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Freitag, 30. November 2012

Philosophie am Abend / emotionales Fernsehen


Heute Abend kam "Enemy Mine - Geliebter Feind". Kurz und knapp: Wolfgang Petersens Parabel von 1985 handelt von dem intergalaktischen Krieg zwischen den Menschen und den Drac. Das Raumschiff des Willis Davidge wird abgeschossen und prallt auf einem fast verlassenen Planeten auf. Hier trifft Davidge auf "Jerry", einen Drac, und somit gleichzeitig seinen Feind. Doch in der lebensfeindlichen Umgebung lernen die beiden, miteinander zu kooperieren, um zu überleben. Und nach einer Weile entsteht aus dieser Symbiose eine tiefe, liebevolle Freundschaft. Bis Jerry bei der Geburt seines Kindes stirbt und Davidge damit beauftragt, sich um sein Kind zu kümmern...

 Den Film habe ich vor vielen Jahren einmal geschaut, und damals hat er mir schon sehr gut gefallen. Doch heute - liebe Leute! Ich war ergriffen, gerührt und tief bewegt... diese Geschichte hat mein Herz berührt und sich gleichzeitig als sehr geistesanregend herausgestellt. So viel Philosophisches steckt in diesem Streifen, das mir damals völlig entgangen ist. Und ich kann nur sagen: der Film ist aktueller denn je, und das beziehe ich

Sonntag, 11. November 2012

... und nichts hat sich geändert

Vor knapp zweieinhalb Jahren habe ich - nach einer Auseinandersetzung - den Kontakt zu meinem Vater abgebrochen. Sowas fällt mir nicht leicht, aber mittlerweile bin ich reif genug um einfach der Vernunft zu folgen: das hätte mich wieder völlig kaputt gemacht und so mußte eine Kontaktsperre her.

 Wie soll ich sagen? Ich habe es so oft schon versucht mit ihm! So viele Jahre hatte ich unendliche Geduld, habe immer gedacht "ach was soll's, er ist ja mein Vater" und bin dabei mehr als oft über meinen eigenen Schatten gesprungen. Bin immer wieder auf's Neue auf ihn eingegangen, weil ich einfach nur Ruhe und

Freitag, 14. September 2012

der aus der Schublade kam...


... und zwar aus der emotionalen wie auch geistigen.
(dieser Post enthält unschöne Kraftausdrücke, ich bitte vorab um Verzeihung für die verbalen Aussetzer aufgrund emotionaler Aufgewühltheit)

In einem lustigen Film kam plötzlich, unvermittelt, unerwartet und völlig übermannend ein Song, den ich hasse, seitdem ich ein unschönes Erlebnis mit einer Person hatte, die ich niemals wieder beim Namen nennen möchte

Mittwoch, 29. August 2012

der klassische Grusel

Angeregt zu dieser kleinen Zeitreise wurde ich von Battle Rear Solid's Post. Einen kleinen Moment mußte ich wirklich scharf nachdenken, doch dann fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren: mein erster Horrorfilm! Was war das wohl? Ratet. Ehe ich es euch verrate, reisen wir zurück ins Jahr 1981.

Montag, 13. August 2012

Wenn man sonst nix im Leben hat...

... als Menschen das Leben im Netz auch noch schwer zu machen. Spam ist ja nicht mal das Problem. Sorry, aber der sogenannte "Spam-Schutz" (captcha-Code) bring ja mal gar nix, denn wenn einer wirklich Müll verbreiten will, dann halten den die paar Zeichen auch net davon ab! Und auch Bots wählen sich da mittlerweile gerne durch (oder rein, wie auch immer)...

Das wirkliche Problem sind die Mobber. Obwohl sie sich so gar net für die anderen interessieren und denen

Samstag, 11. August 2012

Nachteule vs. Taglerche

Ich habe meinen Rythmus ein wenig umgestellt. Gehe früher ins Bett - auch wenn ich mich bis in den (hellen) Morgen im Bett herumwälze und meist erst einschlafen kann, wenn ein wenig Licht durch's Fenster fällt. Aber

Sonntag, 5. August 2012

also manche Webseiten...

... da kratz ich mir den Kopf! Net, das da irgendwas schlimmes, anstößiges, abartiges oder sonst irgendwie seltsam Geartetes gepostet wäre. Nein nein, aber es erschließt sich mir bei einigen Seiten nicht der Sinn. Auf

Freitag, 3. August 2012

das Besondere sehen

Ich war nicht immer so bescheiden. Ich war zwar immer anspruchslos, aber ich habe viele Fehler gemacht. Oft wußte ich etwas nicht zu würdigen, sah Dinge als selbstverständlich an. Die Zeit und die Erfahrung haben mich gelehrt, das in jedem noch so kleinen Ding, jeder kleinen Geste, jedem Wort, jedem Blick mehr steckt,

Mittwoch, 25. Juli 2012

Tatsache!: Filmmusik

Tatsache ist, das Filmmusik der Auslöser ist, warum wir etwas gruselig, beklemmend, angsteinflößend, fröhlich, rührend, schön oder sonstwie stimmungsvoll empfinden. Wenn man das erstmal weiß und bewußt in Filmen darauf achtet und bei gewissen Szenen einfach mal den Ton ausschaltet, wird man im Endeffekt anders über die gezeigte Szene denken - bzw. fühlen.

