasser trinken;
-> kann nichts Warmes essen/trinken;
-> morgendliche Flatterigkeit; am 10:30-11:00 Uhr geht nichts mehr (ausgepowert);
-> Schlaflosigkeit (obwohl müde);
-> Symptome vor den "Anfällen": Stimme "kommt von woanders her", Kribbeln linke Hand, Kopfdrücken, Magendrücken, wackelige Beine;
-> schriller Tinnitus / enger Hals

- 12:15 h: kalte Füße (eiskalt heute, zum ersten Mal wieder seit 4/5 Tagen); kalte, trockene Hände; hab Hunger und bin groggy; fühlt sich im Kopf (und von den Augen her) so an, als würde ich gleich einschlafen und mir die Sinne schwinden;
- 12:20 h: Gang ins Bad ging, leicht wackelig; friere ein wenig (fängt gerade an, mir kalt zu werden); Tinnitus links lauter und schriller Piepston;

-> mir kommt es so vor, als sammelten sich wieder alle Symptome, wie sie schon vor 3 Wochen waren (als die Unterfunktion festgestellt worden war)   :(

- 12:33 h: Versuch Mittagessen 1: (gef. Paprika m. Reis u. Gemüse in Tomatensoße m. Käse überbacken);
- 12:40 h: fühle mich flatterig, Muskeln oder was auch immer am Rücken/Nacken/Schulterbereich zucken nervös; 4 "Bissen": Kribbeln linke Hand, feuchte Hände, ""Tuckern/Klopfen" im Magen; schwerer Kopf, Gefühl v. Herzrasen; Magen drückt; Kopf fühlt sich wackelig an (innen);
- 12:47 h: liege jetzt, linkes Bein kribbelt;
- 13:08 h: Heulflash; Talf nach Tablettenname & Essen gegoogelt, eine Frau beschrieb ähnliche Symptome wie bei mir + schrieb, das "am 3. Tag nach Absetzen der Tabletten alles wieder normal bei ihr gewesen sei". Ralf sagte, wir gehen heute noch zum Doc;
-> diesmal lasse ich mir nix erzählen von Hormonen und das die Tabletten erst wirken müssen und sowas!

- 13:12 h: seit ca. 30 min schwindelig, habe Hunger, Augen brennen, linkes Bein tut weg; Temp. 36,32°C;
- 13:15-15:00 h: gelegen;
- 15:05 h: Sprechstundendame vom Doc ruft an, ich solle Dosierung senken! (Hammer, die rufen sogar daheim an!) Ralfi sagte, das wir um 16:00 h zu ihnen kommen, da es eit einigen Tagen wieder schlechter geht.

ca. 16:15 h: Wartezimmer; der Weg hierher ging, fühle mich schwach auf den Beinen + mir war tuddelig im Kopf; jetzt bin ich einfach müde. Die Sonne scheint mir durch's Fenster auf den Rücken, der ganz warm, fast heiß, ist. Endlich sind jetzt auch meine Füße wieder warm. Das Laufen an der frischen Luft hat sehr gut getan, auch wenn ich große Angst vorm Herzrasen/Überanstrengung habe. Ich hoffe, ich bleibe weiterhin so ruhig... Mein Magen hat auf dem Weg hierher (wie schon daheim im Bett) einige Male gekrampft, aber aufgrund der Symptomatik zu Mittag konnte ich nichts essen. Ich habe keine Ahnung, wie ich das jetzt wieder machen, geschweige denn durchstehen soll... wieder (!) so gar nichts essen zu können... dafür reicht mein letzter mir verbliebener Rest Kraft nicht aus. :(
Ich kenne mich ja zu gut: auf dem Weg hierher war ich (fast) guter Dinge, sozusagen in "freudiger Erwartung des Guten", doch was kann es schon bedeuten, das ich die Dosis herabsetzen soll? Gute Werte, kann das nur bedeuten; das ist zwar schon mal ein Anfang...

-> 17:25 h: wieder daheim. Habe L-Thyroxin von Henning verschrieben bekommen. Habe Doc gesagt, das ich denke, das ich das L-T. von zentiva einfach nicht vertrage. Ich soll ab morgen früh erstmal für eine Woche (oder so) 100 Mg nehmen, also 25 µg weniger. Arzt meint, mein TSH-Wert wäre diesmal bei 0 gewesen, auch schlecht, er könne gut verstelen, das ich mich ähnlich fühlen müsse wie vor 3,5 Wochen. Naja, okay, der Wert soll auf 1, darauf arbeiten wir hin, ich solle mir um die Werte aber keinen Kopf machen. Ich solle sehen, wie es mit den L-T. von Henning läuft + ihn nächste Woche unbedingt anrufen (dann müsse ich mich nicht in die Praxis schleppen). Wahrscheinlich ist, das bei mir öfter als bei anderen SD-Patis Blut abgenommen werden müsse, vor allem im ersten 1/4 Jahr. Der Doc meinte weiterhin, meine Hormone spielen verrückt, deshalb auch die Schlaflosigkeit (auf die Ralfi ihn ansprach). Also nix Neues in dem Sinne. Zum Abschluß sagte er, er sei gespannt, wie meine Werte zum Jahresende hin lägen. Nun denn...

- 18:05 h: linksseitige Schwere, Kopfziehen/-Kribbeln, Gefühl v. Herzrasen, Hitze linkes Bein + linker Arm (Schulter schwer + schmerzt); Augenflimmern; <- Essen geht nicht, habe es jetzt am Sandwichbrot (trocken, ohne alles) gemerkt...
- 18:35 h: und ich hab solchen Hunger... :(
-> Mein Magen knurrt + grummelt, aber essen klappt nicht; :(  Ich bin total groggy, die Augen sind schwer + müde, und ich möchte einfach nur was essen! Ralfi brutzelt was in der Küche, es zischt und - egal was er kocht - ich würd's am liebsten wegspachteln! Doch schon beim kleinsten Bröckchen Brot geht das Drama mit dem Kreislauf wieder von vorne los! Tja - was also jetzt tun? Da wußte bisher noch keiner Ralt, der was geholfen hätte.
- 20:05 h: Frosch im Hals (hoffentlich nicht noch 'nen Blubber geholt heute an der Luft!); groggy, Enge im Hals; Schwindel;
- 21:25 h: Bett

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Selbstbeobachtung / Mittwoch, 09.10.13

-> 12 Stunden im Bett gewesen! <-
-> Anmerkung: gegen 0:30 h eingepennt, um 1:30 h aufgewacht; dann hab ich wohl mal 1-2 Std. geschlafen; von ca. 4:30 h an war ich fast nur noch wach;

