Ich war morgens nicht wirklich fit, klaro, wenn man jede Stunde wach wird. Oft wurde ich wach, weil ich meine Hand, die selbstverfreilich aus dem Bett hinaushing - und das ist eine unangenehme Sache, denn von so einem abgeknickten Handgelenk ist es meistens am anderen Tag immer steif (Athrose läßt grüßen) - und sobald ich die Hand ins Bett ziehen und unter das Kissen stecken wollte, blieb ich an der Kanüle hängen, die mein linkes Handgelenk schmückte. Aber auch das Umdrehen im Bett bereitete mir große Probleme, ich stöhnte jedesmal vor Schmerz. Der Nacken-/Schulterbereich war steif und starr, und schmerzte mit einer kaum gekannten Intensität. Zu gerne hätte ich mit dem Nacken geknackt, ihn gerollt - wie ich es gewohnterweise immer mache -, aber die Narbe unterhalb des Halses war mir nicht geheuer. Noch befand sich ein Verband darüber. Dieser sollte weichen, kaum das mir gegen kurz nach acht der Chirurg persönlich auf meinem Zimmer Besuch abstattete.
"Na, wie geht es Ihnen? Der Verband kommt jetzt ab -"
Dienstag, 10. September 2013
Montag, 9. September 2013
ab ins Krankenhaus - Teil IV: nach der OP/die Nacht
Es muß gegen halb eins/eins rum gewesen sein, als mir die Lichter ausgegangen sind. Als sich das nächste Mal eine Uhr in mein Blickfeld schob, war es bereits 17 Uhr. Und das einzige, an das ich beim Aufwachen denken konnte, war: ich muß auf's Klo! Ich sah mich ein wenig verwirrt um, lag ich doch auf dem Rücken in meinem Bett, hatte schreckliche Schmerzen im Nacken-/Schulterbereich (viel schlimmer natürlich noch, als sonst die Schmerzen, die ich in diesem Bereich leidlicher Weise zu haben pflege) und fragte mich, wieso ich, wenn ich tatsächlich seit sechs Uhr in der Früh nichts mehr zu trinken bekommen hatte, so dringend pieseln mußte. Ich versuchte matt und schwach ein Zeichen von mir zu geben. Die Schwester, die links zu meiner Seite am Schreibtisch saß, bemerkte das krächzende Geräusch meiner Kehle augenblicklich und trat an mein Bett heran, sanft lächelnd, als sehe sie auf ihr in der Wiege liegendes Kindlein hinab.
"Kann ich etwas für Sie tun?" fragte sie behutsam und leise.
"Kann ich etwas für Sie tun?" fragte sie behutsam und leise.
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Krankenhaus,
rundum gesund?!
Sonntag, 8. September 2013
ab ins Krankhaus - Teil lll: der Tag der OP
Wir kamen gegen zwanzig nach acht im Krankenhaus an. Die Station, auf die ich mich umgehend begeben sollte, konnte selbst ich mir in dem katakombischen Wirrwarr der Gänge dieses Hospitals merken: ab in den Aufzug im Hauptgebäude (wie sie hier zu sagen pflegten), hoch in den 6. Stock, zur Anmeldung, da. Die schwäbische Stationsmutter erwartete mich bereits, schon wieder mit diesem warmen Lächeln auf den Lippen, der strahlenden Freundlichkeit in den Augen und einem rundum entspannten Gesichtsausdruck. Sie sagte einem von den beiden am Tresen lehnenden Pflegern, wer ich bin, wies mir ein Zimmer zu, und der Pfleger begleitete uns. Wortkarg war er, und sah gar nicht so freundlich aus, wie ich es gerne gehabt hätte. Er überreichte mir mit einer eher zackigen, militärischen Geste die Thrombose-Strümpfe, einen schicken Kittel, den man hinten zubinden kann, und ein Netz-Dingens, das er als Unterhose bezeichnete:
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Samstag, 7. September 2013
ab ins Krankenhaus - Teil ll: seelische und moralische Vorbereitungen
Ab 0:00 Uhr am Tag der OP, so hatte man mir bei der "Voruntersuchung" im Krankenhaus mitgeteilt, dürfte ich nicht mehr essen, nix mehr trinken und auch gar net mehr rauchen. Bis 6:00 Uhr an besagtem Tag dürfe ich allerdings stilles Mineralwasser trinken, danach wirklich gar nix mehr zu mir nehmen. "Auch kei' Kaugummi!" hatte die Stationsglucke mit dem schwäbischen Akzent und der liebevollen, mütterlichen Art lächelnd gesagt, als sie mich meinen Kaugummi nervös hatte malträtieren sehen.
Und was hab ich geraucht!
Und was hab ich geraucht!