Eine Frau im Schlafzimmer. Wacht mitten in der Nacht auf weil sie Durst hat. Geht in die Küche. Verharrt an der Spüle, um Wasser zu trinken. Geht langsam zum Bett. Das Telefon klingelt.

Klingt echt langweilig, was? Ist es auch. Aber die passende Musik im Hintergrund kann so einiges vermitteln:
schrille Töne, stetiger Bass, der wie Herzklopfen klingt, Pfeife eingesetzt - das vermittelt einem schon, das es um einen Thriller geht. (Außer natürlich, Helge Schneider hätte die Filmmusik komponiert.)
Wie stehts aber dann mit Dudelsackmusik? Oder einer einzelnen, leise erklingenden Panflöte? Na? Das passt sowohl zu einer Komödie als auch zu einem Drama...(denn diese Szene gibt es mit Sicherheit tausendfach). Mal drauf achten! :) Ist stellenweise schon wirklich witzig, wie einem dann die Spannung genommen werden kann.

Schreibt mal weiter! Sagt doch mal, um was es sich bei der Szene handelt! Wer ruft an? Und was will derjenige mitten in der Nacht? Und kann die Frau dann nochmal einschlafen oder macht sie etwas ganz anderes? Aufi, ich freu mich auf eure Ideen!

Sonntag, 22. Juli 2012

getaggt/ Tag: Humor

Ich wurde von Naddi (abnormalex3) getaggt. Danke, das Du dabei an mich gedacht hast! :)

Ihr Tag: Humor

1. Ob Sarkasmus, Ironie oder Zynismus - Humor zeigt sich in vielen Formen.
2. Manchmal liegt mir das eine mehr als das andere, doch alles in allem sitzt der Humor tief in mir.
3. Einfach mal lächeln, so absurd das Leben einem auch mitspielen mag, so seltsam manche Situationen erscheinen.
4. Humor bedeutet, über seinen eigenen Schatten zu springen und über sich selber zu lachen, einfach mal Fünfe grade sein lassen und sich nicht über jede Kleinigkeit ärgern.
5. Humor ist Balsam für die Seele und Lachen Stressabbau pur. Selbst wenn mir manchmal gar nicht nach Lachen zumute ist, kann ich meistens doch nicht lange ohne.
6. Humor ist eine Sprache, die alle Menschen verbindet.
7. Ohne Humor geht einfach nix! ;)
8. Letztendlich ist Humor das, was meine Seele zum Hüpfen bringt.


Regeln:
→ Schreibe von wem du getaggt wurdest und verlinke die Person.
→ Schreibe 8 Dinge über dich auf, die zu dem vom Vorgänger gewählten Thema passen.
→ Tagge 10 weitere Personen.
→ Sage den getaggten Leuten Bescheid.
→ Stelle selbst ein Thema auf, welches die anderen betaggen.

Ich tagge:

Holzkopp
Hemdchen
Tiffylein
Gerti
SusiP
Schweinchen Schlau
... und falls noch jemand mitmachen möchte: einfach Kommi drunter schreiben ;)

Euer Tag:
8 Dinge, die ihr in 15 Minuten Pause machen könnt (natürlich net alles gleichzeitig *g)! Viel Spaß dabei!

Dienstag, 17. Juli 2012

kurz und knapp

Straßenlärm
Rauschen der Autos
schöner wäre Meeresrauschen

Samstag, 14. Juli 2012

Werte

Dieser Tage bin ich auf einen Film gestoßen, an dessen Ende ich gesagt habe: "Der hätte jetzt auch noch eine Stunde länger gehen können!" Eine wunderschöne Tragikomödie aus China, aus der so viel Weisheit sprach, das mich dieser Film zum Nachdenken anregte. Zum Nachdenken über Werte wie Freundschaft, Ehre und Würde, über ein Versprechen, das man gegeben hat, über die Liebe und das Leben an sich.

Sonntag, 8. Juli 2012

... nichts ist vergessen...

Die Gegenwart ist alles, was zählt... ja, naja... Oft denke ich ebenso. Oft wünsche ich mir, das ich einfach alles vergessen könnte. Manchmal bin ich sogar kurz davor, einfach all das Vergangene hinter mir zu lassen. Doch dann denke ich, ob das nicht einfach nur feige ist? Meine Vergangenheit zu leugnen.... einfach zu verdrängen, was geschehen ist? Oder bin ich nur undankbar für das, was ich habe? Ich glaube nicht das ich undankbar bin. Nicht immer zufrieden, aber meist schon nach kurzer Zeit überdenke ich das Positive, das in jeder noch so kleinen Sache steckt, und bin dann letztendlich glücklich, das ich alles so hinnehmen kann, wie es ist. Nicht alles, nein. Weltliche Angelegenheiten nehme ich nicht als gegeben hin. Auch macht mich der Zustand der Welt nicht glücklich... Aber sehr wohl doch die Dinge des Alltags, die für viele Menschen einfach selbstverständlich sind, unsichtbar.

