Herzlich Willkommen bei Soda.s Wor(l)d! :O)

Sonntag, 18. August 2013

Sinnspruch des Tages

Die Anekdote vorweg:

Zwiebelringe, natürlich selbstgemacht, ganz frisch und fettig. Nicht alle "Ringe" sind allerdings auch immer ringgleich, es mischte sich unter all diese Ringelschen auch eine ganze Zwiebelscheibe. In der Pfanne im Öl frittiert speichern gerade diese Zwiebelscheiben enorm lang die Hitze.

"Die ist im Mund nicht so heiß 
wie in der Hand!"

sprach's, nachdem die Zwiebelscheibe - den Gaumen vor Hitze schon anbrutzelnd - vor Schreck schnell in die Hand entlassen wurde...

Fazit: immer schön pusten! ;)

Samstag, 17. August 2013

der Katzen-Transport

Wie ich euch bereits in meinem vorherigen Post versprochen hatte, erzähle ich euch heute vom Transport der Miezekatzen in die - neuen - heimischen Gefilde.

In einem Moment, in dem ich schon kurz davor war, doch noch abzusagen, da ich kaum Hoffnung hatte, einen Fahrer zu finden, der die 100 km - und das ohne sofortigen finanziellen Ausgleich für's Benzin - auf sich nehmen würde, meldete sich mein guter Bekannter Wolfi. Unser Kontakt in den letzten Jahren beschränkt sich mehr oder minder auf 3-5 Telefonate und ein- bis zweimalige Treffen im Jahr. Die Zeit ist eben ein knappes Gut... wie dem auch sei, er rief an, nachdem ich ihm auf den AB gebabbelt hatte, und fragte an, was denn Sache sei. Ich redete nicht lang um den heißen Brei herum und sagte direkt, das ich einen Katzen-Transporteur benötige, der mich nach Koblenz schipperen müsse, sich das Auto mit Katzenzeugs - wie z. B. dem

Donnerstag, 15. August 2013

wie die Katzen zu uns fanden

Vor knapp zweieinhalb Jahren verstarb mein geliebtes Kaninchen Bienchen. Bis dato war sie eines von - fast - unzähligen Haustieren, die mich in meinem Leben bereits begleitet haben. Seien es Ratten (die ich über alles liebe, aufgrund ihres liebevollen, freundlichen, neugierigen Wesens, ihrer süßen Nasen und ihrer bedingungslosen Treue), Chinchillas, Meerschweinchen, Kaninchen, Rennmäuse, Farbmäuse, Hamster... sie alle haben für eine Weile mein Leben bunt und abwechslungsreich gestaltet, haben mir Freude geschenkt, Liebe und Vertrauen gegeben, mich genommen wie ich bin, meine Tränen getrocknet und mir Hoffnung gespendet, wenn alles um mich herum einzustürzen drohte. Jedem einzelnen dieser Tierchen bin ich auf ewig verbunden, und auch wenn einige von ihnen schon sehr lange nicht mehr auf dieser Erde wandeln, so behalten sie dennoch ihren Platz in meinem Herzen und meine Dankbarkeit für jede einzelne erhellende Sekunde ihres Lebens, die sie mir geschenkt haben.

Nach Bienchens Tod - ein sehr schmerzhafter und überaus plötzlicher Abschied - war ich nicht bereit, mich wieder auf eine Bindung zu einem Tier einzulassen... vorerst nicht jedenfalls. Denn das ich früher oder später von der Sehnsucht nach einem Haustier

Montag, 12. August 2013

doodle zum 126. von Erwin Schrödinger

Erwin Schrödinger ist mittlerweile wohl vielen eher ein Begriff, da er in einer recht beliebten amerikanischen Sitcom um ein paar Nerds Erwähnung fand. Vor allem seiner Katze - der nichtvorhandenen - kam einiges an Ruhm zuteil, durch ein theoretisches Experiment, das schon den wohlklingenden Namen Schrödingers Katze trägt. Physikfern wie ich nunmal bin, habe ich mir diesen Artikel mehrmals durchlesen müssen, bevor ich überhaupt verstanden habe, um was es gehen soll... :D Nichtsdestotrotz wird der Physiker mit diesem vielsagenden und witzigen Doodle heute geehrt:


Apropos Katze: da folgt in der nächsten Zeit dann einiges an dieser Stelle. Ich habe Zuwachs bekommen, der nicht vier, sondern gleich acht Tatzen mitbrachte... ;)

Samstag, 20. Juli 2013

Fundsache: Bücher/skurrile Kochstunde

Als ich gestern einkaufen war - ein wenig gewagt zwar bei der Hitze, aber manche Dinge erledigen sich nun mal net von selbst ;) - habe ich auf einer Bank drei Bücher entdeckt. Allesamt in sehr gutem Zustand (da fragte ich mich, ob die jemals jemand gelesen hatte oder die Literatur nur als Deko diente), und da ich bei Büchern nicht nein sage, habe ich sie natürlich direkt an mich genommen.
Beim Durchblättern der einen Lektüre stieß ich auf folgendes Bild:



Was das wohl für ein literarisches Werk sein wird, fragt ihr euch? Um ganz sicher zu gehen, sah ich erneut auf den Umschlagtitel, denn im ersten Moment dachte ich, hier würde es sich möglicherweise um einen Fehldruck handeln - welcher den persönlichen Wert dieser Lektüre für mich enorm gesteigert hätte. Bei kurzem Überfliegen der Untertitelung des Bildes jedoch stellte sich heraus, das die Abbildung tatsächlich zur Thematik ausgewählt worden war. Passend? Das beurteile ich lieber nicht, denn damals herrschten ja noch andere Zeiten.
 Um euch nicht länger auf die Folter zu spannen, der Buchtitel lautet Migräne & Kopfschmerzen von Dr. med. Marcia Wilkinson, Verlag Orac.Pietsch, Erscheinungsjahr Deutschlang 1983

Sonntag, 30. Juni 2013

ach so, der Willy!

Ein illsutrer Abend, der mit der Reinigung meiner alten Rappelkiste (= PC) einherging, begleitet von Musik und anregenden Gesprächen: gegen 21 Uhr, als es doch recht frisch wurde - da uns hier seit Tagen kalter Wind um die Nasen pfeift - trafen noch zwei weitere Gäste ein, die sich der kleinen Tafelrunde anschlossen. Einer von ihnen ist noch recht jung, und wenn ich Vergleiche ziehe, wie reif ich im selben Alter bereits war, muß ich ein wenig schmunzeln. Der besagte Kerle kann auch keine Minute die Finger von seinem Telefönchen lassen. Es piept hier, klingeltont da und macht auch sonst ständig irgendwelche seltsamen Geräusche. In diesen Augenblicken frage ich mich, wie die Menschheit bis hierhin überleben konnte, wenn heutzutage alles nur noch über diese völlig lebensfernen Apparaturen läuft. Anderes Thema... räusper...