- 8:15 h: Tablette 125 µg // Temp. 36,32°C
- 9:10 h: total flatterig (kein Wunder!); Hunger nur mäßig; fühle mich krank, Halsschmerzen nicht mehr so schlimm wie abends/nachts;
- 10:33 h: Tinnitus hat wohl ein wenig abgenommen; gerade seltsames Gefhül im Magen (Hunger? Übelkeit?);
- 11:10 h: Kribbeln linke Hand (nach 2 Bissen Brot); Magen drückt irgendwie; nervös-schwitzige Hände, plötzlich kalte Füße; steifes Gefühl im Kopf; Hals spannt + schmerzt wie abends; Hunger und kein Hunger; leichtes Schummern; Angst;
- 11:50 h: Nevosität (leicht), Unruhegefühl;
- 12:00 h: vom Sofa auf Toi, dann ins Schlafzimmer und zurück aufs Sofa (ca. 25 m gesamt); Kopf spannt, Schummern Gefühl von Überanstrengung;
- fühle mich hungrig (seit ca. 9 Uhr); bin genervt von dem Zustand; Augen werden (wieder) furchtbar müde, starrer Blick; (Temp. 35,90°C);
- 12:10 h: linke Hand kribbelt wieder
- 12:25 h: ich denke schon, das dieses "Hunger/kein Hunger"-Phänomen damit zu tun hat, das ich zur Zeit nicht rauche (seit So. 29.09.13)! Möglich, das manche Symptome mit Nikotinentzug zu tun haben... ?! (Ich will Freitag den Doc drauf ansprechen)
- 12:45 h: Mittagessen Versuch1: 4 Bissen (kleine Gabeln) irgendwie "Tuckern, Klopfen" im Körper; kleine Hitzewallung, linke Hand kribbelt bißchen, Hals spannt; Hinterkopf + Nacken sind steif;
- 13:03 h: nach Gang zum Bad, rheumatisches Ziehen in rechter Hand & Arm;
- Tinnitus unverändert (leiser Piepston); unsicher auf Beinen; überall (Knochen, Rücken, Seite) Schmerzen vom Liegen; möchte mich so gerne bewegen und rausgehen; Kopfschmerzen (leicht) + schwere, müde Augen; bin down;

--- Gedanken ---
13:22 Uhr: wie soll man zu Kraft kommen, wenn man nicht richtig essen kann? Und wie müde (schlafmüde) sein, wenn man eh nur rumliegen kann? Und auch wenn es "die Hormone sind", wie mir alle sagen, sollte nach x Wochen nicht wenigstens irgendwie eine Besserung eintreten statt Stagnierung? Ich versteh' das alles nicht...
____________________________________

- 13:40 h: möchte mich nicht hinlegen; habe aber Angst, das "es" wieder losgeht heute, wo ich es gestern schon grade so geschafft habe, mich selber ruhig zu halten! :(
- 13:45 h: 3 Bissen hintereinander (in ca. 10 min): Herzflattern, Enge im Kopf, Schweißhände, starkes Pfeifen links, Laufen fällt sehr schwer (torkelig);

- 14:04 -16:05 Uhr: im Bett gewesen; ca. 30 min geschlafen;
- 16:10 h: fühle mich so lala, nicht wirklich anders als vorhin; Laufen ging (ins Bad + aufs Sofa);

-> Anmerkung: immer nach solchen "Anfällen" muß ich ganz dringend pullern! <-

- 16:40 h: mir ist komisch vor den Augen (irgendwie flattrig);
(Ralf hat nach Inhaltsstoffen von zentiva L-Thyroxin & von Henning geguckt; einziger Unterschied ist das Natriumsulfat bei Henning, und das diese Tabletten m. gereinigtem Wasser gemixt werden.)
- Stechen im Hals, sehr stark, Spannung im Kopf (Stirnbereich); Laufen zur Toi ging;

--- Gedanken ---
Fühle mich einfach deprimiert und könnte schon wieder heulen. Mich belastet das alles sehr - nicht allein, das mein Körper nicht mehr will, auch das ich Ralf ständig damit auf den Keks gehe... Er kann ja seit Wochen auch nicht wirklich so, wie es für seine Bedürfnisse gut ist... Und ich sehe kein Ende... ;(
___________________________________

- 17:05 h: Hungergefühl?!
- 17:20 h: Stechen im Stirnbereich (leichtes Bizzeln im Kopf?);

-> Ralf sagt, wir sprechen den Doc am Freitag darauf an, wegen der Nebenwirkungen vom L-Thyroxin. So wie es aussieht, meint er, vertrage ich einfach die Tabletten nicht und der Arzt soll mich umstellen. <-

- 17:30 h: Spannung im Kopf nimmt zu; linksseitiges "Überkippen" (leicht);
- 17:40 h: leichter Schwindel (gelegen 10 min), da nach 1 Bissen Essen schon wieder komisches Völlegefühl (Magendrücken);
- 17:45 h: Hitzewallung und Gefühl von Herzklopfen; fühle mich (wieder) fiebrig, fühle mich wackelig -> ich gestehe, heute habe ich zum 1. Mal wieder Angst zu essen, denn heute das erinnert mich doch sehr an die Tage vor einigen Wochen (2-3) also so gar nichts mehr ging... ich wünschte, es würde endlich besser werden, doch vermutlich hat Ralf einfach Recht, und ich leide schlicht und ergreifend unter den Nebenwirkungen. Und DIE werden dann nicht besser... Mensch, wenn doch der Arzttermin schon morgen wäre! Ich wünsche, es würde sich endlich etwas Positives tun, und nicht alles im Stillstand versinken. :(
 Bin total kaputt, fix und alle. Kann nicht mehr, keine Kraft. Fühle mich kurz vor'm heftigen Zusammenbruch. Nervlich wie körperlich. Keine Ahnung, wie ich den Arzt davon überzeugen kann, das es tatsächlich die Nebenwirkungen sind. Und vor allem: was tun, wenn es bei einem anderen Präparat genauso heftig wird? Ich halte es einfach alles nicht mehr aus!! Ich will, das dieser Scheiß endlich vorbei ist! Ich will endlich wieder - nach 5 Wochen - normal leben! Will nicht bei jedem Schritt, jedem Bissen, jedem Wort (jepp, manchmal habe ich angst zu sprechen) und jedem Blick diese schreckliche Angst verspüren! Ich weiß einfach nicht mehr, was ich tun (und nicht tun) soll!
 Den ganzen Tag im Bett liegen, wie im Krankenhaus? Ob das hilft? Ich weiß es nicht. In der Küche war ich seit 2,5 Wochen nicht mehr, ich sehe nur Bett, Bad + Sofa. Rausgehen traue ich mich auch nicht mehr... bin für alles zu kaputt und/oder wackelig.

-> Beobachtung: sobald ich nicht richtig laufen kann, geht's kurz darauf mit dem Kreislauf los...

- 19:10 h: Hunger?! Klirrender Tinnitus links (traue mich nicht, etwas zu essen);
- 20:00 h: (ca.) mußte mich aufs Sofa legen; Kreislauf sackt runter; Kopf wird eng; vornehmlich Schmerzen rechts (rechte Seite scheint schwerer zu sein); seltsames Gefühl im Herz + in mir drin; leichter Durst; Magen schmerzt (wie Hunger);
-> wie vor zwei Wochen, nur (noch) nicht so heftig: beim Essen wird's komisch (wieder); Hals ist furchtbar eng; Schweißhände, warme Wallung; leichter Schwindel im Kopf (20:50 Uhr); Kopfdrücken (frontal + oben);
- 21:45 Uhr: gehe ins Bett, nachdem ich nur noch auf dem Sofa gelegen hab + bei jedem Schlückchen Wasser (!) dachte, mein Kreislauf sackt weg...