Samstag, 9. Juni 2012

die Sache mit den Tapes

Eben kam ich - endlich endlich nach langer Zeit! - in den Genuss, mir "High Fidelity" anzusehen. Die kongeniale Romanverfilmung von Stephen Frears nach Nick Hornby (dessen Geschichten u.a. auch mit "About a Boy" & "Fever Pitch" aufgegriffen wurden) ist einfach grandios! Ich will mich über den Film an sich auch gar net auslassen... ;) Einfach genial, den muss man gesehen haben!^^

Die Einleitung macht an sich schon klar, worum es geht:

Samstag, 2. Juni 2012

Wurzellos oder: wo ist Heimat?

Eine Lebensweisheit besagt: "Heimat ist da, wo deine Wiege stand."*

Also da, wo meine Wiege stand, ist meine Heimat definitiv nicht! Ich bin in einer deutschen Großstadt geboren, in der meine Eltern und ich kein halbes Jahr Fuß gefasst hatten, ehe wir wieder umgezogen sind. Man kann also sagen, ich bin in dieser Stadt tatsächlich nur geboren worden, mehr nicht. Da mein Vater einen Umzugs-Tick hatte, stand allein meine Wiege in mindestens 5-6 verschiedenen Städten, und meistens nicht mal im selben Bundesland.

Dann gehen wir einfach mal ein Schrittchen weiter: sagen wir doch "Heimat ist da, wo du groß wirst". Okay, hört sich gut an. Wo war das noch gleich? Gute Frage, nächste Frage. So oft, wie wir umgezogen sind, allein bis zu dem Zeitpunkt als ich 5 Jahre alt war, geschweige denn das ich jemals irgendwo gewohnt (oder gar

Mittwoch, 30. Mai 2012

Harvie Krumpet - Animation mit Tiefgang & Herz

Über einen (Knet-)Animationsfilm, den ich am Freitag im Tivi gesehen habe (und ich bin wirklich total froh, das ich diesen Film nicht verpaßt habe! :o)) - Mary & Max oder: Schrumpfen Schafe, wenn es regnet? - bin ich heute auf einen weiteren Knetfilm des Regisseurs Adam Elliot gestoßen.

Harvie Krumpet

Montag, 28. Mai 2012

Ins Bett bringen

Früher ging ich einfach so ins Bett: ich war müde, sagte dem Partner "gute nacht", und ab ging's nach Betthausen auf den Federball. Oder auch andersrum: Partner war müde, sagte "schlaf schön", und weg war er.

Vor zwei Jahren dann fing das aufeinmal an, wieso weiß ich nicht mehr, es entstand jedenfalls als Spaß: ich war müde, Ralfi brachte mich ins Schlafzimmer (also nein, er trug mich natürlich nicht *grinz, er hat mich begleitet), packte mich unter die Decke, gab mir einen Gute-Nacht-Kuss und ging dann winkend zur Tür raus. Es ergab sich dann und wann, unregelmäßig, das er mich oder auch ich ihn ins Bett brachte: sei es zum Nacht-Schlaf oder auch einfach zum mittäglichen Nickerchen.

Und das hat sich zu einer Tradition entwickelt zwischen uns. Wenn er mich nicht rüber ins Bett bringt, dann fällt es mir viel schwerer die Augen zu schließen und zu entspannen, einschlafen kann ich dann kaum. Und ich bringe ihn auch immer ins Bett (meistens geht er ja vor mir in die Falle ;)). Manchmal habe ich darüber schon nachgedacht, ob das kindisch ist in unserem Alter? Oder warum wir das machen? Ich finde es schön, ihn "ins Bett zu bringen", zuzudecken, über den Kopf zu streicheln und das Gesicht abzuküssen, damit er gut träumt. Es beruhigt meine Seele, das es da etwas gibt, das uns allein gehört, in diesen kurzen Momenten steht die Welt still, alles ins ausgeblendet, es gibt keine Sorgen, keine Ängste, nur ihn und mich, wie ich ihn ansehe, wenn er da im Dunkeln liegt und schon leicht einschlummert...

What the f*** ist ein Hoschi?

Den Cineasten brauche ich es wohl nicht erklären: Der Ursprung dieses Wortes liegt im Film "Bill & Teds verrückte Reise durch die Zeit" ("Bill & Ted's excellent adventure", USA 1988 - Ted gespielt von Keanu Reeves & Bill gespielt von Alex Winter):

Im Film geht es um

Sonntag, 20. Mai 2012

ja, mitten ins Herz / Hugh Grant: Don't write me off



"... and though I know, I've already blown more chances
than anyone should ever get..."

Dienstag, 15. Mai 2012

♥ Michael Caine ♥ / Das Geheimnis der Herzchen

Seltsam? Unheimlich? Nein, für mich mehr als erfreulich, das ich in den letzten 3 Wochen erstaunlich viele Filme mit ♥ Michael Caine ♥  zu sehen bekomme! Wieso die Herzchen? Na, das erzähle ich euch jetzt mal! ;)