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Freitag, 6. September 2013
ab ins Krankenhaus - Teil I: die "Voruntersuchung"
Wenn man's an der Schilddrüse hat, dann muß man sich ja zwangsläufig an den Gedanken gewöhnen, das das Teil irgendwann mal über den Jordan gegangen wird. Meine letzte Untersuchung, die bereits weit über ein Jahr her ist, sah net so prickelnd aus, aber kontraproduktiv, wie der Kopf eben manchmal arbeitet, wollte ich mich vor dem letztendlichen Ergebnis drücken, und habe die Besprechung des Untersuchungsergebnisses bei meinem Hausarzt schööön in die Länge gezogen. Doch dann wurde ich hibbelig und bin schweren Herzens doch zum Onkel Doc, der mir dann sagte:
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Sonntag, 18. August 2013
Sinnspruch des Tages
Die Anekdote vorweg:
Zwiebelringe, natürlich selbstgemacht, ganz frisch und fettig. Nicht alle "Ringe" sind allerdings auch immer ringgleich, es mischte sich unter all diese Ringelschen auch eine ganze Zwiebelscheibe. In der Pfanne im Öl frittiert speichern gerade diese Zwiebelscheiben enorm lang die Hitze.
sprach's, nachdem die Zwiebelscheibe - den Gaumen vor Hitze schon anbrutzelnd - vor Schreck schnell in die Hand entlassen wurde...
Fazit: immer schön pusten! ;)
Zwiebelringe, natürlich selbstgemacht, ganz frisch und fettig. Nicht alle "Ringe" sind allerdings auch immer ringgleich, es mischte sich unter all diese Ringelschen auch eine ganze Zwiebelscheibe. In der Pfanne im Öl frittiert speichern gerade diese Zwiebelscheiben enorm lang die Hitze.
"Die ist im Mund nicht so heiß
wie in der Hand!"
sprach's, nachdem die Zwiebelscheibe - den Gaumen vor Hitze schon anbrutzelnd - vor Schreck schnell in die Hand entlassen wurde...
Fazit: immer schön pusten! ;)
Samstag, 17. August 2013
der Katzen-Transport
Wie ich euch bereits in meinem vorherigen Post versprochen hatte, erzähle ich euch heute vom Transport der Miezekatzen in die - neuen - heimischen Gefilde.
In einem Moment, in dem ich schon kurz davor war, doch noch abzusagen, da ich kaum Hoffnung hatte, einen Fahrer zu finden, der die 100 km - und das ohne sofortigen finanziellen Ausgleich für's Benzin - auf sich nehmen würde, meldete sich mein guter Bekannter Wolfi. Unser Kontakt in den letzten Jahren beschränkt sich mehr oder minder auf 3-5 Telefonate und ein- bis zweimalige Treffen im Jahr. Die Zeit ist eben ein knappes Gut... wie dem auch sei, er rief an, nachdem ich ihm auf den AB gebabbelt hatte, und fragte an, was denn Sache sei. Ich redete nicht lang um den heißen Brei herum und sagte direkt, das ich einen Katzen-Transporteur benötige, der mich nach Koblenz schipperen müsse, sich das Auto mit Katzenzeugs - wie z. B. dem
In einem Moment, in dem ich schon kurz davor war, doch noch abzusagen, da ich kaum Hoffnung hatte, einen Fahrer zu finden, der die 100 km - und das ohne sofortigen finanziellen Ausgleich für's Benzin - auf sich nehmen würde, meldete sich mein guter Bekannter Wolfi. Unser Kontakt in den letzten Jahren beschränkt sich mehr oder minder auf 3-5 Telefonate und ein- bis zweimalige Treffen im Jahr. Die Zeit ist eben ein knappes Gut... wie dem auch sei, er rief an, nachdem ich ihm auf den AB gebabbelt hatte, und fragte an, was denn Sache sei. Ich redete nicht lang um den heißen Brei herum und sagte direkt, das ich einen Katzen-Transporteur benötige, der mich nach Koblenz schipperen müsse, sich das Auto mit Katzenzeugs - wie z. B. dem
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Donnerstag, 15. August 2013
wie die Katzen zu uns fanden
Vor knapp zweieinhalb Jahren verstarb mein geliebtes Kaninchen Bienchen. Bis dato war sie eines von - fast - unzähligen Haustieren, die mich in meinem Leben bereits begleitet haben. Seien es Ratten (die ich über alles liebe, aufgrund ihres liebevollen, freundlichen, neugierigen Wesens, ihrer süßen Nasen und ihrer bedingungslosen Treue), Chinchillas, Meerschweinchen, Kaninchen, Rennmäuse, Farbmäuse, Hamster... sie alle haben für eine Weile mein Leben bunt und abwechslungsreich gestaltet, haben mir Freude geschenkt, Liebe und Vertrauen gegeben, mich genommen wie ich bin, meine Tränen getrocknet und mir Hoffnung gespendet, wenn alles um mich herum einzustürzen drohte. Jedem einzelnen dieser Tierchen bin ich auf ewig verbunden, und auch wenn einige von ihnen schon sehr lange nicht mehr auf dieser Erde wandeln, so behalten sie dennoch ihren Platz in meinem Herzen und meine Dankbarkeit für jede einzelne erhellende Sekunde ihres Lebens, die sie mir geschenkt haben.