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Selbstbeobachtung / Dienstag 08.10.13

- 8:15 h: Tabletten 125 µg // Temp. 35,90°C
-> seit ca. 6 Uhr Hunger <-
- Flatterigkeit bis ca. 8:30 Uhr, dann ruhig + hundemüde; kaum geschlafen; Tinnitus war extrem laut (links)
- 9:15 h: Gefühl von Herzflattern, linke Hand kribbelt nach Essen (3 Bissen); fühle mich stark deprimiert + wütend;
- 10:45 h: fühle mich alle, fiebrig, schummrig, Tinnitus nervt, habe Angst, empfinde Beklemmung;
fühlt sich an, als stimme etwas nicht mit dem linken Auge; überlege, ob ich zum Optiker gehen soll, da ich mit dem linken Auge ja schon die Erfahrung bezüglich des Kreislaufs gemacht habe;
- 11:20 h: 3 Bissen Frischkäse-Croissant, Kribbeln linke Hand, klirrender Tinnitus, Flimmern linkes Auge, Unruhegefühl;
- 11:30 h: verstärkt Durst (rechte Körperseite schmerzt immer mehr);
- 11:40 h: Lippen trocknen (merklich) aus;
- 12:30 h: beim Essen beidseitiger Tinnitus (Klirren, Pfeifen, Piepsen); Hitzewallung (leicht); plötzliche Müdigkeit ("total erschlagen"), Spannungsgefühl im Kopf, schummrig;
- 13:25 h: Chirurg Dr. G. angerufen; der sagt, alle 4 Nebenschilddrüsen sind noch drin!; (bei histologischer Untersuchung wurden im Gewebe ebenfalls keine gefunden, die z.B. aus Versehen mit flutsch gegangen wären); das wäre ja sein Fachgebiet, und er achte ebenso auf die Stimmbänder bei einer OP, wie auch auf die NebenSD.

--- Gedanken ---
14-16:20 Uhr war ich im Bett; konnte - natürlich! - nicht schlafen; groggy, aber (und das ist verdächtig) mir geht es nicht anders, als wenn ich im Normalzustand müde aber schlaflos bin. Und dieses Gefühl hab' ich jetzt seit ca. 5-6 Tagen. Leider, wie man an gestern Nachmittag sehen kann, bedeutet das nichts. Gestern hatte ich das Gefühl, als steigere sich das alles wieder. Mir war so, als würde jetzt, nachdem ich 6 Tage die 125er-Einheit nehme, wieder alles von vorne losgehen! Auch wenn Ralf meint, es könnte jetzt nicht mehr so heftig werden... ich glaube das nicht. Ich habe in den letzten 1,5 Wochen gut sehen können, was geschieht, sobald ich ein wenig Hoffnung geschöpft habe: es wird wieder schlimmer! Ich habe keine Kraft mehr. Stellenweise geschieht "das" (Kreislaufzusammenbruch) um die selbe Uhrzeit; manchmal ist es ein, anderntags sind es 2-3 Zusammenbrüche... es wiederholt sich ständig, und doch ist es jedesmal wieder anders, neu. Die Angst, so oder so, bleibt.
  Alles scheint zu anstrengend, selbst nur hier zu hocken, Tivi an, und die paar Zeilen täglich schreiben. Ich bin fix und alle, mein Kopf ist müde und will schlafen; aber mein Körper meint, er ist fit und "will was machen"... Kann nicht mal richtig laufen (=gehen), schaffe es gerade so auf's Klo, ohne umzufallen, aber mein Körper ist völlig unterfordert. Wen wundert's?
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- 17:10 Uhr: -> Manchmal, in manchen Momenten, wenn ich hier so sitze, denke ich fast, ich wäre "nur ein bißchen krank, nur ein bissi angeschlagen", wie z.B. bei einer Erkältung. Doch der dann plötzlich anschwellende Tinnitus, der Schwindel im Kopf oder auch das Flimmern vor den Augen holen mich zurück auf den Boden der Tatsachen. Heißt also, wie eben schon angemerkt, sobald es mal einen Tick aufwärts geht, geht's sogleich wieder runter...
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- 17:23 h: Flattrigkeit, Nervosität
- 17:50 h: Rückenschmerzen, Starren mit den Augen; seltsames Gefühl dabei, als sacke alles weg; fiebriges Gefühl (immer noch), weil ich wohl total übermüdet bin;
- 18:20 h: da isses wieder: wackelig auf den Beinen (bisher immer ein Anzeichen für einen baldigen Kreislaufsturz);
- 18-35 h: Versuch Abend(sandwich)brot 1 (habe nach Aufstehen kalten Pü & Bohnen gegessen; ca. 5-6 Gabelspitzen);
- 19:05 h: Tinnitus leicht abgeklungen (bei Liegen auf Sofa); Augen schwer und starr;
- 19:50 h: Sandwich-Abend-Brot jetzt weg;
- 20:15 h: ca. 2,5 Liter Wasser erst getrunken heute;
- 21:00 h: gehe ins Bett

Dienstag, 8. Oktober 2013

Selbstbeobachtung / Montag, 07.10.13

- 7:15 h: aufstehen, weil zum Arzt; Flatterigkeit, kurzzeitig Bluthochdruck; Tinnitus nicht abgenommen über Nacht (-> kaum geschlafen, wie immer stündlich wach geworden)
- 8:15 h: Tablette (beim Arzt) // gegen 10 Uhr erst "gegessen"; bis ca. 11 Uhr im Wartezimmer gesessen (im Sprechzimmer ca. um 9:30 Uhr gewesen) und auf Blutabnahme gewartet (für SD-Werte); soll ab morgen 24-Std.-Urin abgeben, damit geguckt werden kann, wie lange mein Körper Wasser speichert, da ich so viel Durst habe;

-> Was sagt der Doc?
... das ich sehr sensibel auf die Hormontabletten anschlage und das es zwischen 10-20% aller Patienten so geht; "soll essen, sobald sich mir die Gelegenheit bietet"; vermutlich müssen die Hormone später wieder auf 150 µg angehoben werden; mein Herz ist, wie man anhand des Langzeit-EKG & des Ultraschalls sieht, stark und gut. 
(An sich sagt er nichts, das mich irgendwie beruhigt oder überrascht.)

