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Mittwoch, 25. Juli 2012

Tatsache!: Filmmusik

Tatsache ist, das Filmmusik der Auslöser ist, warum wir etwas gruselig, beklemmend, angsteinflößend, fröhlich, rührend, schön oder sonstwie stimmungsvoll empfinden. Wenn man das erstmal weiß und bewußt in Filmen darauf achtet und bei gewissen Szenen einfach mal den Ton ausschaltet, wird man im Endeffekt anders über die gezeigte Szene denken - bzw. fühlen.

Eine Frau im Schlafzimmer. Wacht mitten in der Nacht auf weil sie Durst hat. Geht in die Küche. Verharrt an der Spüle, um Wasser zu trinken. Geht langsam zum Bett. Das Telefon klingelt.

Klingt echt langweilig, was? Ist es auch. Aber die passende Musik im Hintergrund kann so einiges vermitteln:
schrille Töne, stetiger Bass, der wie Herzklopfen klingt, Pfeife eingesetzt - das vermittelt einem schon, das es um einen Thriller geht. (Außer natürlich, Helge Schneider hätte die Filmmusik komponiert.)
Wie stehts aber dann mit Dudelsackmusik? Oder einer einzelnen, leise erklingenden Panflöte? Na? Das passt sowohl zu einer Komödie als auch zu einem Drama...(denn diese Szene gibt es mit Sicherheit tausendfach). Mal drauf achten! :) Ist stellenweise schon wirklich witzig, wie einem dann die Spannung genommen werden kann.

Schreibt mal weiter! Sagt doch mal, um was es sich bei der Szene handelt! Wer ruft an? Und was will derjenige mitten in der Nacht? Und kann die Frau dann nochmal einschlafen oder macht sie etwas ganz anderes? Aufi, ich freu mich auf eure Ideen!

Kommentare:

  1. 1. Komödie: zum 25. Jahrestag des Schulabschlusses ruft ein ehemaliger Klassenkamerad (und ganz zufällig auch die erste Liebe der Frau) aus einer anderen Zeitzone an ...

    2. Drama: die Mutter ruft an, das der Vater ins Krankenhaus gekommen ist. Zuvor gab es ein Zerwürfnis zwischen Tochter und Vater, und sie fühlt sich jetzt schuldig...

    3. Krimi: ein Polizist ruft an. Der Bruder der Frau ist tot aufgefunden worden...

    4. Thriller: ein Stalker ruft an/ oder: ein Berufskiller ist auf die Frau angesetzt, und er will nur abchecken, ob sie wirklich alleine ist...

    5. Horror: och nöö, ned schon wieder "in drei Tagen wirst du tot sein, harharhar!" ;-)

    Jupp, stimmt scho. Deswegen gibts wohl mittlerweile immer mehr Regisseure, die auf den Einsatz von Filmmusik fast gänzlich verzichten. Dafür legen sie Wert darauf, das die Bilder eine deutlichere Sprache sprechen.

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    1. Zum letzteren Teil: ja, das ist wahr. Ich beobachte das auch in vielen Filmen. Obwohl Du erstaunt wärst, wieviele ältere Filme sehr viel Wert auf die Stimmung gelegt haben, die allein durch die Optik untermalt wird & nur sparsam Musik einsetzten. Achte mal drauf, es macht echt Spaß! :)

      Deine Ideen sind super!^^ Zu 2 & 4 sind mir sofort Geschichten eingefallen. Vorteilhaft, das man bei Büchern (noch *seufz) keinen Ton hat! ;)

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  2. Hey Soda, wenn du noch ein paar Anregungen suchst guck doch einfach auf meiner Seite vorbei. =)

    http://filmmusik-soundtracks.de/

    MfG Herbi

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