Nach Bienchens Tod - ein sehr schmerzhafter und überaus plötzlicher Abschied - war ich nicht bereit, mich wieder auf eine Bindung zu einem Tier einzulassen... vorerst nicht jedenfalls. Denn das ich früher oder später von der Sehnsucht nach einem Haustier
Nach Bienchens Tod - ein sehr schmerzhafter und überaus plötzlicher Abschied - war ich nicht bereit, mich wieder auf eine Bindung zu einem Tier einzulassen... vorerst nicht jedenfalls. Denn das ich früher oder später von der Sehnsucht nach einem Haustier
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Montag, 12. August 2013
doodle zum 126. von Erwin Schrödinger
Erwin Schrödinger ist mittlerweile wohl vielen eher ein Begriff, da er in einer recht beliebten amerikanischen Sitcom um ein paar Nerds Erwähnung fand. Vor allem seiner Katze - der nichtvorhandenen - kam einiges an Ruhm zuteil, durch ein theoretisches Experiment, das schon den wohlklingenden Namen Schrödingers Katze trägt. Physikfern wie ich nunmal bin, habe ich mir diesen Artikel mehrmals durchlesen müssen, bevor ich überhaupt verstanden habe, um was es gehen soll... :D Nichtsdestotrotz wird der Physiker mit diesem vielsagenden und witzigen Doodle heute geehrt:
Apropos Katze: da folgt in der nächsten Zeit dann einiges an dieser Stelle. Ich habe Zuwachs bekommen, der nicht vier, sondern gleich acht Tatzen mitbrachte... ;)
Apropos Katze: da folgt in der nächsten Zeit dann einiges an dieser Stelle. Ich habe Zuwachs bekommen, der nicht vier, sondern gleich acht Tatzen mitbrachte... ;)
Samstag, 20. Juli 2013
Fundsache: Bücher/skurrile Kochstunde
Als ich gestern einkaufen war - ein wenig gewagt zwar bei der Hitze, aber manche Dinge erledigen sich nun mal net von selbst ;) - habe ich auf einer Bank drei Bücher entdeckt. Allesamt in sehr gutem Zustand (da fragte ich mich, ob die jemals jemand gelesen hatte oder die Literatur nur als Deko diente), und da ich bei Büchern nicht nein sage, habe ich sie natürlich direkt an mich genommen.
Beim Durchblättern der einen Lektüre stieß ich auf folgendes Bild:
Was das wohl für ein literarisches Werk sein wird, fragt ihr euch? Um ganz sicher zu gehen, sah ich erneut auf den Umschlagtitel, denn im ersten Moment dachte ich, hier würde es sich möglicherweise um einen Fehldruck handeln - welcher den persönlichen Wert dieser Lektüre für mich enorm gesteigert hätte. Bei kurzem Überfliegen der Untertitelung des Bildes jedoch stellte sich heraus, das die Abbildung tatsächlich zur Thematik ausgewählt worden war. Passend? Das beurteile ich lieber nicht, denn damals herrschten ja noch andere Zeiten.
Um euch nicht länger auf die Folter zu spannen, der Buchtitel lautet Migräne & Kopfschmerzen von Dr. med. Marcia Wilkinson, Verlag Orac.Pietsch, Erscheinungsjahr Deutschlang 1983
Beim Durchblättern der einen Lektüre stieß ich auf folgendes Bild:
Was das wohl für ein literarisches Werk sein wird, fragt ihr euch? Um ganz sicher zu gehen, sah ich erneut auf den Umschlagtitel, denn im ersten Moment dachte ich, hier würde es sich möglicherweise um einen Fehldruck handeln - welcher den persönlichen Wert dieser Lektüre für mich enorm gesteigert hätte. Bei kurzem Überfliegen der Untertitelung des Bildes jedoch stellte sich heraus, das die Abbildung tatsächlich zur Thematik ausgewählt worden war. Passend? Das beurteile ich lieber nicht, denn damals herrschten ja noch andere Zeiten.
Um euch nicht länger auf die Folter zu spannen, der Buchtitel lautet Migräne & Kopfschmerzen von Dr. med. Marcia Wilkinson, Verlag Orac.Pietsch, Erscheinungsjahr Deutschlang 1983
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