- 12:30 h: Hunger / leichter Schwindel
- 12:45 h: Versuch zu Essen 1; bis 13:07 Uhr kleine Portion gegessen (ca. 12 Gabeln); fühlt sich gut an, satt zu sein;
- 13:25-14:25 h: Bett, da einfach nur müde; Drücken im Magen; Völlegefühl, schwerer Magen; Temperatur 36,08°C
- 15:15 h: linke Hand bizzelt; Schummern im Kopf, nur kurzzeitig
- 16:35 h: irgendwie Gefühl von Besserung heute; Schummern nicht so heftig wie gestern noch;
- 16:55 h: am Fenster gestanden, plötzlicher Anflug von Panik + das Gefühl "mich haut's um"; auf Sofa gelegt; Laufen fiel wieder schwer, sehr torkelig;
- 17:05 h: Hitzewallung, krieg schwer Luft, (Panik), Kopf drück, Augenschummern, Kopf "wackelt", Übelkeit, Mund wird trocken;

-> bis 20:05 Uhr im Bett gelegen // natürlich schlaflos // ca. 1 Stunde immer wieder das Gefühl von Herzrasen und das der Kreislauf wegsackt;
- 20:25 h: 3 Bissen Sandwichbrot, ging; Flatterigkeit; furchtbar müde Augen;
- 21:20 h: Tinnitus gleichbleibend penetrant (Piepston); habe Hunger!! esse seit 45 min. an 1 kleinen Stück Pizza...
- 21:28 h: schriller, plötzlich ansteigender Piepston (links); danach Tinnitus ein wenig abgemildert;
- 22:15 h: Augen sind schwer wie Blei, gehe ins Bett;

Montag, 7. Oktober 2013

ohne starken Schwindel gezeichnet...

... und ich bin ja wirklich kein Zeichentalent... aber er sah so niedlich aus. :O)


Ja, seine Augen sehen nicht nur groß aus, der Kerle hat wirklich so riesige, runde Glubscherle. :D Ein Engel, wenn er schläft... ;)

Selbstbeobachtung, Sonntag 06.10.13

- gegen 0:30 Uhr eingeschlafen; ständig wach geworden wg. Schmerzen im Oberschenkel; Schwindel (leicht);
- Tinnitus über Nacht nicht abgenommen;
- 8:15 h: Tablette 125 µg
- 9:00 h aufgestanden: 11,5 Stunden im Bett gewesen; Temp. 36,24°C; Flatterigkeit; Gefühl von Herzklopfen (Puls normal!), Gefühl von tattrigen Händen (Hände ruhig); Hunger (nach 1/2 Sandwichbrot nicht mehr); linksseitige Schmerzen (leicht); Stiche im Stirnbereich (rechts oben);
- 10:00 h: 2. Versuch Frühstück; allgemeines Unwohlsein, gedrückte Stimmung, leichtes Angstgefühl; sehr schlapp + antriebslos; aufkommende Verzweiflung;
- 11:00 h: komisches Gefühl im Kopf; alles ist linkslastig...
- 11:10 h: Kopf verkrampft (zieht sich zusammen oder ähnliches); Hunger und gleichzeitig keinen Hunger;

Anmerkung: 
 hatte schon im Krankenhaus gefragt, warum alles so linkslastig ist; konnte keiner beantworten; Neurologe meinte, das könnte mit dem Hypotalamus zusammenhängen... super...

- 11:20 h: Gefühl, als wäre nicht ich es, die spricht, sondern als käme meine Stimme von woanders her;

(-> fühle mich allein, hilflos, habe Angst, weiß einfach nicht, wie ich das schaffen kann; verstehe das alles nicht mehr...)

- 11:50 h: linke Hand kribbelt; Laufen fällt sehr schwer, schummrig, Nacken + Hinterkopf spannen - habe das Gefühl, nicht mehr aufrecht laufen zu können;
-> muß und will mich mehr bewegen, laufen - aber wie soll das gehen? <-

- 12:10 h: -> ich kämpfe/quäle mich seit 3,5 Wochen durch jeden Tag und jede Nacht; ich hab' keine Ahnung, wie ich das noch x Wochen oder gar Monate packen soll! Ich kann nicht mehr. Ich hoffe, hoffe so sehr, das ich irgendwie die Kraft aufbringe und das durchstehen kann. Mein einziger Lichtblick ist Ralf, ohne den ich schon lange ganz aufgegeben hätte. Bin kraftlos, alles fühlt sich falsch an, Augenflimmern, linke Seite ist schwer, normales Leben ist (z.Z.) nicht möglich. Morgen früh gehen wir zum Doc, die hatten am Freitag ja zu. Im KH sagten die Ärzte am Mittwoch, wir sollen umgehend zum Hausarzt. Gehen wir ohne Termin, und ich hoffe, der Arzt kann mir etwas Gutes sagen... was auch immer. Vielleicht das es bald besser wird oder so...
 Irgendwas... Ich ersticke bald vor Angst. es war schon lange nicht mehr so schlimm wie in den letzten Wochen. Wovor? Vor all dem jetzt. Davor, das mir der Kreislauf wieder wegsackt + diese Anfälle wieder kommen. Und davor, das das nicht endet, das dieser grauenvolle Zustand ständig anhält.
  Anhand dessen, das ich morgens an den PC kann, bißchen spielen + schreiben, mag man meinen, ich befände mich auf dem Weg der Besserung. Aber genau das ging ja vor 4 Wochen auch schon, als das alles begonnen hat! Morgens 2-3 Stunden geht es, und dann fängt es an, mir ständig schlechter zu gehen. Also was tun? Morgens auch schon "schonen"?? Oder Mittags, wenn's fies wird, irgendwas tun, auf Gedeih' und Verderb, bis ich vielleicht wieder umkippe?
 Ich kann nicht mehr. Innerlich bin ich völlig fertig.  ;(

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
- 12:40 h: -> Bin doch sonst, in mir, ein Optimist, denke positiv und glaube an das Gute... warum geht das jetzt nicht? ;(

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- 12:45 h: linke Hand kribbelt; Temp. 36,02°C
 Kopf schwankt irgendwie; Tinnitus gleichbleibend penetrant (Piepston);
- 13:10-13:20 h: Mittagessen ging ohne Zwischenfall: Kartoffelscheiben + weiße Bohnen in Tomatensoße mit Käse überbacken // kurz (Sekundenbruchteil) Schwanken im Kopf //
- 13:40 h: -> wenn mir MAL schwindelig wäre - okay. Aber mir ist seit 4 Wochen (verstärkt seit ca. 2 Wochen) ständig schwindelig... <-
- 13:50-15:00 h: Bett, konnte nicht schlafen (ganz ruhig, aber schlaflos); Tinnitus angestiegen (Rauschen, Piepen, Pfeifen, Sausen, vornehmlich links);
- 15:30-15:45 h: Essen (6 Bissen) ging; stark fiebriges Gefühl, heißt: schwerer Kopf, wie eingeklemmt; Schultern (vornehml. rechts) tun weh, Tinnitus füllt Kopf aus; (Temp. 36,19°C), mir ist warm (gut!!); schummrig;
- 16:30-16:45 h: 5 Bissen essen ging;

Anmerkung:
 Bin heute öfter aufgestanden, mittlerweile (17 Uhr) schmerzen Beine nicht mehr so extrem (kaum gelegen heute);

- 17:20 h: Rückenschmerzen werden heftiger; rechte Halsseite sticht zwischendurch immer heftig;

17:35 Uhr -> Gedanken
 Wenn ich wüßte, das mein Kreislauf stabil wäre, dann ginge es mir mental besser. Doch die Angst vor den "Anfällen" läßt mich übervorsichtig und auch verkrampft agieren. Der ständige Schwindel und die Unsicherheit auf den Beinen, die Watte im Kopf + das linksseitige "Kippen/Übergewicht" verunsichern mich dermaßen, das die Angst nicht weichen will. <-

- 22:20 h: ins Bett gegangen

Freitag, 4. Oktober 2013

2 x in die Notaufnahme...