Angeberisch führte uns der junge Mann dann vor, was sein Handy so alles drauf hat. Hey super, der kann Musik von utube direkt auf den Tivi umleiten! Ja geil, das ich darauf überhaupt je habe verzichten können... 'Wie könnte ich denn sonst Musik hören', und ich tat diese Frage als Scherz ab, denn eine Antwort darauf habe ich nur mittels meiner hochgezogenen Augenbraue gegeben. Nach etlichen Musikwünschen (vor allem seitens meines - gegen späteren Abend hin ein klein wenig beschickerten - Schatzes), von denen er aber auch nicht eine einzige Band geschweige denn ein einziges Lied kannte (und da nehme ich den in Hardrock-Kreisen bekannten Axel Rudi Pell schon beiseite, allerdings von Uriah Heep oder auch Nazareth noch nie gehört zu haben halte ich schon fast für Frevel), äußerte dann auch ich einen bescheidenen Musikwunsch: Billy Idols wunderbar geschmeidig gehauchtes 'Sweet Sixteen'. Und da der junge Mann ja unbedingt allen Anwesenden zeigen wollte, was für ein dolles Ding seine Telefonappartur ist, die wohl zu allem taugt nur net zum telefonieren, hielt er sich das Teil dann unter die Nase und sagte: "Billy Idol" - sprachs "Billi Eidel". Ist ja jetzt auch richtig, aber es tat sich nix. Eine Weile später das gleiche Spielchen: Teil unter die Nase, 'Billi Eidel' reingenölt, nix. Das Ganze drei Mal probiert, dann spuckte das Dingens endlich ein Ergebnis aus:
Willy Heidel.
Klasse! Wer auch immer Willy Heidel ist (denn bestimmt hat er nicht eine solche zum Darniederlegen samtweich-rockige Stimme, mit denen er in den 80ern die Frauenherzen eroberte), aber es fand dann doch keinen Billy Idol. Also wohl oder übel dann doch wieder tippen...
In echt, wenn ich jedesmal so eine Äktschn hätte, nur um mal ein Liedsche hören zu können... Ich sag nur: DVD-Player an, Anlage ein, CD rein, anwählen, genießen! :O) Eine Sache von summa summarum 20 Sekunden - wenn überhaupt. Kein Wunder also, das der mit all den legendären Gruppen nix anfangen konnte... man kommt da ja zu nix. :D

Samstag, 18. Mai 2013

(Sinn-)Spruch des Tages: Arznei





Miss Louise (Angelica Houston), Seraphim Falls

Samstag, 11. Mai 2013

Paul Auster: Die Musik des Zufalls


Die Musik des Zufalls
Autor: Paul Auster
Erscheinungsjahr 1994
Verlag: rororo
ISBN  3-499-13373-3


Als Jim Nashe von seiner Frau verlassen wird, ändert sich schlagartig sein ganzes Leben: er macht eine Erbschaft, bringt seine 4jährige Tochter zu seiner Schwester und deren Familie, kündigt seinen Job bei der Bostoner Feuerwehr und kauft sich ein Auto. Da er noch nie einen Neuwagen besessen hat, wird das Fahren für ihn zur Obsession. So fährt er über ein Jahr lang durch Amerika und ist bis auf einen kleinen Rest der Erbschaft völlig abgebrannt und ziellos.
Wie durch Schicksal liest er eines Tages einen jungen Mann am Straßenrand auf, der übel zugerichtet ist. Jack Pozzi - genannt Jackpot - erzählt ihm eine wüste Geschichte über ein Pokerspiel, Glück und Pech, und einen kleinen Einsatz, um wieder ins Spiel zu kommen. Ehe Jim Nash es sich versieht, steckt er in einem Strudel aus absurden Situationen, die ihm erst nach und nach das wahre Ziel seines Lebens zu offenbaren scheinen...

Sonntag, 28. April 2013

Geschichten, die zu einem finden...

... sind selten? ... kommen immer wieder? - Wie auch immer der Satz enden mag, wie auch immer man ihn weiterführen mag, eines ist sicher: es gibt Geschichten, die man ein Mal nur hört, die einen nie mehr loslassen. Um zum Punkt zu kommen, hole ich ein wenig aus, sonst macht nämlich meine kleine Anekdote nicht wirklich Sinn.

Mitte der 90er Jahre habe ich im Programmkino den Film "Smoke - Raucher unter sich" gesehen. Ich war begeistert! Vornehmlich handelt die in Brooklyn, New York, spielende Story von Auggie und seinem kleinen Tabakwarenladen, in dem die unterschiedlichsten Leute und Charaktere ein- und ausgehen. Harvey Keitel mimt Auggie, und das wirklich ganz brilliant. Ich war angetan von diesem Streifen von Wayne Wang, und natürlich interessierte mich, wer denn die Idee zu dieser Story hatte. Nun, Wang selber, und er bat Paul Auster, den Schriftsteller, ihm das Drehbuch dazu zu liefern. Paul Auster, dachte ich damals, witzig irgendwie, denn ich hatte erst kurz zuvor den Roman "Mond über Manhattan" von ihm gelesen - und war begeistert! Kein Wunder also, das mich der Film gleich so vom Hocker gerissen hatte! :O)
 Ganz besonders gefiel mir die zum Abschluss des Filmes gezeigte Geschichte, wie der Tabakladen-Besitzer Auggie zum Fotografieren an sich und ebenso zu seiner ersten Kamera gekommen war. Verpackt war die Anekdote in ein weihnachtsliches Gewand, und obwohl rührend an sich, so wirkte sie gerade mit der (ich glaube von) Tom Waits unterlegten jazzig-bluesigen Musik nostalgisch und warmherzig.