... und das ist 'ne Story, liebe Leute! Jetzt ist mal Schluss mit lieb Kind sein, ich hab den Rand voll!
 Es ist Donnerstag Nachmittag, 26.09. Gegen 13 Uhr mittags setzt der erste Krampf ein. Meine linke Hand kribbelt, das Kribbeln zieht sich den Arm hoch, bis in die Schulter, die sich zusammenzieht, völlig verkrampft, die linke Seite des Gesichts tut weh, bizzelt, kribbelt, wird heiß. Nacken und Hinterkopf krampfen. Das "Stahlhelm"-Gefühl umfaßt den

Dienstag, 1. Oktober 2013

!_OS: Besprechung beim Arzt & wie wichtig Calcium ist


Montag nach dem Blutergebnis hielt ich es nicht aus. Mir war wieder - naja, wie gewohnt eben. Es ging nix mehr, und so gingen wir zum Doc.
Ich hatte über's Wochenende so einige Fragen aufgeschrieben, die er mir - und ich schämte mich schon, diese (kindischen) Fragen zu stellen, denn an sich kenne ich die Antworten (oder kann sie mir denken) und wollte lediglich wohl eine Art von Beruhigung erfahren - geduldig beantwortete.
Der Arzt meinte, ich brauche nicht auf Gedeih und Verderb feste Nahrung zu mir nehmen, solange ich ausreichend trinken würde.
Meine größte Sorge an diesem Tag war ein Symptom, das sich von Freitag auf Samstag Nacht eingestellt hatte: Bizzeln im Kopf. Ich kann es kaum erklären, es fühlt sich ähnlich wie bei Migräne an, wenn man meint, es gewittert im Schädel. Aber das Bizzeln läuft von einer Seite zur anderen, von oben nach unten, kreuz und quer. Es fühlt sich an, als seien überall im Hirn Blasen, die der Reih' nach platzen und lauter neue, kleine Blasen streuen. Zwischendurch wird der Kopf wieder eng und klamm, der Stahlhelm kommt wieder, es fühlt sich an, als blubbere und brodele es die ganze Zeit im Schädel. Ein schreckliches Gefühl, das mir, gelinde ausgedrückt, furchtbare Angst gemacht hat. Vom Schmerz ganz zu schweigen, gelle...

Die Antwort darauf:
Calcium. Der Calcium-Wert sinkt, sobald die Schilddrüse entfernt wurde. Alles, was an Symptomen auftritt, wirklich rundum alles, hängt mit dem Calcium-Gehalt im Körper zusammen.
- Bizzeln im Kopp
- der Stahlhelm, der den Schädel einschließt
- innerliches Flattern (obwohl der Blutdruck normal ist!)
- Tatterigkeit - zum Beispiel beim Laufen oder Greifen
- Beine wie Gummi beim Gehen, bzw. generell das Gefühl, der Körper sei aus Gummi
- Kreislaufprobleme
- Schlaflosigkeit
- Ruhelosigkeit
- ständiges Schlappsein
- Konzentrationsschwäche
- Nervosität

... das sind alles Dinge, die im Körper hormongesteuert laufen, und sobald die SD weg ist, läuft der Körper auf Hochtouren, um das Calcium, das nicht mehr produziert wird, an all diejenigen Stellen zu transportieren, an denen es gebraucht wird. Da geht es drunter und drüber, und dann kann schon mal die eine Stelle im Körper schneller bedient werden, während dann eine andere Stelle zu kurz kommt, weil kein Calcium mehr übrig ist. Sozusagen, grob ausgedrückt.

Der Doc meinte, ich mache das schon richtig mit den Calcium-Brausetabletten. An sich brauche man die nicht*, aber es kann auf keinen Fall schaden. Und: ein zu viel gibt es nicht, denn alles was der Körper nicht braucht (naja, oder jedenfalls denkt, das er nicht braucht) geht sofort wieder raus (ab auf den Topf sozusagen ;)).

So, dann mal bis dahin! Und schön locker bleiben, nicht so wie ich! ;)

*braucht man keine extra Portion Calcium, weil der Körper es selber herstellen kann, geht aber ohne SD nicht, und da ist ein Mehr an Calcium nicht verkehrt!

Montag, 30. September 2013

!_OS: Blutabnahme & der Riesenschock


Freitag Morgen endlich zur Blutabnahme. Die Arzthelferin - eine richtig klasse, coole Frau - sagte direkt, ich solle mich mal schön lang machen. Nach der Blutabnahme ging aufeinmal die Tür auf, der Doktor kam hereinspaziert (damit hatte ich ja so gar nicht gerechnet), und sagte:
"Ich will Sie jetzt gleich noch zum Ultraschall haben, dann schauen wir da direkt auch mal nach, ja." Und er sagte das in so einem Tonfall, so besonnen und überzeugend, das ich total baff war, das er mich - da ich ja am Vortag zum ersten Mal in der Praxis aufgeschlagen war - überhaupt erkannt hatte und Interesse an dem Fall hatte und überhaupt...
Die Dame währenddessen sagte:
"So, schön langsam die Beine jetzt über die Liege schwingen, hinsetzen - ich hole mal grade etwas Wasser, und dann trinken Sie einen schönen Schluck."
Gesagt, getan. Ich saß derweilen, und muß gestehen: es ging sogar. Mir war nicht schummrig, nix.
Die coole MTFA kam herbeigeschwebt, reichte mir einen großen Becher Wasser:
"Schön kleine Schlucke jetzt, und austrinken!" Und sie zwinkerte mir zu.
Als ich dann in den Sonoraum geführt wurde, hätte ich fast meinen Pulli auf dem Stuhl liegen lassen, und die Praxislady sagte:
"Och schade, dachte, ich könnte ja mal gucken, ob der mir paßt. Naja, war wohl nix."
Ich mußte lachen. Zum ersten Mal in diesen Tagen.

Im Sonoraum lag ich gute zwanzig Minuten auf der Liege rum. Ui, nix für meinen Rücken, aber das Liegen an sich tat gut. Der Arzt ließ sich dann viel Zeit, untersuchte den Hals genau und sagte:
"Ich sehe da keinen Rest. Das sieht so aus, als wäre Ihre Schilddrüse tatsächlich komplett entfernt worden, also mitsamt der Nebenschilddrüse."
"Und das ist schlecht?"
"Das kann man so nicht genau beantworten, das ist individuell. Wir warten das Ergebnis vom Bluttest ab, dann kann ich Ihnen Genaueres mitteilen. Ich rufe Sie auf jeden Fall heute noch an, sobald das Ergebnis vorliegt. Spätestens morgen früh wird es auf alle Fälle da sein, und dann melde ich mich bei Ihnen."
Hui, dachte ich, das ist Service. Und so sollte es sein!


Zu Hause ging es - wie auch anders? - ins Bett. Der Heimweg war angenehm, kann ich nicht anders sagen. Das Laufen tat gut, die zwar kalte, recht windige Luft war herrlich einzuatmen, auch wenn mir das ein wenig schwer fiel aufgrund der Enge im Hals, die ich verspürte.
Wann immer ich mal kurz aufstehen mußte, meine Beine fühlten sich an, als sacken sie jeden Moment unter mir weg. Der Kopf war schwer und irgendwie - ja, eng. Da war wieder dieser Metallhelm, der sich stetig um den Kopf zog und immer fester zu werden schien. So hibbelte ich - schlaflos liegend - dem Anruf des Arztes entgegen. Ich konnte keine Ruhe finden, auch wenn mein Körper meinte, er wolle selbst im Liegen umfallen.

17:00 Uhr, Telefongebimmel. Und das teilte der Doc mir dann mit:
"Aufgrund dessen, das die komplette Schilddrüse entfernt wurde (mitsamt der Nebenschilddrüse), hat sich eine starke Unterfunktion entwickelt. Ihr TSH*-Wert (*Schilddrüsenhormon) liegt bei 34, und der sollte an sich bei 1-2 liegen. Das erklärt, warum Sie es immerzu mit dem Kreislauf haben, auch wenn Sie essen, weil der ganze Körper einen richtigen Kraftaufwand betreiben muß, um die Nahrung aufzunehmen und zu zerkleinern. Generell spielen jetzt Ihre Hormone total verrückt, in Ihrem Körper geht alles drunter und drüber. Alles, was sonst für Sie normal war, stuft der Körper jetzt erstmal als Gefahr ein, und dann sacken Sie weg. Nehmen Sie von den SD-Tabletten 150 µg, also eineinhalb Tabletten, wie gewohnt morgens. Trinken Sie viel, net das Sie verdorschten. Wir bleiben in Kontakt - bitte!"
Klaro, ich stellte ihm noch diese und jene Frage, aber das war im Großen und Ganzen der Kasus knaxus.
Bumm, da war es raus! Das war ein Riesenschock für mich. Allein, das der Doktor in seiner gewohnt ruhigen und freundlichen Art mit mir sprach, bei einem Satz (als er ein klitzeklein wenig Dialekt einfließen ließ) sogar ein wenig lächelte (japp, das kann man hören), ließ mich nicht komplett den Kopf verlieren. Angsthase. Ja, und zu Recht.

Bis dahin dann, liebe Leut, und versucht ebenfalls den Kopp net zu verlieren! :O)

Sonntag, 29. September 2013

!_OS: in der Hölle


Donnerstag, und da muß ich durchschnaufen. Das war dann die Hölle! Nachdem es ja den Tag zuvor einigermaßen ging, klappte ich schon wieder gegen mittag zusammen. Bett, die einzige Lösung. Diese Enge im Hals... ich hatte das Gefühl, mir wird die Kehle zugeschnürt. Mein Herz pochte zum Zerspringen, obwohl der Puls angeblich normal war. Der Kopf... ein Gefühl, als stecke er in einem zu engen Metallhelm, der stetig enger gepreßt wird.

Auch ein Anruf beim Hausarzt brachte nix, er hatte keine Erklärung dafür, und er schien mir auch nicht besonders motiviert. Das fand ich zum kotzen! Mann, ich gehe da jetzt seit 15 Jahren in die Praxis, und immer zum selben Arzt (sind insgesamt 4 Ärzte). Da sollte man doch meinen, er wollte die Lösung finden. Nüscht, keine Anregung, keine Beruhigung, keine Tipps. Gut.
Ralfi also das Internet durchforstet. Es war eine denkbar schlechte Uhrzeit, Internister anzurufen und um einen Notfall-Termin zu bitten: 13 Uhr. Die haben echt alle zu! Das nervte mich, denn das kannte ich ja von meinem Hausarzt net. Die haben von 8-20 Uhr durchgehend geöffnet, auch am Wochenende (Samstag & Sonntag) einige Stunden. Ich flatterte und zitterte mich durch den Mittag.
Endlich ging es auf die 15 Uhr zu, Praxen wieder geöffnet. Scheißdreck, dachte ich nur, als um Punkt 15 Uhr in dem einen Laden (und wir wollten ja aufgrund der Problematik extra einen Arzt haben, der hier ganz in der Nähe ist, damit ich unterwegs net noch zusammenbrech!) immer noch keiner dran ging. Aber die Webseite war sehr vielversprechend, und ich beharrte darauf, es noch weiter zu versuchen.
Endlich ging jemand ran.
"Aufnahmestopp!" sagte eine resolute Frauenstimme.
"Gut," sagte Ralfi, "dann können wir ja bei einem anderen Arzt wegen dem Notfall anrufen."
Die Dame ließ sich dann doch in Ruhe erläutern, um was es ging, und sagte:
"Sofort, wenn möglich, vorbei kommen! Sie müssen Wartezeit einkalkulieren, aber ich trag Sie schon ein."
Aha, ging doch!

Um's kurz zu machen:
Ich wurde direkt zum EKG und zum Blutdruckmessen geschickt, schön ruhig hinlegen, ganz gemütlich, und mir viel Zeit lassen. Dann ging's rein zum Doktor.
Der Arzt ist noch recht jung, grade zwo Jahre älter als ich, sehr sympathisch, groß, unheimlich ruhig, kompetent, beflissen und gewissenhaft, sehr freundlich und aufgeschlossen, hört in aller Ruhe zu und hat eine wahnsinnig beruhigende Art an sich. Mir war klar: der wird mein neuer Hausarzt, denn ihm habe ich sofort vertraut!
Er sagte, ich solle anderntags direkt morgens zur Blutabnahme kommen, und erklärte mir, das er sich erst selber ein Bild von den Blutwerten machen wolle, ehe er mir irgendwelche Ratschläge gebe, die dann nicht zuträfen, und ich ruhig bleiben solle, wenn ein Zusammenbruch droht. Ich war kaum in der Lage, großartig Fragen zu stellen.

Der Tag (Abend) zog sich tierisch in die Länge, ich konnte es kaum bis zum anderen Morgen abwarten. Gut. Das ich dann nur noch im Bett lag, brauche ich kaum erwähnen?!