Und eben diese Anekdote am Filmende wollte mir einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen, so viele Jahre nicht.

Vor einigen Tagen dann zappte ich spontan durch's Fernsehprogramm und stieß auf eine äußerst interessante Inhaltsangabe zu einem Film, von dem ich nie zuvor gehört hatte. Darsteller sollten sein James Spader (hei jo, den kenne ich ja vornehmlich noch aus Filmen aus den 80ern) und Mandy Patinkin, und da war klar: der Film muß geguckt werden! Und so entwickelte sich "Musik des Zufalls" zu einem äußerst interessanten Film-Erlebnis, umso verblüffter war ich, als ich dann erfuhr, das der Film nach einem Roman von - genau! - Paul Auster entstanden war.
 Augenblicklich fiel mir ein, das in dem Buch, das Ralfi mal gefunden hatte "Wo liegt Amerika?", eine Kurzgeschichte von Auster zu finden ist. Ich griff also nach dem Buch und suchte die Inhaltsangabe ab, bis ich auf folgenden Titel stieß: "Auggie Wrens Weihnachtsgeschichte". Ihr könnte euch vielleicht meine Überraschung und vor allem riesengroße Freude vorstellen, als mir bewußt wurde, das die Geschichte, die mich vor mehr als 15 Jahren so fasziniert hatte und mir nicht mehr aus dem Sinn gehen wollte, sich nun hier in meinen Händen befindet!

Und so ist es nicht das erste Mal, das eine Geschichte zu mir zurückgekehrt ist! Glück auf ganzer Linie. Schicksal...  :O)

Mittwoch, 17. April 2013

was is' - is' was? ;)

... oder auf Hessisch ausgedrückt: hä? :OD Japp, lang ist's her, seit ich das letzte Mal in der Blogwelt unterwegs war. Nicht allein das Puzzelfieber hat mich davon abgehalten, nein nein, der Kopf steht zwar nie still, aber aus den Fingern saugen kann selbst ich mir die Worte nicht. ;) Vor einer Woche begannen dann Schmerzen am Hals/ im Mundbereich, und mein erster Verdacht - nämlich das es einmal mehr etwas mit meinem "Esszimmer" zu tun haben könnte - hat sich nach einem Besuch bei meinem lieben Onkel Zahnfeedoktor zerschlagen, wohingegen der Besuch beim HNO dann anderntags Aufschluss gab, was mir fehlt - sehr, sehr unangenehm - und ich mich dann brav seiner Unterweisung unterwarf, Antibiotika einzunehmen, um das Leiden auszumerzen. Morgen nehme ich die Tabletten zum letzten Mal ein, und befinde mich im guten Glauben, das ich der Infektion ein Schnippchen schlagen konnte. Und das, obwohl ich mich am gestrigen Tag völlig schlapp fühlte, mir ständig schwummrig war, schwindelig geradezu, und eine Hitze in mir wallte wie net mehr normal. "Das Wetter ist's," sagte ich mir immer wieder, denn von heute auf morgen 10°C mehr... das kann einen schonmal ein wenig durcheinander bringen.

Sonst ist nix los, und selbst wenn... meine Lust & Laune, mich schriftlich darüber zu ergießen hält sich doch derzeit arg in Grenzen. :D Und ehrlich: macht das was? Naa, des macht nix! Hier greift dann mein alter Freund Wayne: Kennste Wayne? Wayne interessiert das schon! :D

In diesem Sinne, alles Gute!