Bis zur Blutabnahme dann! ;)

Samstag, 28. September 2013

!_OS: 15 Tage nach der OP



Mittwoch, der 15. Tag nach der Operation, nach dem Aufstehen - um 10 Uhr erhob ich mich aus den Federn, gerädert, um die 2-3 Stunden nur gepennt (klaro, auch wieder nur scheibchenweise) - nahm ich direkt die mir verordnete Tablette. Das wäre dann, zählte ich mit, ja schon die 2. Bestimmt geht es mir dann (viiiel) besser.
Der Tag schleppte sich so dahin, ich aß zwar mal ein Häppchen, aber der Kreislauf verabschiedete sich nach jedem Bissen. Es war eine Qual. Die Panik nistete sich in meinem Kopf ein und ich dachte noch, das kann alles einfach net wahr sein! Was hat dieser doofe Chirurg mir da nur für einen Müll verklickert, von wegen "alles wunderbar, superduper, easy peasy". Pfft!

Gegen Nachmittag rief ich meine Mutter an. Teils, weil wir uns lange nicht gesprochen hatten, teils weil auch sie vor 15 Jahren die SD entfernt bekommen hat. Und sie ist Kreislauf-Patient, wenn man's so nennen will. Ich wollte mal fragen, was sie so macht.
Naja, hinsichtlich Info hat's net so viel gebracht, aber ich gestehe, das in der Stunde, die wir gebabbelt haben, der Kopf sich ein wenig beruhigt hat.

Heißt doch: Ablenkung ist alles!

Spaßeshalber meinte Muddi: "Bis Weihnachten hast du das alles überstanden!"
Mir stockte der Atem, und ich in meinem Kopf schrie es nach Homer Simpson-Manier "neeeeiiiiiin"!
"Nein," sagte sie dann und lachte ebenso trocken, wie ihr Humor ist, "das hast du in ein paar Wochen überstanden, bis dahin pendelt sich die Dosis ein, die muß nur dann nochmal angeglichen werden."
Gut, das hiflt mir weiter. Klingt net so gut, aber auch net soo schlecht.

Des Abends kam dann die super Serie (gääähn), durch die ich mich eher schlecht als recht schleppte. Immer wieder legte ich mich in den Werbepausen (die ja reichlich gesät sind) auf die Seite, Äuglein zu, und ruhig atmen. Alles palettig, Kreislauf war okay, wenn auch nicht wirklich das, was man stabil nennen kann. Wackelig, tatterig, flatterig alles.
Nach der Serie riss es mich dann förmlich um und ich ging ins Bett. Der Tag war geschafft, wie auch immer, ich habe kaum Erinnerung daran. Ich weiß nur: ich hatte Hunger wie'd Sau, und konnte nix fressen! Zum Haareraufen, das!

Bis zum nächsten Abenteuer! ;)

Mittwoch, 25. September 2013

!_OS: Kreislaufzusammenbruch während des Essens



Montag vor einer Woche, exakt 13 Tage nach der Schilddrüsen-OP, habe ich mich des Mittags abgelegt, da ich hundemüde war. Als ich gegen 16 Uhr wieder aufgestanden bin, hatte ich richtig großen Hunger. Das kommt schon mal vor, ich bin ein sehr spärlicher Esser und schiebe die Mahlzeiten auch immer mal vor mir her. Und auch an diesem Tag gab es erst noch allerlei andere Dinge, die ich zu erledigen hatte. Als ich mich gegen 17:30 Uhr dann endlich über mein Essen hermachte, wurde mir nach fünf kleinen Bissen so schummrig, so seltsam, das ich mich zurücklehnte und Pizza Pizza sein ließ. Doch nach kurzer Zeit - möglicherweise ein, zwei Minuten - klappte mein Kreislauf komplett zusammen. Mir wurde weiß vor Augen, das Piepsen in meinen Ohren wurde furchtbar laut, ich begann zu zittern, kalter Schweiß, kalte Hände... Ralfi brachte mich ins Schlafzimmer, alleine konnte ich nicht gehen. Herzklopfen. Atemnot. Panik. Ich dachte, jetzt sterbe ich. Ich sterbe.
Ralfi legte ein Kissen unter meine Beine, sagte, ich sollte die Arme über den Kopf nehmen. Ruhig atmen ist wichtig in diesem Moment, hörte ich irgendwie, wie durch Watte. Er fühlte meinen Puls - normal. Herzschlag - normal. Kann nicht sein! Alles in mir flatterte und zitterte, bebte.

Der Zustand hielt knapp fünf Minuten an, dann ging es mir wieder besser. Ich blieb um die halbe Stunde liegen. Der Hunger trieb mich aus dem Bett. Doch kaum - nachdem ich ca. 10 Minuten still gesessen hatte - biss ich zum ersten Mal wieder ab, geschah erneut das selbe: Kreislauf brach zusammen, beim Essen! Das war gegen 19:20 Uhr (ich weiß es so genau, weil es um halb acht abends einen eineinhalbstündigen Stromausfall in der Innenstadt gab).
Ralfi brachte mich wieder ins Bett, und dort blieb ich. Ich lag ca. 30 Minuten still auf dem Rücken, während mir eiskalt wurde, immer kälter, das ich dachte, ich bekäme Schüttelfrost. Ich versuchte, mich auf die Atmung zu konzentrieren, aber die Panik hatte mich fest im Griff. Der Umstand, das jetzt, während des Stromausfalls, kein Telefon ging, wir also keinen Notarzt bzw. meinen bis 20 Uhr erreichbaren Hausarzt anrufen konnten, verschlimmerte die Situation. Heißt: die Angst sitzt im Kopf! Nix Neues, weiß ich. Und ehrlich gesagt hilft das in diesem Moment so gar nicht.
Nach besagter halber Stunde drehte ich mich langsam und vorsichtig auf die rechte Seite. Ralfi - seinerzeit Oberbrandmeister bei der Feuerwehr und ausgebildet in 1. Hilfe - sagte mir, das sei die stabile Seitenlage: Das obere Bein (liegt man auf der rechten Seite, das linke Bein) etwas erhöht legen, leicht abwinkeln. Das rechte, untere Bein, gerade ausstrecken, aber nicht zu sehr durchstrecken, sonst können Krämpfe entstehen. Den linken Arm auf den Rücken abwinkeln, den rechten Arm unter den Kopf abwinkeln. Kopf leicht erhöht legen, nicht zu hoch.

Erst gegen halb zehn abends stand ich wieder auf, fühlte mich an sich normal, nur eben wackelig auf den Beinen, irgendwie... anders. Ich dachte, das ich mich einfach überanstrengt habe, kann ja alles mal passieren, und das Ganze würde sich spätestens am nächsten Tag wieder legen. Pustekuchen! Doch das im nächsten Beitrag.

Bis dahin alles Gute!

P.S.: bei der stabilen Seitenlage muß der Kopf unbedingt leicht (!) erhöht liegen! Liegt er zu flach oder zu weit nach hinten gestreckt, besteht die Gefahr des Verschluckens. Ebenso ist bei zu hohem Liegen des Kopfes eine ruhige Atmung nicht unbedingt gewährleistet. Achtet darauf, wenn ihr euch hinlegt, um den Kreislauf zu stabilisieren, das der Kopf die richtige Position hat.

Tipp: beim Gefühl, das der Hals "eng" wird: Arme über den Kopf, durch den Mund ruhig ein- und ausatmen. Hilft auch, wenn man zwischendurch ein kurzes Gefühl der Beklemmung hat.

!_OS: was ist !_OS überhaupt und wieso, weshalb, warum...

!_OS? Hä? Was das denn? Zur Erklärung bzw. Einführung in den neuen Menüpunkt meines Blogs, möchte ich euch erläutern, was es damit auf sich hat.
!_OS ist keine geheime Parole, sondern bedeutet "Leben ohne Schilddrüse". Knapp zehn Tage nach meiner Operation ist eine Problematik aufgetreten, wie sie kein Einzelfall sein wird, doch auf meiner verzweifelten Suche durch's Internet bin ich auf zwar auf eine ähnliche, aber nicht exakte Problematik gestoßen, die mir somit nicht weiterhelfen konnte. Mit meiner Selbsbeobachtung und dem, was ich unternehme, auch was ich durch Ärzte erfahren habe (und durch andere Betroffene), möchte ich denen unter euch helfen, die sich dieser oder einer sehr ähnlichen Situation ausgesetzt sehen! Ich habe in der vergangenen Woche das Gefühl sehr gut kennengelernt, alleine zu sein, auch wenn man es gar nicht ist, doch in Momenten, in denen der Körper versagt, in denen man meint, das letzte Stündlein habe einem geschlagen, ist man panisch und verzweifelt und fühlt sich von allen verlassen. Mit meinen kleinen Tipps und Ratschlägen, Vorschlägen oder Präventivmaßnahmen, mit meinen Beobachtungen an mir selber (jepp, mein eigenes Versuchsmeerschweinchen^^) und all dem, was mir im Kopf dabei so rum geht, möchte ich euch ein wenig Mut geben, euch aufmuntern, beruhigen und vor allem euch vermitteln, das ihr nicht alleine seid, auch wenn wir uns ja jetzt net wirklich persönlich kennen. ;)

Ich möchte natürlich von vorne beginnen, wie es zu all dem kam, doch da ich weiß, wenn einen die Angst packt und man nach schnellen Antworten sucht, hat man weder Zeit noch Muße, sich durch seitenlange Erklärungen zu lesen. Deshalb werde ich diese Einleitung hier in meinem neuen Logo verlinken, für all diejenigen, die wissen wollen, um was es eigentlich geht. Meine künftigen Artikel - diejenigen mit Tipps, Beobachtungen etc. - werden lediglich mit der neuen Abkürzung      !_OS übertitelt sein, und ich werde sie so kurz und prägnant halten als möglich, um Betroffenen (und Angehörigen von Betroffenen, denn auch das halte ich für sehr wichtig) einen guten Überblick zu verschaffen.

Dann mal auf gutes Gelingen! :O)

Eure Soda.


Samstag, 7. September 2013

ab ins Krankenhaus - Teil ll: seelische und moralische Vorbereitungen

Ab 0:00 Uhr am Tag der OP, so hatte man mir bei der "Voruntersuchung" im Krankenhaus mitgeteilt, dürfte ich nicht mehr essen, nix mehr trinken und auch gar net mehr rauchen. Bis 6:00 Uhr an besagtem Tag dürfe ich allerdings stilles Mineralwasser trinken, danach wirklich gar nix mehr zu mir nehmen. "Auch kei' Kaugummi!" hatte die Stationsglucke mit dem schwäbischen Akzent und der liebevollen, mütterlichen Art lächelnd gesagt, als sie mich meinen Kaugummi nervös hatte malträtieren sehen.
Und was hab ich geraucht!

Sonntag, 18. August 2013

Sinnspruch des Tages

Die Anekdote vorweg:

Zwiebelringe, natürlich selbstgemacht, ganz frisch und fettig. Nicht alle "Ringe" sind allerdings auch immer ringgleich, es mischte sich unter all diese Ringelschen auch eine ganze Zwiebelscheibe. In der Pfanne im Öl frittiert speichern gerade diese Zwiebelscheiben enorm lang die Hitze.

"Die ist im Mund nicht so heiß 
wie in der Hand!"

sprach's, nachdem die Zwiebelscheibe - den Gaumen vor Hitze schon anbrutzelnd - vor Schreck schnell in die Hand entlassen wurde...

Fazit: immer schön pusten! ;)

Samstag, 17. August 2013

der Katzen-Transport

Wie ich euch bereits in meinem vorherigen Post versprochen hatte, erzähle ich euch heute vom Transport der Miezekatzen in die - neuen - heimischen Gefilde.

In einem Moment, in dem ich schon kurz davor war, doch noch abzusagen, da ich kaum Hoffnung hatte, einen Fahrer zu finden, der die 100 km - und das ohne sofortigen finanziellen Ausgleich für's Benzin - auf sich nehmen würde, meldete sich mein guter Bekannter Wolfi. Unser Kontakt in den letzten Jahren beschränkt sich mehr oder minder auf 3-5 Telefonate und ein- bis zweimalige Treffen im Jahr. Die Zeit ist eben ein knappes Gut... wie dem auch sei, er rief an, nachdem ich ihm auf den AB gebabbelt hatte, und fragte an, was denn Sache sei. Ich redete nicht lang um den heißen Brei herum und sagte direkt, das ich einen Katzen-Transporteur benötige, der mich nach Koblenz schipperen müsse, sich das Auto mit Katzenzeugs - wie z. B. dem

Donnerstag, 15. August 2013

wie die Katzen zu uns fanden

Vor knapp zweieinhalb Jahren verstarb mein geliebtes Kaninchen Bienchen. Bis dato war sie eines von - fast - unzähligen Haustieren, die mich in meinem Leben bereits begleitet haben. Seien es Ratten (die ich über alles liebe, aufgrund ihres liebevollen, freundlichen, neugierigen Wesens, ihrer süßen Nasen und ihrer bedingungslosen Treue), Chinchillas, Meerschweinchen, Kaninchen, Rennmäuse, Farbmäuse, Hamster... sie alle haben für eine Weile mein Leben bunt und abwechslungsreich gestaltet, haben mir Freude geschenkt, Liebe und Vertrauen gegeben, mich genommen wie ich bin, meine Tränen getrocknet und mir Hoffnung gespendet, wenn alles um mich herum einzustürzen drohte. Jedem einzelnen dieser Tierchen bin ich auf ewig verbunden, und auch wenn einige von ihnen schon sehr lange nicht mehr auf dieser Erde wandeln, so behalten sie dennoch ihren Platz in meinem Herzen und meine Dankbarkeit für jede einzelne erhellende Sekunde ihres Lebens, die sie mir geschenkt haben.

Nach Bienchens Tod - ein sehr schmerzhafter und überaus plötzlicher Abschied - war ich nicht bereit, mich wieder auf eine Bindung zu einem Tier einzulassen... vorerst nicht jedenfalls. Denn das ich früher oder später von der Sehnsucht nach einem Haustier